Don’t do it: kyrillische Schrift

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Don’t Do it: kyrillische Schrift. Das gilt für Konsumenten, aber auch ganz besonders für Designer, die soviel mit der Ex-Sowjetunion zu tun haben, wie der Pfau Philip Plein mit Understatement.

Prominentes Beispiel: US-Boy Heron Preston, der auf schwarze Rollkragenpullover das Wort “СТИЛЬ”, was soviel wie “Style” bedeutet, drucken ließ. Und auf schwarze Heavy Metal Shirts “Пламя Волны” (“Flames Waves”). Dann doch lieber die New Yorker Müllabfuhr mit neuen Uniformen einkleiden.

Der Trend “kyrillische Schrift”, der vor gut 2 Jahren seinen modischen Höhepunkt erreichte, wirkt nicht mehr zeitgemäß: overdone. Der Kosmos der Mode dreht sich schneller und schneller.

Eine plakative Ästhetik, wie der Aufdruck von kyrillischer Schrift, nutzt sich wahnsinnig schnell ab. Beim Hype um die Buchstabenschrift von zahlreichen slawischen Sprachen spielte der Aufstieg von Sovjet-Superstar Gosha Rubchinskiy eine entscheidende Rolle.

Von Paris bis Seoul wurden weltweit seine Designs getragen. Viele Designer griffen seine Ästhetik auf. Doch die Zeitspanne von “hip” bis zur Obsoleszenz ist kürzer denn je, daher: Next Trend, please!

Mit der nicht ganz so plakativen Auswirkungen (Schnitt, grundsätzlich Ugly-Cool-Ästhetik) des Sovjet-Trends werden wir es wohl noch ein wenig länger zu tun haben, nicht zuletzt weil zwei der derzeit einflussreichsten Modemacher aus der Ex-Sowjetunion stammen.

Category: News

Tags: Heron Preston, KTZ, kyrillische Schrift

Von: David Kurt Karl Roth

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