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NEWS

 

Das Totenkleid, das ich liebe

Foto: Zeit.de

Vor nicht allzu langer Zeit gab es für das Zeitmagazin mit dem Titel “Die Macht der Straße” ein Shooting mit ein paar Modebloggern, darunter auch meine Wenigkeit. Ich trug eine H&M Hose, meinen favorisierten Hut und das Totenkleid meines Großvaters (…nicht Urgroßvater wie fälschlicherweise in der Zeit zu lesen war). Dass ich das Totenkleid meines Großvaters trug, sorgte für eine Vielzahl von Zuschriften, in denen eine Erklärung verlangt wurde. Darunter eine E-Mail von Uta Alexander vom Großeltern-Report, einem Online-Magazin für Großeltern. Sie bat mich eine Erklärung für ihr Online-Magazin zu schreiben. Wieso ich das Totenkleid meines Großvaters trage, erfahrt ihr unter “Das letzte Hemd für den Enkel”.

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No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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