Die stilloseste Muse aller Zeiten: Baptiste Giabiconi

Beweist Karl Lagerfeld bei der Auswahl seiner weiblichen Models für seine Fashion Shows stets ein gutes Händchen, fragen wir uns seit Jahren, was Lagerfeld an seiner unfassbar schmierigen und stillosen Muse findet.

Die Rede ist natürlich von Baptiste Giabiconi, einem der bestbezahlten Männermodels der Welt und der wohl größte Fehlgriff in der Karriere von Karl Lagerfeld.

2008 wurde der Franzose in einem Fitnessstudio entdeckt, nur kurze Zeit später modelte er bereits für eine Sonnenbrillen-Kampagne von Lagerfeld. Bevor der alte Mann mit dem pudrigen Zopf an ihm Gefallen gefunden hatte, schraubte Giabiconi in Marseille an Hubschraubern rum.

Jetzt schraubt Lagerfeld an ihm rum, dafür darf Giabiconi jetzt bei Chanel laufen, verbringt seine “Sommerferien” mit seinem Gönner in dessen Haus an der Cote D’Azur und brachte es somit als “Lagerfeld Muse” zu Ruhm (inklusive Millionen-Instagram-Follower).

Ganze Bildbände füllt Lagerfeld mit von ihm gemachten Fotos von Baptiste, dessen Visage in hochkarätigen Magazinen wie Vogue, Harper’s Bazaar und Elle erscheint.

Beliebtestes Instagram-Motiv der Muse: der Privatjet von Sugar-Daddy Karl, vor dem sich Baptiste schon in allen erdenklichen Winkeln abgelichtet hat.

Im vermutlich begehbaren Kleiderschrank von Giabiconi finden sich überwiegend Stonewash-Jeansjacken, Strick-Kardigans, „Vintage“-Lederjacken und Anzüge, die der Franzose stilsicher mit weit ausgeschnittenen T-Shirts und dünnen Stoffschals kombiniert. Pfui Deibel!

Neben seinem schaurig-schwulen Look vergewaltigt Giabiconi die Öffentlichkeit seit 2011 auch auf akustischer Ebene:

Hits wie „One Night In Paradise“, (aus Respekt vor unseren Lesern verzichten wir auf weitere Verlinkungen) „Showtime“ oder „Je T’aime“ sind Pop in seiner schlechtesten Form und kaum auszuhalten.

In den dazugehörigen Musikvideos inszeniert sich der 26-jährige wahlweise als harley-fahrender Rocker, kreativer Frauenversteher oder Pariser Lebemann.

Wir würden Karl Lagerfeld gerne mal fragen, ob ihm das nicht alles unglaublich peinlich ist. Die Musikvideos. Giabiconi. Und, und, und. Geilheit kann – da haben wir vollsten Verständnis für – für einen kurzen Zustand über bestimmte Dinge (Stil, Charakter etc.) hinwegtäuschen.

Doch spätestens nach dem “französischen Tod” sollte doch wieder die Vernunft siegen. Klarheit herrschen. Karl, du brauchst dringend eine neue Muse!

Ich würde mich anbieten, schreib mir doch mal: david.jenal@dandydiary.de. Bisous!

Text: David Jenal

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Category: Special

Tags: Baptiste Giabiconi, Chanel, Karl Lagerfeld

Von: David Kurt Karl Roth

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