arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter

NEWS

 

Das war 2011 – Der große Dandy Diary Jahresrückblick (4/4)

Irgendwie habe ich mich verzählt. Usprünglich wollte ich vier Tage lang jeden Tag einen Rückblicksartikel auf unser Jahr 2011 auf Dandy Diary schreiben. Nach meiner detaillierten Berechnung hätte ich den letzten Artikel pünktlich zu Silvester – also am letzten Tag des Jahres – veröffentlicht. Heute ist aber erst der 30. Dezember. Ich bin also zu früh gekommen, kann ja mal passieren. Ich bitte um Nachsicht. Vielleicht war ich zu aufgeregt.

Jedenfalls sind wir heute also im vierten Quartal angekommen, bei unserer kleinen Nabelschau. Wurde ja auch Zeit.

Oktober 2011

Im Oktober fand die bislang noch äußerst unwichtige, aber dennoch immer witzige Poland Fashion Week statt. Natürlich waren wir vor Ort und haben ein bisschen berichtet. Die Männer in Polen scheinen langes Kopfhaar und lange Bärte zu lieben. Vielleicht liegt das aber auch einfach nur an der sozialen Kälte vor Ort.

Etwas wichtiger als Polen – und vor allem weiter weg – ist die Seoul Fashion Week, auf der wir ebenfalls zu Gast waren. Von dort haben wir in erster Linie gelernt, dass Umhängetaschen und Fischerhüte die neuen It-Pieces sein werden.

Außerdem fand die Lisboa Fashion Week statt, auf der wir eine handvoll Fotos gemacht haben. Mehr ging nicht. Aus Gründen.

Noch einen Tacken weiter südlich, nämlich in Marokko, haben wir uns die Villa des verstorbenen Meister-Designers Yves Saint Laurent mal genauer angeschaut. Schön ist es da.

In Paris waren wir auch, haben uns den sehr schicken neuen Laden von Ralph Lauren angeschaut – und sind wieder zurück geflogen. Unsere Öko-Bilanz für 2011 dürfte damit auf dem Niveau von BP und Shell liegen. Schade.

Im Oktober oder so ist dann auch Steve Jobs gestorben. Wider erwarten sind weder alle Apple-Geräte kollektiv abgeschmiert, noch der Börsenkurs des zweitwertvollsten Unternehmens der Welt. Wir haben uns folglich mit wichtigeren Dingen rund um Jobs beschäftigt: mit seinem Pullover und seiner Brille.

Außerdem: Shot of the Year

Drei Dinge, die wir im Oktober ganz besonders gut fanden (und auch heute noch irre geil finden): Sport- und Funktionskleidung, klobige Wanderstiefel, Endzeitstimmung

Unser “Dandy of the Week”-Gewinner: Bernd Schultz

Unser meistgelesener Oktober-Artikel: Der deutsche Schuh-Index – die Top 10 Lieblingsschuhe des ANWR

 

November 2011

Anfang November fand unsere nunmehr vierte Dandy Diary Party statt, diesmal wieder in Hamburg. Natürlich gab es Fotos und ein Video. Wir hatten einen so viel Spaß, dass hinterher auch egal war, wie hoch unsere eigene Getränkerechnung war. Davon hätten wir jedenfalls locker ein bis zwei Schadensersatzklagen begleichen können. Nun gut.

“Liebe Leserin, lieber Leser, wir schalten ab, haben keinen Bock mehr. Das Ganze hat uns sowieso nie so richtig Spaß gemacht und das mussten wir uns jetzt selbst auch mal eingestehen. Also lassen wir es von heute an.” – so begann der im November meistgelesene Artikel auf Dandy Diary. Wie man unschwer erkennen kann, schalteten wir natürlich nicht die Website ab – sondern lediglich die Kommentarfunktion. Bis heute haben wir es nicht bereut.

Und noch ein Novum kam im November daher: wir haben Werbebanner auf Dandy Diary integriert. Buh! Pfui! Kapitalistenschweine! Dreckssaufotzensauhundesäue! Die mickrigen Erlöse daraus fließen jeden Monat zuerst an unseren IT-Mann Tille – und wenn was übrig ist in die schwarzen Kassen der Kingsize Bar.

Im November widmeten wir dem Lebemann und Sexliebhaber Rolf Eden eine ganze Woche: die Rolf Eden Woche. Wir befragten ihn zum Thema Stil, lobpreisten seine Sexleistungen, ließen ihn über Davids Outfit richten, kürten ihn zum Dandy of the Week, besuchten seine Website und schossen ein Foto von ihm mit Scarecrow auf dem Kopf.

Außerdem standen wir im November sehr auf Zwillinge und das so genannte Twinning - und halfen bei der Fahndung nach einem Fashion-Dieb, der Marc Jacobs bestohlen hatte.

Drei Dinge, die wir im November ganz besonders gut fanden (und auch heute noch irre geil finden): New Balance Schuhe, Cord-Hosen, Sex

Unsere “Dandy of the Week”-Gewinner: Rolf Eden, Bushido, Klaus Kinski

Unser meistgelesener November-Artikel: Wir haben keinen Bock mehr und schalten deshalb ab

 

Dezember 2011

Im Dezember starb nicht nur Kim Jong Il, sondern mit ihm auch final der Trend der Nerdbrille. Endlich.

Im Dezember waren wir irre begeistert von Adidas SLVR. Denn das Label zeigte im Lookbook Sport- und Funktionskleidung – den Megatrend der kommenden Jahre.

Weil wir uns in diesem feuchtnassen Monat so furchtbar allein in unseren Loft-Büros gefühlt haben, suchten wir im Dezember eine Praktikantin. Trotz dutzender Bewerbungen konnten wir bislang noch nicht die richtige Kandidatin finden. Weitere Vorstellungsgespräche planen wir für die Fashion Week. Ihr dürft euch also ruhig noch bewerben. Echt jetzt.

David ließ sich für das Filmprojekt “I’m not a Dandy” interviewen und plapperte über – na klar – Dandys.

Pünktlich einen Monat vor der Berlin Fashion Week dementierten wir üble Gerüchte über den Designer Michael Michalsky. Außerdem freuten wir uns über die Bestätigung von Sissi Goetze für die Berliner Modewoche im Januar.

Im Dezember nannten wir drei Dinge, die es bei Dandy Diary niemals geben wird. Bitte nagelt uns darauf fest.

Natürlich wünschten wir all unseren ach so tollen, netten und lieben Lesern auch frohe Weihnachten. Die tatsächliche Bedeutung unseres Bewegtbildes wird sich erst gegen Mitte Januar erschließen. Mehr verraten wir hier aber noch nicht.

Eine Woche vorher gratulierte David mir zum Geburtstag. Einen tieferen Sinn hatte dieser Gruß nicht. Gefreut hat er mich dennoch. Denn den Ort, an dem die Wunderkerze steckte, kenne ich nur allzu gut.

Drei Dinge, die wir im Dezember ganz besonders gut fanden (und auch heute noch irre geil finden): Wide Leg Pants, Latzhosen, Trine Lindegaard

Unser “Dandy of the Week”-Gewinner: -

Unser meistgelesener Dezember-Artikel: Happy B-Day Jakob

 

Yes! Das war’s jetzt endlich mit dem Jahresrückblick 2011. War natürlich alles ganz toll, viel besser, als wir uns jemals in unseren feuchten Träumen hätten wünschen können und “just sooooo awesome”. Den Rest könnt ihr euch ja denken. Wenn nicht: egal.

Wir sehen uns alle 2012 wieder, so viel ist klar. Vielleicht ja sogar schon eher, als man denkt.

Tschüss 2011.

SPECIAL

 

Im exklusiven Dandy Diary Interview: RANKIN

Fotograf RANKIN hatte Queen Elisabeth II, Tony Blair, Kate Moss, Gisele Bündchen, Keira Knightly, David Bowie und Madonna vor der Kamera. Und wir hatten ihn letzte Woche – für ein exklusives Dandy Diary Interview – am Telefon. RANKIN verriet uns, wie er die Queen für sein wohl bekanntestes Porträt zum Lachen brachte. Wie der gebürtige Schotte am liebsten seinen Whiskey trinkt. Und welche entscheidende Rolle seine Eltern bei der Gründung von DAZED & CONFUSED gespielt haben.

Millionen von Menschen machen täglich ‚Selfies‘ von sich, um diese später auf Instagram oder Facebook hochzuladen. Was sagt das Selfie Phänomen über unsere Generation aus?

Es zeigt in erster Linie, dass wir alle unsere Handys lieben! Ich war schon immer an Selbstporträts interessiert, daher finde ich das Phänomen spannend. Interessant ist, wie sich Menschen für die Socials in Szene setzen. Anhand eines Selfies lässt sich viel über die Persönlichkeit eines Menschen sagen. Die Faszination unser Generation für Selfies sorgt dafür, dass Fotografie zum Thema wird, was ich grundsätzlich gut finde. Kürzlich habe ich jemanden fotografiert, der meinte dreisterweise, dass seine Selfies besser seien als meine Fotos. Dass hat mich verständlicherweise nicht wirklich gefreut, doch seine Feststellung hat zu mindestens für ein schallendes Lachen unter meinen Assistenten gesorgt. In einem neuen Projekt, welches ich mit JOHNNIE WALKER GOLD LABEL RESERVE umsetze, geht es im Grunde genommen auch um Selfies.

Was hast du mit dem Whiskey-Hersteller geplant?

Wir haben eine Fotobox entwickelt, die RANKIN Photobox. Das wollte ich schon immer mal machen. Besucher von den Events, auf denen die Box aufgestellt wird, können Fotos von sich machen. Sobald das Foto aus der Box kommt, können sie dieses abfotografieren und unter dem Hashtag #goldcelebration bei Instagram hochladen, um an dem Fotowettbewerb teilzunehmen. Derjenige, der das beste Foto liefert, gewinnt ein Shooting mit mir in meinem Londoner Studio. Zielsetzung ist es eine New Generation Of Rising Stars dokumentieren.

Welche sind die Kriterien für die Auswahl des Gewinners?

In die engere Auswahl kommen die Fotos, die die meisten Likes auf Instagram erhalten. Die fünf Finalisten bekommen von uns noch Fragen zu ihrem Bild gestellt, danach wird der Gewinner von mir gekürt.

Trinkst du als gebürtiger Schotte eigentlich selbst Johnnie Walker?

Ja, selbstverständlich! Ich trinke meinen Whiskey am liebsten mit Eis und einer Orangenscheibe!

Du hast Fotos von Bands, Politikern, Königlichen, Schauspielerin und Models gemacht. Welche Gruppe lässt sich am schwersten gut in Szene setzen?

Ich weiß nicht, ob es eine bestimmte Gruppe gibt, die besonders schwer zu fotografieren ist. Jedes Shooting stellt eine besondere Herausforderung dar und erfordert eine individuelle Herangehensweise. Schauspieler, zum Beispiel,  sind es gewohnt jemand anderes darzustellen, daher kommt es bei ihnen schonmal vor, dass sie es vor der Kamera schwer haben, sie selbst zu sein. Rockstars sind oftmals bigger than life. Wenn du es gewohnt bist vor tausenden von Menschen zu stehen, die dir zur Füßen liegen, ist es schwer du selbst zu bleiben. Ich versuche eine Beziehung mit ihnen aufzubauen. Sie auf den Teppich zurückzuholen und sie so persönlich wie möglich darzustellen. Die meisten Menschen sind nervös, wenn sie fotografiert werden. Mein Job ist es dafür zu sorgen, dass sie sich wohl fühlen.

Was ist deine Strategie, um dafür zu sorgen, dass die Porträtierten relaxt sind?

Das ist immer unterschiedlich. Jedes Shooting verläuft anders. Kein Tag gleicht dem anderen. Viele Fotografen sind sehr fordernd, um Reaktionen zu provozieren. Ich versuche normalerweise charmant zu sein, um Mut zu machen.Von Zeit zu Zeit mache ich auch komische Geräusche, um für eine gelöste Stimmung zu sorgen. Ich kann ganz gut Affenrufe nachahmen!

Du hast selbst Queen Elizabeth II zum Lachen gebracht. Wie hast du das geschafft?

Ich werde dir ein Geheimnis anvertrauen. Irgendwas war mit meiner Kamera. Während ich versuchte das Problem zu lösen, lachte mich die Queen an. Ich dachte mir, dass es doch nicht wahr sein kann, dass ich es nicht schaffe diesen Moment für die Ewigkeiten festzuhalten.  Als die Kamera wieder funktionierte, habe ich Austin Powers nachgespielt, um sie wieder zum Lachen zu bringen. Und zu ihr gesagt – Mum, can you please smile, Mum, can you please smile! Mum, can you smile please! Mum, can you smile pleace! – bis sie lächelte. Vor kurzem habe ich ein Foto von David Bailey von der Queen gesehen, auf dem sie auch lacht. Es ist ein bisschen besser als mein Porträt. Jetzt muss ich sie noch einmal fotografieren, um Baileys Foto zu toppen.

Pro Jahr machst du zwischen 3000 bis 4000 Fotos. Welche werden die Fotos sein, an die du dich dein Leben lang erinnern wirst. 

Es existieren Fotos von meiner Familie, die für mich viel Bedeutung haben, die der Öffentlichkeit nicht bekannt sind. Fotos von meinen Eltern, die vor sechs Jahren gestorben sind. Sie hängen an der Wand in meiner Wohnung. Meine Bilder sind eine Art Tagebuch für mich. Wenn ich alte Bilder betrachte, kommen Erinnerungen und Gefühle wieder.

Deine Eltern haben auch beruflich eine wichtige Rolle in deinem Leben gespielt. Sie haben dich am Anfang deiner Karriere bei der Gründung von Dazed & Confused unterstützt. 

Meine Eltern haben Jefferson Hack und mir damals Geld geliehen, um Dazed am Anfang zu finanzieren. Ich habe ihnen mehr Zinsen als der Bank bezahlt, über viele Jahre.  Als ich angefangen hatte, als Fotograf zu arbeiten, waren meine Eltern nicht gerade begeistert. Der Support bei der Gründung Dazed & Confused war daher extrem wichtig für mich.

Du hast beeindruckend viele Stars fotografiert. Gibt es noch jemand, den du unbedingt noch fotografieren willst?

Da gibt es viele. Ich könnte dir eine lange Liste geben! Doch am allerliebsten wahrscheinlich Obama. Er ist so wichtig für unser Weltgeschehen. Bekannte von mir, die ihn getroffen haben, waren schwer beeindruckt. Ein Treffen mit Obama würde mich schon sehr reizen.

LOOKBOOKS

 

MURKY Jewellery

Hinter MURKY Jewellery stecken Mike Årsjö und Emelica Lidman. Das Designer-Duo lebt, entwirft und produziert in Stockholm, studiert haben sie auf dem renommierten Royal College of Art in London und auf der Konstfack in Stockholm.

2013 haben sie MURKY Jewellery gegründet. Seitdem entwerfen sie minimalistischen, düsteren Schmuck, welcher (größtenteils) aus oxidiertem Silber besteht. Die aktuellen Kollektion besteht aus Fingerschmuck, welcher, so die Macher, dem spirituellen Schutz der Hand dienen soll.

Den hotten Schmuck von MURKY könnt ihr im XXX Berlin und in der Platina Gallery in Stockholm kaufen! 

 

 

LOOKS

TRENDS

INSTAGRAM

10632277_1457151261239499_416177941_n

Discovery of the Day MURKY Jewellery from Sweden! Soooo doooope!

FASHION SHOWS

VIDEO