Der Beef um Duma

🤬🤬

Aktuell werden im Mutterland der Mode die Haute Couture Schauen gezeigt.

Doch die Branche spricht nur über ein Thema: den Skandal um Buru 24/7 Gründerin Miroslava Duma! Es begann mit einem Instagram-Post von Duma, welches ein Blumenbouquet zeigt, das ihr die Designerin Sergeenko zu geschickt hat. Zu sehen, neben den Blumen, eine handgeschriebene Karte von der Modemacherin mit den Worten: “To my n*ggas in Paris“ – eine Referenz zum Kanye West & JAY-Z Song „Niggas in Paris“.

Erste Kritik wurde laut! Der Vorwurf: Rassismus. Duma entschuldigte sich daraufhin auf Instagram für den Post: “I sincerely apologise for my regrettable Instagram story that went out. The phrase referenced is from a Kanye West and Jay-Z song by the same title. The word is utterly offensive and I regret promoting it and am very sorry. I deeply respect people of all backgrounds and detest racism or discrimination of any kind.” 

Wenig später kursierte ein Video aus dem Jahr 2012, in dem sich Duma bei einer Podiumsdiskusion in Russland homophob und transphob gegen Blogger Bryanboy und Model Andreja Pejić äußerte. Duma sagte, auf Russisch, dass das Dasein der beiden Influencer sich gefährlich auf die Psyche von Kids auswirken könne. „We’re very concerned about the beauty and purity of the things we publish [bei Buro 24/7],“ führt sie fort. Gott sei Dank, so Duma, gibt es nicht allzu viele von ihnen.

Daraufhin fragt eine Frau aus dem Publikum, was Duma davon hält, wenn jemand wie Pejić für Bademode Werbung macht. Die Antwort von Duma, der Gründerin vom Buro 24/7, knallhart: „Ich wünsche mir eine Zensur, damit kleine Jungs sowas nicht sehen müssen, damit sie nicht irritiert werden und das falsch verstehen“.

Die rollende Lawine war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu stoppen, ein gigantischer Shitstorm wütete über Duma, die wieder einmal, das zweite Mal innerhalb von 24h, zu einer Entschuldigung auf Instagram ausholte:

“As we all know, the world is evolving at an extraordinary pace, and we as humans evolve too. The person I was six years ago is not who I am today.” Und fügte hinzu: “I’d like to formally apologise to any individuals or communities that I have offended. Similarly, I’d like to extend this apology to the professional organisations I am affiliated with. The comments I made are in no way representative of those organisations or their teams.”

Doch um die weltweite Entrüstung aufzuhalten, war es bereits zu spät, die Entschuldigungen von Duma außerdem nicht ernsthaft glaubwürdig. Bryanboy kritisierte Duma auf Instagram: „Racism and bigotry is never cool. 😢 I guess I’m too weird… btw I just saw this today on Twitter. So I’m also as shocked as you guys are!!!!“

Und der Berliner Gay-Activist und 032c Stylist Marc Göhring veröffentlichte eine Foto von sich auf seinem Instagram-Account, auf dem er ein schwarzes T-Shirt trägt, auf dem Duma zu sehen ist, dazu der folgende, provokante Text: „Hi my name is Miroslava Duma, I am a racist, I am a homophobe, I am a transphobe.“

Die Modebranche ist um einen Skandal reicher, der sicherlich morgen schon wieder vergessen sein wird. Und alles dreht sich weiter wie bisher. Nur schneller.

Category: News

Tags: Beef, BryanBoy, Homophob, Miroslava Duma

Von: David Kurt Karl Roth

Instagram