
Das Problem mit James Franco ist, dass er sich schon immer für einen großen Künstler gehalten hat, was ja prinzipiell kein Problem wäre, wenn er denn einer wäre – ein großer Künstler. Doch – Überraschung! – das ist er leider nicht.
Franco inszeniert sich selbst gerne als Hollywood’s Rebell. Genau so nannte er dann natürlich auch die von ihm kuratierte, ziemlich mittelmäßige Ausstellung im Museum of Contemporary Art in Los Angeles. Aber Franco ist natürlich noch viel mehr. Nur Schauspieler zu sein und ein bißchen in der Kunst rumzuwildern reicht ihm nicht. Er schreibt selbst Drehbücher, führt Regie, macht selbst Kunst und schreibt Belletristik. Franco meint alles zu können.
Jetzt also Mode.
Der selbsternannte Universalkünstler bringt am 6. September nämlich auch noch eine T-Shirt-Kollektion auf den Markt – die im Kleinen all das spiegelt, was man an James Franco kritisieren kann: Die Absicherung durch ein großes Unternehmen auf der einen und die Ideenlosigkeit seiner Kunst auf der anderen Seite. Franco hat gemeinsam mit der Jeansmarke 7 FOR ALL MANKIND mit Fotos bedruckte T-Shirts designt.
Die Motive auf den T-Shirts sind dabei so banal und schlicht wie Franco selbst.
Dieser Beitrag wurde am Freitag, August 24th, 2012 um 11:35 publiziert. es ist abgelegt unter News. Du kannst die Antworten zu diesem Beitrag über den RSS 2.0 Feed verfolgen.
