arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter

NEWS

 

Das war 2011 – Der große Dandy Diary Jahresrückblick (1/4)

Jetzt, wo das Jahr zu Ende geht, die Mode-PR-Damen sich die Pfunde anfuttern, über die sie sich im Frühsommer beschweren werden und selbst die allerkoolsten und abgebrühtesten Designer ihre Köpfe selig in den Schoß der Familie legen, haben wir endlich mal etwas Zeit, um einen kleinen Blick in den zerkratzten Rückspiegel zu werfen.

Streng kalendarisch werden wir auf das Jahr 2011 zurückblicken und die Highlights auf Dandy Diary nochmals zu Tage fördern. Schließlich haben wir selbst den meisten Scheiss von dem, was wir geschrieben haben, schon längst vergessen.

Los geht’s mit dem ersten Vierteljahr.

Januar 2011

Im Januar hat, wie üblich, die Berliner Fashion Week stattgefunden. Ganz verbraucherorientiert, wie wir nunmal sind, haben wir passend dazu drei ultimative Tipps verfasst, um auch ohne Akkreditierung, Einladung oder aufgespritzte Begleitung auf eine der Fashion Shows zu kommen. Diese Tipps sind universell gültig und dürfen gerne im Januar 2012 wieder angewandt werden. Erfolgsberichte veröffentlichen wir gerne hier bei Dandy Diary.

Außerdem haben wir “Drei Must-Go Shows” gekürt.

Ansonsten haben wir uns im Januar mit der H&M-Kollektion der schwedischen Bloggerin Elin Kling befasst. Die höchst erotische Schreiberin hat als erste Bloggerin für einen Textilriesen designt. Fanden wir geil. Zumindest die Elin.

Eine weitere heiße Biene haben wir ebenfalls im Januar zum Gespräch gemacht – beziehungsweise gebeten: Jessi von LesMads. Mittlerweile arbeitet die Gründerin von Deutschlands bekanntestem Modeblog für das bald erstmalig auf Deutsch erscheinende Interview-Magazin. Wen sie da interviewen wird, wissen wir nicht. Wir jedenfalls interviewten sie.

Drei Dinge, die wir im Januar ganz besonders gut fanden (und auch heute noch irre geil finden): Pelz, Turban, die Projektgalerie

Unser meistgelesener Januar-Artikel: Lektion II: Die Hintertür

Februar 2011

Im Februar fand unsere zweite Dandy Diary Party statt. Diesmal in Hamburg. Wild war das, sehr.

Zwar nicht auf unserer Party, aber dennoch in reichlich Trouble war Stardesginer John Galliano – der im Februar arbeitslos wurde.

Neben der Fashion Week in London, besuchten wir im Februar auch die Fashion Week in Kopenhagen. Beide waren – nun ja – ein bißchen spannender als die Berliner Fashion Week, auf die wir zurückblickten (“… wieder einmal wurde in Berlin keine neue Theologie der Mode präsentiert, sondern Erwartbares gezeigt.”).

Außerdem fragten wir “Who is it?” – und verlosten eine getragene Calvin Klein Unterhose von mir.

Unser gesamter Hass galt im Februar digitalen Armbanduhren.

Drei Dinge, die wir im Februar ganz besonders gut fanden (und auch heute noch irre geil finden): Rothaarige Londoner, Julian Zigerli, Suchmaschinen

Unser meistgelesener Februar-Artikel: So sah das aus – Dandy Diary Party in Hamburg

März 2011

Der März wurde eigentlich über nichts anderes gesprochen, als über John Galliano. Na gut. Manchmal schon. Trotzdem haben einige Blogs über einen schwer lustigen Streich eines Witzboldes berichtet, als sei es die Wahrheit. Dabei kann so doof ja nichtmal ein besoffener Galliano sein. Still und heimlich wurden die empörten Blogbeiträge der Kollegen wieder gelöscht. Ein herliches Schauspiel. Wir Klugscheisser wussten es natürlich besser – und klärten auf: “John Galliano ist zwar ein durchgeknallter und irgendwie nicht ganz kosherer (ups!) Typ, aber so bekloppt ist er doch ganz sicher nicht, dass er “I Love Hitler” auf ein T-Shirt drucken lassen und das dann als Teil einer Cruise-Kollektion rausbringen würde.”

David schlich sich im März in ein Altersheim und sorgte für Science-Fiction-Overload und Nahtoderlebnisse am laufenden Band. In Antwerpen war er dann aber wieder ganz zivil gekleidet und besuchte die Königliche Akademie. Außerdem probierte er sich erfolglos an der Ananas-Diät.

In Japan passierte ein Unglück nach dem anderen: Erst flog ein Kernkraftwerk in die Luft, dann fiel die Fashion Week aus – und zu allem Überdruss fühlte sich auch noch Lady Gaga berufen, ein Charity-Armband zu designen. Arme Japaner.

Außerdem starb am 23. März die Homo-Ikone Liz Taylor. Wir nahmen das zum Anlass, um die Männerfrisurentrends 2011 an ihr aufzuzeigen.

Drei Dinge, die wir im März ganz besonders gut fanden (und auch heute noch irre geil finden): Hüte mit breiter KrempeMittelscheitel, Schuhe mit dicker Sohle

Unsere “Dandy of the Week”-Gewinner: Jude Law, Bernhard Henry-Lévy, Tommy Hilfiger.

Unser meistgelesener März-Artikel: LesMads – Die Gastbloggerinnen im Dandy Diary Ranking

Das waren die ersten drei höchst bewegenden Monate des Jahres in der Kurzzusammenfassung. Die weiteren Teile folgen irgendwann. Vielleicht morgen. Vielleicht übermorgen. Je nach dem, wie sehr ich von PR-Damen und angetrunkenen Designern am Telefon und in diversen Discotheken belästigt werde.

TRENDS

 

Zeit die Geschlechtertrennung auf dem Catwalk zu überdenken!

Die Spring/Summer 2016 Menswear Shows markieren einen geschichtsträchtigen Wendepunkt.

Nie gab es so viele weibliche Models bei den Männermodewochen in London, Mailand und Paris zu sehen. Londons up- and coming Star Craig Green präsentierte erstmalig seine Mode auch an Frauen. In London ließen außerdem Nasir Mazhar, Kit Neale, Matthew Miller, Sibling und Burberry ihre Mode, auch, von weiblichen Models vorführen. Bei Coach stahlen gleich drei Supermodels den Male Models die Show: Binx Walton, Lexi Boling und Julia Bergshoeff.

Miuccia Prada machte schon durch ihre Einladung (Spring/Summer 2016 Men’s and Women’s Show) deutlich, dass ihre Designs während der Mailänder Modewoche gleichermaßen an Mann und Frau gezeigt wird. Den vorläufigen Höhepunkt erreichte das Gender Game bei Givenchy: Naomi Campbell lief für ihren langjährigen Buddy Riccardo Tisci und bescherte dem Givenchy Designer so einen Social Media Hit sondergleichen.

Über kaum eine Show (ausgenommen: Rick Owens “Kill Angela Merkel – Not”) wurde in Paris mehr gesprochen als Givenchy. Das lag nicht zuletzt an Naomi Campbell. Wobei wir schon bei einem nicht unwichtigen Grund wären, wieso immer öfter Designer bei ihren Menswear Shows Topmodels laufen lassen: Aufmerksamkeit!

Topmodels bei Menswear Shows sorgen unter Garantie, wie im Fall Givenchy, für Posts, Comments, Likes auf den Socials. Ein nicht unwichtiger Faktor in Zeiten, in den Social Social Media zum Key-Tool in der Kommunikation von Modemarken geworden ist.

Doch es gibt noch andere Gründe, warum immer mehr Frauen auf den Menswear Shows auftauchen. Es wird immer wichtiger die “Brand Identity” zu schärfen. Hierfür ist eine Unterteilung von Mann und Frau nicht förderlich. Bei Kampagnen wird schon lange gemixt, jetzt auch verstärkt auf dem Catwalk.

Dass Frauenmode auf Menswear Shows gezeigt wird, ist auch ein Indikator für das Erstarken des Männermode-Sektors, welcher im Vergleich zur Womenswear deutlich mehr Wachstum verzeichnet, gerade in im Luxussegment. Die Menswear Shows werden immer relevanter, daher auch immer wichtiger als Plattform für eine Marke.

Wenn ein Label schon Unmengen an Geld für eine Fashion Show ausgibt, dann ist es ein smarter Move, den Gästen, Presse, und VIP-Buyern der Show soviel ‘Marke’ wie möglich zu präsentieren.

Bei dem Umdenken von Marken bezüglich der Geschlechtertrennung bei den Catwalk Shows geht es in erster Linie um finanzielle, nicht um idealistische Gründe.

Ohne dass weitere Kosten für eine Fashion Show entstehen, können die Brands ihre Women’s Wear Pre-Collections (so bei Prada // Resort Collection) zeigen, deren Terminierung der Sales wunderbar mit den Menswear Shows zusammenpassen.

Das Überdenken der Geschlechtertrennung auf dem Catwalk ist somit auch eine Reaktion auf den sich immer schneller drehenden Modemarkt.

SPECIAL

LOOKS

FASHION SHOWS

 

Paris Men’s Fashion Week: KENZO SS 2016

Seit Carol Lim und Humberto Leon die kreative Leitung von KENZO übernommen, geht es ordentlich ab bei dem 1970 von Kenzo Takada gegründeten Modelabels.

Für ihre Spring/Summer 2016 Kollektion stellte sich das Designer-Duo, welches sich einen Namen mit ihrem Shop / Marke OPENING CEREMONY erstmalig einen Namen in der Branche machte, einen Mann vor, der unentdeckte Landschaften bereist. Die Silhouette der Kollektion ist boxy, locker, weit.

 

LOOKBOOKS

VIDEO

INSTAGRAM

11356846_678051085629344_706621391_n

@heineken

#1luv #dandydiaryparty