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NEWS

 

Das war 2011 – Der große Dandy Diary Jahresrückblick (4/4)

Irgendwie habe ich mich verzählt. Usprünglich wollte ich vier Tage lang jeden Tag einen Rückblicksartikel auf unser Jahr 2011 auf Dandy Diary schreiben. Nach meiner detaillierten Berechnung hätte ich den letzten Artikel pünktlich zu Silvester – also am letzten Tag des Jahres – veröffentlicht. Heute ist aber erst der 30. Dezember. Ich bin also zu früh gekommen, kann ja mal passieren. Ich bitte um Nachsicht. Vielleicht war ich zu aufgeregt.

Jedenfalls sind wir heute also im vierten Quartal angekommen, bei unserer kleinen Nabelschau. Wurde ja auch Zeit.

Oktober 2011

Im Oktober fand die bislang noch äußerst unwichtige, aber dennoch immer witzige Poland Fashion Week statt. Natürlich waren wir vor Ort und haben ein bisschen berichtet. Die Männer in Polen scheinen langes Kopfhaar und lange Bärte zu lieben. Vielleicht liegt das aber auch einfach nur an der sozialen Kälte vor Ort.

Etwas wichtiger als Polen – und vor allem weiter weg – ist die Seoul Fashion Week, auf der wir ebenfalls zu Gast waren. Von dort haben wir in erster Linie gelernt, dass Umhängetaschen und Fischerhüte die neuen It-Pieces sein werden.

Außerdem fand die Lisboa Fashion Week statt, auf der wir eine handvoll Fotos gemacht haben. Mehr ging nicht. Aus Gründen.

Noch einen Tacken weiter südlich, nämlich in Marokko, haben wir uns die Villa des verstorbenen Meister-Designers Yves Saint Laurent mal genauer angeschaut. Schön ist es da.

In Paris waren wir auch, haben uns den sehr schicken neuen Laden von Ralph Lauren angeschaut – und sind wieder zurück geflogen. Unsere Öko-Bilanz für 2011 dürfte damit auf dem Niveau von BP und Shell liegen. Schade.

Im Oktober oder so ist dann auch Steve Jobs gestorben. Wider erwarten sind weder alle Apple-Geräte kollektiv abgeschmiert, noch der Börsenkurs des zweitwertvollsten Unternehmens der Welt. Wir haben uns folglich mit wichtigeren Dingen rund um Jobs beschäftigt: mit seinem Pullover und seiner Brille.

Außerdem: Shot of the Year

Drei Dinge, die wir im Oktober ganz besonders gut fanden (und auch heute noch irre geil finden): Sport- und Funktionskleidung, klobige Wanderstiefel, Endzeitstimmung

Unser “Dandy of the Week”-Gewinner: Bernd Schultz

Unser meistgelesener Oktober-Artikel: Der deutsche Schuh-Index – die Top 10 Lieblingsschuhe des ANWR

 

November 2011

Anfang November fand unsere nunmehr vierte Dandy Diary Party statt, diesmal wieder in Hamburg. Natürlich gab es Fotos und ein Video. Wir hatten einen so viel Spaß, dass hinterher auch egal war, wie hoch unsere eigene Getränkerechnung war. Davon hätten wir jedenfalls locker ein bis zwei Schadensersatzklagen begleichen können. Nun gut.

“Liebe Leserin, lieber Leser, wir schalten ab, haben keinen Bock mehr. Das Ganze hat uns sowieso nie so richtig Spaß gemacht und das mussten wir uns jetzt selbst auch mal eingestehen. Also lassen wir es von heute an.” – so begann der im November meistgelesene Artikel auf Dandy Diary. Wie man unschwer erkennen kann, schalteten wir natürlich nicht die Website ab – sondern lediglich die Kommentarfunktion. Bis heute haben wir es nicht bereut.

Und noch ein Novum kam im November daher: wir haben Werbebanner auf Dandy Diary integriert. Buh! Pfui! Kapitalistenschweine! Dreckssaufotzensauhundesäue! Die mickrigen Erlöse daraus fließen jeden Monat zuerst an unseren IT-Mann Tille – und wenn was übrig ist in die schwarzen Kassen der Kingsize Bar.

Im November widmeten wir dem Lebemann und Sexliebhaber Rolf Eden eine ganze Woche: die Rolf Eden Woche. Wir befragten ihn zum Thema Stil, lobpreisten seine Sexleistungen, ließen ihn über Davids Outfit richten, kürten ihn zum Dandy of the Week, besuchten seine Website und schossen ein Foto von ihm mit Scarecrow auf dem Kopf.

Außerdem standen wir im November sehr auf Zwillinge und das so genannte Twinning – und halfen bei der Fahndung nach einem Fashion-Dieb, der Marc Jacobs bestohlen hatte.

Drei Dinge, die wir im November ganz besonders gut fanden (und auch heute noch irre geil finden): New Balance Schuhe, Cord-Hosen, Sex

Unsere “Dandy of the Week”-Gewinner: Rolf Eden, Bushido, Klaus Kinski

Unser meistgelesener November-Artikel: Wir haben keinen Bock mehr und schalten deshalb ab

 

Dezember 2011

Im Dezember starb nicht nur Kim Jong Il, sondern mit ihm auch final der Trend der Nerdbrille. Endlich.

Im Dezember waren wir irre begeistert von Adidas SLVR. Denn das Label zeigte im Lookbook Sport- und Funktionskleidung – den Megatrend der kommenden Jahre.

Weil wir uns in diesem feuchtnassen Monat so furchtbar allein in unseren Loft-Büros gefühlt haben, suchten wir im Dezember eine Praktikantin. Trotz dutzender Bewerbungen konnten wir bislang noch nicht die richtige Kandidatin finden. Weitere Vorstellungsgespräche planen wir für die Fashion Week. Ihr dürft euch also ruhig noch bewerben. Echt jetzt.

David ließ sich für das Filmprojekt “I’m not a Dandy” interviewen und plapperte über – na klar – Dandys.

Pünktlich einen Monat vor der Berlin Fashion Week dementierten wir üble Gerüchte über den Designer Michael Michalsky. Außerdem freuten wir uns über die Bestätigung von Sissi Goetze für die Berliner Modewoche im Januar.

Im Dezember nannten wir drei Dinge, die es bei Dandy Diary niemals geben wird. Bitte nagelt uns darauf fest.

Natürlich wünschten wir all unseren ach so tollen, netten und lieben Lesern auch frohe Weihnachten. Die tatsächliche Bedeutung unseres Bewegtbildes wird sich erst gegen Mitte Januar erschließen. Mehr verraten wir hier aber noch nicht.

Eine Woche vorher gratulierte David mir zum Geburtstag. Einen tieferen Sinn hatte dieser Gruß nicht. Gefreut hat er mich dennoch. Denn den Ort, an dem die Wunderkerze steckte, kenne ich nur allzu gut.

Drei Dinge, die wir im Dezember ganz besonders gut fanden (und auch heute noch irre geil finden): Wide Leg Pants, Latzhosen, Trine Lindegaard

Unser “Dandy of the Week”-Gewinner: –

Unser meistgelesener Dezember-Artikel: Happy B-Day Jakob

 

Yes! Das war’s jetzt endlich mit dem Jahresrückblick 2011. War natürlich alles ganz toll, viel besser, als wir uns jemals in unseren feuchten Träumen hätten wünschen können und “just sooooo awesome”. Den Rest könnt ihr euch ja denken. Wenn nicht: egal.

Wir sehen uns alle 2012 wieder, so viel ist klar. Vielleicht ja sogar schon eher, als man denkt.

Tschüss 2011.

SPECIAL

LOOKBOOKS

FASHION SHOWS

 

Mission to Mars: Björn Borg

Das Projekt MARS ONE hat in den letzten Monaten für viel Wirbel in den Medien gesorgt.

Der niederländische Unternehmer Bas Landsorp will bis zum Jahr 2027 Menschen auf dem Mars landen lassen, um dort eine menschliche Siedlung aufzubauen.

Die “Astronauten” des Projekts werden, so der Plan, nicht wieder zur Erde zurückkehren. Ein One-Way-Ticket. BJÖRN BORG Designer James Lee ließ sich für seine aktuelle Kollektion von der Mars Mission inspirieren.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein Modemacher von den visionären Missionsplänen der Menschheit inspirieren lässt, bereits in den  1960er Jahren beeinflussten erste Weltraumfahrten und die Mondlandung (1969) die Mode:

Pierre Cardin, Paco Rabanne und André Courrèges entwarfen Space-Mode. Cat-Suits mit oberschenkelhohen, futuristischen Boots, helmähnlichen Hüte und Halsketten aus Schwermetallen.

BJÖRN BORGs “Training for Mars” Kollektion, welche wir am ersten Tag der Stockholm Fashion Week zu sehen bekamen, hatte etwas retro-futuristisches.  Man musste unweigerlich an Wes Anderson denken, als die Models in ihren Looks über den kreisrunden, mit rotem Sand und Steinen bedeckten Catwalk schritten.

Zu Ehren von James Lee und seinem Team kamen auch MARS ONE “Mastermind” Bas Landsorp sowie 4 potenzielle Mars Astronauten, die nach dem Defilee von neugierigen Erdbewohnern umringt wurden, die sie um Interviews und Selfies baten, zur Björn Borg Show.

Mehr Infos zum Björn Borg gibt es im James Lee Interview, welches wir letzte Saison im schönen Stockholm geführt haben. Zum Interview bitte hier entlang.

 

TRENDS

 

Comeback: Buffalo Style

Während die 1980er Jahre gemeinhin als zwar extrem stylische aber wenig substantielle Zeit wahrgenommen wurde, gab es auch in dieser Dekade einen Gegenentwurf zur gängigen, slicken Designer-Mode. Und dieser Gegenentwurf stammte natürlich aus London.

Ray Petri (1948-1989) prägte als Stylist für Magazine wie The Face, i-D und Arena den “Buffalo”-Look, der aus der DIY- und Post-Punk-Bewegung entstammte und dem karrieregeilen Wall-Street-Gewinnerlook der 80s diametral gegenüberstand. Der Buffalo-Look ermöglichte es seinem Träger auch ohne viel Geld für Designerklamotten auszugeben, eine hippe, urbane Attitüde an den Tag zu legen.

Buffalo prägte vor allem den Look der Londoner Jugend in den 80er Jahren – beeinflusst aber bis heute die Arbeit von Stylisten, Designern und Fotografen. Auf dem Tumblr von Carinne Roitfelds “CR Fashion Book” finden sich beispielsweise einige ikonographische Fotos aus der Zeit mit historischen Einordnungen.

Ray Petri selbst trug die Buffalo-Uniform schlechthin: alte LEVI’S Jeans, eine MA-1 Bomberjacke und DOC MARTENS Schuhe – der Look ist bis heute ein Klassiker.

Marken wie DOC MARTENS und BEN SHERMAN x ALPHA INDUSTRIES haben das 30-jährige Jubiläum des Buffalo-Looks zum Anlass genommen, eine Kollektion drumherum zu stylen und eigene Kampagnen damit zu shooten. Bei DR. MARTENS sieht das so aus:

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Die Londoner Marke BEN SHERMAN wiederum hat dem Buffalo-Punk-Style gemeinsam mit dem Bomberjacken-Hersteller ALPHA INDUSTRIES ein eigenes MA-1 Modell gewidmet und dazu von Buffalo-Mitgründer Barry Kamen einen Kurzfilm drehen lassen:

Hier die Modelle der BEN SHERMAN x ALPHA INDUSTRIES “Buffalo” Special Edition:

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Auch Doc Martens hat anlässlich des Buffalo-Comebacks einen Film drehen lassen und zeigt uns darin die Ästhetik der Buffalo-Crew:

Von: Jakob

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