
Franz Dinda ist der prominente Pate des Projektes Der erste Topman in Deutschland. Wir trafen den Schauspieler zu einem Stil-Interview in einem Kreuzberger Cafè.
Dinda kommt pünktlich, mit breitem Grinsen, trägt ein türkisfarbenes Longsleeve, darüber ein Jackett mit braunen Flicken auf den Ellbogen, in der Brusttasche seines Jacketts trägt er einen edlen Kugelschreiber, hellgrüne Socken, eine graue Hose und Lederschuhe.
Wir wollten von ihm wissen, was er von den aktuellen Trends Baseballcap und Creepers hält, welche seine größte Modesünde war und wie er zu seinem Stil gefunden hat.
Beschreibe deinen Stil?
Still mit Stil.
Ist Stil erlernbar?
Wenn dein Umfeld deine Sinne schärft, wenn du dich mit der Thematik auseinandersetzt, dann ist Stil sicherlich auch erlernbar. Wie fast alles andere im Leben.
Wie hast du deinen Stil gefunden?
Der ist mit meinem ästhetischen Bewusstsein gewachsen. Irgendwann bekam ich mit, dass Klamotten nicht nur funktionelle Aufgaben haben, sondern auch optische. Doch mein Stil entwickelt sich stetig. Das was ich vor drei Jahren getragen habe, würde ich heute verbrennen.
Wichtiges Thema: Stilsünden. Deine Größte?
Rote Cowboystiefel mit Flammenmuster. Ich liebte sie über alles. Wieso? Frage ich mich heute. Spitze Schuhe, die derartig auf die Kacke hauen, empfinde ich heute nicht als „Still mit Stil“.
Was wirst du bei deiner eigenen Beerdigung tragen?
Einen maßgeschneiderten Anzug des Designers Jens Fanslau.
Zum Ende unseres kleinen Gesprächs wollen wir noch deine Meinung zu vier aktuellen Modetrends hören:
Trend 1: Baseballcap
Finde ich auf dem Baseballplatz super.
Trend 2: Transparenz
No-Go.
Trend 3: Creepers
Furchtbar.
Foto: Marlen Stahlhuth
Dieser Beitrag wurde am Montag, Juli 30th, 2012 um 3:12 publiziert. es ist abgelegt unter Interviewund verschlagwortet mit Creepers, Der erste Topman in Deutschland, Franz Dinda, Franz Dinda Interview, Stil, Transparenz. Du kannst die Antworten zu diesem Beitrag über den RSS 2.0 Feed verfolgen.
