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NEWS

 

Das war 2011 – Der große Dandy Diary Jahresrückblick (1/4)

Jetzt, wo das Jahr zu Ende geht, die Mode-PR-Damen sich die Pfunde anfuttern, über die sie sich im Frühsommer beschweren werden und selbst die allerkoolsten und abgebrühtesten Designer ihre Köpfe selig in den Schoß der Familie legen, haben wir endlich mal etwas Zeit, um einen kleinen Blick in den zerkratzten Rückspiegel zu werfen.

Streng kalendarisch werden wir auf das Jahr 2011 zurückblicken und die Highlights auf Dandy Diary nochmals zu Tage fördern. Schließlich haben wir selbst den meisten Scheiss von dem, was wir geschrieben haben, schon längst vergessen.

Los geht’s mit dem ersten Vierteljahr.

Januar 2011

Im Januar hat, wie üblich, die Berliner Fashion Week stattgefunden. Ganz verbraucherorientiert, wie wir nunmal sind, haben wir passend dazu drei ultimative Tipps verfasst, um auch ohne Akkreditierung, Einladung oder aufgespritzte Begleitung auf eine der Fashion Shows zu kommen. Diese Tipps sind universell gültig und dürfen gerne im Januar 2012 wieder angewandt werden. Erfolgsberichte veröffentlichen wir gerne hier bei Dandy Diary.

Außerdem haben wir “Drei Must-Go Shows” gekürt.

Ansonsten haben wir uns im Januar mit der H&M-Kollektion der schwedischen Bloggerin Elin Kling befasst. Die höchst erotische Schreiberin hat als erste Bloggerin für einen Textilriesen designt. Fanden wir geil. Zumindest die Elin.

Eine weitere heiße Biene haben wir ebenfalls im Januar zum Gespräch gemacht – beziehungsweise gebeten: Jessi von LesMads. Mittlerweile arbeitet die Gründerin von Deutschlands bekanntestem Modeblog für das bald erstmalig auf Deutsch erscheinende Interview-Magazin. Wen sie da interviewen wird, wissen wir nicht. Wir jedenfalls interviewten sie.

Drei Dinge, die wir im Januar ganz besonders gut fanden (und auch heute noch irre geil finden): Pelz, Turban, die Projektgalerie

Unser meistgelesener Januar-Artikel: Lektion II: Die Hintertür

Februar 2011

Im Februar fand unsere zweite Dandy Diary Party statt. Diesmal in Hamburg. Wild war das, sehr.

Zwar nicht auf unserer Party, aber dennoch in reichlich Trouble war Stardesginer John Galliano – der im Februar arbeitslos wurde.

Neben der Fashion Week in London, besuchten wir im Februar auch die Fashion Week in Kopenhagen. Beide waren – nun ja – ein bißchen spannender als die Berliner Fashion Week, auf die wir zurückblickten (“… wieder einmal wurde in Berlin keine neue Theologie der Mode präsentiert, sondern Erwartbares gezeigt.”).

Außerdem fragten wir “Who is it?” – und verlosten eine getragene Calvin Klein Unterhose von mir.

Unser gesamter Hass galt im Februar digitalen Armbanduhren.

Drei Dinge, die wir im Februar ganz besonders gut fanden (und auch heute noch irre geil finden): Rothaarige Londoner, Julian Zigerli, Suchmaschinen

Unser meistgelesener Februar-Artikel: So sah das aus - Dandy Diary Party in Hamburg

März 2011

Der März wurde eigentlich über nichts anderes gesprochen, als über John Galliano. Na gut. Manchmal schon. Trotzdem haben einige Blogs über einen schwer lustigen Streich eines Witzboldes berichtet, als sei es die Wahrheit. Dabei kann so doof ja nichtmal ein besoffener Galliano sein. Still und heimlich wurden die empörten Blogbeiträge der Kollegen wieder gelöscht. Ein herliches Schauspiel. Wir Klugscheisser wussten es natürlich besser – und klärten auf: “John Galliano ist zwar ein durchgeknallter und irgendwie nicht ganz kosherer (ups!) Typ, aber so bekloppt ist er doch ganz sicher nicht, dass er “I Love Hitler” auf ein T-Shirt drucken lassen und das dann als Teil einer Cruise-Kollektion rausbringen würde.”

David schlich sich im März in ein Altersheim und sorgte für Science-Fiction-Overload und Nahtoderlebnisse am laufenden Band. In Antwerpen war er dann aber wieder ganz zivil gekleidet und besuchte die Königliche Akademie. Außerdem probierte er sich erfolglos an der Ananas-Diät.

In Japan passierte ein Unglück nach dem anderen: Erst flog ein Kernkraftwerk in die Luft, dann fiel die Fashion Week aus – und zu allem Überdruss fühlte sich auch noch Lady Gaga berufen, ein Charity-Armband zu designen. Arme Japaner.

Außerdem starb am 23. März die Homo-Ikone Liz Taylor. Wir nahmen das zum Anlass, um die Männerfrisurentrends 2011 an ihr aufzuzeigen.

Drei Dinge, die wir im März ganz besonders gut fanden (und auch heute noch irre geil finden): Hüte mit breiter KrempeMittelscheitel, Schuhe mit dicker Sohle

Unsere “Dandy of the Week”-Gewinner: Jude Law, Bernhard Henry-Lévy, Tommy Hilfiger.

Unser meistgelesener März-Artikel: LesMads – Die Gastbloggerinnen im Dandy Diary Ranking

Das waren die ersten drei höchst bewegenden Monate des Jahres in der Kurzzusammenfassung. Die weiteren Teile folgen irgendwann. Vielleicht morgen. Vielleicht übermorgen. Je nach dem, wie sehr ich von PR-Damen und angetrunkenen Designern am Telefon und in diversen Discotheken belästigt werde.

SPECIAL

 

DANDY DIARY-Feature bei ARTE

Als hätten wir nicht schon genug zu tun gehabt, mit unserer Party, der Fashion Week, den Schlaghosen und dem Alpaka, hat uns Mitte Januar auch noch ein Kamera-Team vom Lieblingssender aller Schlauberger begleitet: ARTE.

Nun gut, nun gut – dafür gibt’s jetzt nochmal die schönsten Dandy-Videos (inkl. Porno-Ausschnitte), bislang unveröffentlichte Bilder der ach so wilden Skandalparty und endlich auch eine Nahaufnahme des Alpakas “Ferdinand” zu sehen. Allein für letzteres hat sich der ganze Aufwand dann doch wieder gelohnt.

Und hey, das ist ARTE. Nicht ProSieben. Damit kann man sich sehen lassen. Sogar wir krassen Hater.

Hier kann man die gesamte Sendung noch etwa drei Monate lang anschauen. Tut es, Freunde, sonst gibt’s Saures!

P.S.: Dass wir mit Pöbelgott und Liam-Brudi Noel Gallagher in ein und derselben Sendung zu sehen sind, ist natürlich nicht viel weniger, als der Höhepunkt unserer Karriere.

 

Von: Jakob

TRENDS

 

C’est cool: Blinky Blinky Shoes

Das letzte Mal, dass Blinky Blinky Schuhe derart beliebt waren, war in den 90er Jahren.

Damals waren LA GEAR mit leuchtender Sohle der “Shit”. Heute MUSS (!) man ein Exemplar unser KangaROOS x Dandy Diary Schuhe besitzen, damit man auf dem Schulhof zu den coolen Kids gehört und nicht Gefahr läuft verprügelt zu werden.

RAF SIMONS scheint etwa zeitgleich erkannt zu haben, dass es Zeit für ein Revival von Schuhen mi ‘blinky blinky’ Elemente ist und entwarf die Adidas x Raf Simons Platform Lace mit leuchtenden Elementen.

Wer nicht genug Asche für RAF oder ROOS (beide nicht wirklich günstig) hat, kann bei TOPSHOP eine vergleichsweise günstige Alternative shoppen. Ein Schuh, bei dem die komplette Sohle leuchtet.

Der Schuhtrend wird, so unsere waghalsige Prognose, für 57 % weniger Verkehrsunfälle 2015 sorgen. Lights on!

 

 

LOOKBOOKS

VIDEO

FASHION SHOWS

 

New York Fashion Week: Hood by Air AW 2015

HOOD BY AIR präsentierte die neuen Kollektion “Daddy” in kellerartigen Räumlichkeiten in der Wall Street, dem Zentrum der Finanzen.

HBA Mastermind Shayne Oliver zeigte Klassiker der Mode wie Button-Down Shirts, Pullover und  Polo T-Shirts in der typischen Unisex Hood by Air Silhouette. So kam es zu Hybriden aus Poloshirt und Kleid. Oder Camel Coat und Tank Top.

Die Models trugen Schlösser vor dem Mund und Strumpfhosen über dem Kopf, wie ein Einbrecher. Der Soundtrack der Show Total Freedom wurde schlagartig beendet, es folgte Jazz, unterlegt mit einem Zitat der Show Empire:

“I wanna show you a faggot really can run this company”.

Wie sehr HBA auch in der Kunstwelt angekommen ist, zeigte sich an den Gästen der Show, unter anderem waren Klaus Biesenbach und Grace Coddington gekommen, um Olivers neue Arbeit zu begutachten.

Es scheint als wäre HBA, auch nach dem Diss von dem einstigen Supporter A$AP ROCKY, nach schwer angesagt.

 

 

 

LOOKS

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As usual terrifc setdesign at Henrik Vibskov!

#parisfashionweek