Die Chino Pants von Dockers haben ein kleines Geheimnis

Neulich habe ich auf dem Blog Horstson einen Artikel über die Chino-Hosen von Dockers gelesen. Das war natürlich Anlass genug, meine Dockers-Chino mal wieder aus den Untiefen meines Ankleidesaals zu zerren und sie anzuziehen.

Ich habe selbstverständlich das Destroyed-Model. Das gibt es, um so zu tun, als hätte man diese Hose schon seit Jahren, als wäre sie also schon immer die Lieblingshose schlechthin gewesen. Wir kennen das ja zur Genüge von Jeans. In Italien, Stuttgart und München, so wurde mir zugeflüstert, gibt es immer noch Männer, die solche Used-Look-Jeans tragen. Ich mag es mir kaum vorstellen.

Jedenfalls ist es momentan ja sozusagen Gebot der Stunde Chinos zu tragen. Und weil man nicht immer nagelneue Hosen anhaben sollte, bietet sich die, wie Dockers sie nennt, “Aged-Variante” an. Meine Hose soll demnach so aussehen, als hätte ich sie seit neun Jahre. Aber wer weiß das schon so genau.

Das allerschärfste an dieser Hose ist aber nicht etwa der Used-Look oder die wirklich angenehme Passform, sondern die Liebe zum Detail. Denn in der rechten Hosentasche wurde eine kleine Extra-Tasche eingenäht. Diese kleine Tasche ist ideal geeignet für Geldmünzen. Durch die Extra-Tasche fallen die diversen Euro-Münzen nämlich nicht ständig aus der Hose, wenn man sich im Café hinsetzt, im ICE hektisch nach seinem Ticket kramt oder sich unauffällig am Gemächt fummeln lässt. Das nenn’ ich mal clever.

Hätte ich die Dockers Chino-Pant also tatsächlich schon neun Jahre, wäre ich heute sicherlich Milliardär. Bin ich aber nicht. Schade.

Category: News

Tags: chino, Chino-Pants, dockers, hose, kleingeld, milliarden

Von: Carl Jakob Haupt

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