Demna Gvasalia: “Ost-Europa ist vorbei”

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Vor drei Monaten verließ VETEMENTS Paris und zog nach Zürich.

Dort soll nun alles anders und vor allem besser werden: Das Label, welches mit ihren Designs als auch ihrem Markennamen (auf dt: “Kleidung”) für den eigentlich Kern der Mode stehen will:

die Kleidung selbst, wollen ihren Fokus weiterhin noch konsequenter auf das Wesentliche verschieben. Weg vom parisischen Fashion Tam Tam, ist man deshalb in die unbelastete Schweiz umgezogen, um neue Perspektiven einzunehmen. „Fashion is too much about Fashion.“, wie Gvasalia letzte Woche im Interview mit WWD verkündete.

Alles weitere wofür die gehypte und von der Fashion-Presse als „polarisierend“ beschriebene Marke zuletzt gestanden hatte, ist plötzlich over. „Eastern Europe“ ist over und auch mit dem Oversized-Trend, der sich durch die bisherigen VETEMENTS-Kollektionen gezogen hat, bricht der georgische Designer.

„Ich persönlich will weiterziehen und andere Werkzeuge für meinen kreativen Ansatz nutzen. Es ist ein analytischer, welcher eher darauf basiert die Dinge zu beobachten. Wie wir uns kleiden, was wir tragen und warum wir es tragen.“

Als nächstes wollen sich Demna und sein Kollektiv eher auf den technischen Ansatz konzentrieren. “Es geht darum Kleidung aus einer anderen Perspektive zu sehen, Kleidung vom technischen Standpunkt aus zu betrachten – und all das als Inspiration für neue Klamotten zu nehmen.”  Es sei derselbe Ansatz, jedoch weniger Subkultur, weniger Underground Nightclub Szene.

Zukünftig werden wir also keine Ärmel mehr auf dem Boden schleifen, keine übergroßen Hoodies mit Post-Sowjet typischen Aufschriften, wie “May the bridges I burn, light the way” sehen. Strategisch sicherlich clever, eine Geschichte selbst zu beenden, kurz bevor sie zu Ende erzählt worden ist.

Category: News

Tags: Demna Gvasalia, Vetements, WWD

Von: Angelika Watta

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