arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter

NEWS

 

Darklands – Schwarzes Paradies

Niemand, wirklich niemand, kommt zufällig in das Darklands, dafür ist der Store für Männermode eindeutig zu schwer zu finden. Eine alte Autowerkstatt, die auf einem Hinterhof in der Nähe des Berliner Bahnhofs gelegen ist, ist die neue Location des Avantegarde-Stores. Wer kommt, der kommt gezielt. Für Männer, die besondere Mode lieben, ist das Darklands  ein heiliger Ort. Die Auswahl der Designer, deren Entwürfe man kaufen kann, ist weltweit einmalig.

Von Damir Doma über Boris Bidjan Saberie bis hin zu Carol Christian Poell lässt sich alles kaufen, was in der Avantegarde-Szene Rang und Namen hat. Doch nicht nur die Mode überzeugt, auch die originelle Einrichtung beeindruckt. Menschengroße Puppen hängen an Nylonseilen hinab von der Decke. Ein Vogelkäfig, leer und verlassen, steht in der Ecke. Und ein Strauß mit Jasmin Blumen steckt in einer marmornen Vase. Das Darklands hat etwas mystisches, etwas religiöses. Farben sind rar, in Einrichtung und Mode.  Schwarz ist omnipräsent. Fokus der  Mode liegt auf Form und Material. Es gibt Oberteile zu kaufen, die sind so komplex geschnitten, dass man ohne Anleitung weder hinein, noch hinaus finden würde. Gründer des Stores ist übrigens Campell McDougall, der Mann, der euch bei der Anprobe behilflich sein wird. Und ganz nebenbei noch über jeden Designer eine persönliche Ankedote zu erzählen weiß. McDougall, der ursprünglich aus Kanada kommt, vertraut in puncto Darklands dem Nomaden-Konzept: alle 6 bis 12 Monate wird die Location gewechselt. Die alte Autowerkstatt, der derzeitige Standort, ist bereits die dritte Station. Man darf gespannt sein, an welchem Ort demnächst die Zelte aufgeschlagen werden.



FASHION SHOWS

 

In Hedis Hood: Saint Laurent Show in “Los Angeles”

Der Mann, der Yves Saint Laurent das “Yves” nahm, und Millionen-Umsätze bescherte, hat gestern Abend in seiner schwer angesagten Hood Los Angeles eine Off-Season Show für all seine VIP-Freunde und ausgelesene Journalisten präsentiert.

Zu Ehren Slimane kamen Lady Gaga, Courtney Love, Lenny Kravitz, Sky Ferreira, CL, und, und – um in der Frontrow der seit den 1940er Jahren bestehenden Konzerthalle Hollywood Palladium Platz zu nehmen.

Sie bekamen eine von den Sixties inspirierte Kollektion und Show zu sehen – typisch für Slimane, der sich zum Ende, langhaarig, rockig, feiern ließ. Slimane ließ seine Indie-Model-Musen Staz Lindes, Lida Fox und Lilli Summer, um seine von seinem Stil-Idol Mick Jagger inspirierten Looks der extrem hippen Crowd vorzuführen.

Nach der Show performten noch Beck, Joan Jett und uns unbekannte Acts The Sloths, Cherry Glazerr und Allah-Las. It’s all about music!

 

SPECIAL

 

Body Shaming: Britisches Label zwingt Models zum Essen

Das britische Label Rose & Willard, von dem wir bisher noch nicht einmal den Namen kannten, wird in Zukunft jedes Model dazu zwingen, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen, bevor es für Haus arbeitet.

Damit will die Gründerin von Rose & Willard, eine gewisse Heidy Rehman, die Models vor der aus ihrer Sicht dämonenhaften Branche schützen.

“Yes, it’s a form of nannying but we feel we have a responsibility to protect these young women from an industry which we believe can leave them exploited and puts them under pressure to starve themselves and damage their health and wellbeing,” sagt die selbsternannte Ernährungsexpertin.

Ablaufen soll das Ganze wie folgt: Unter Aufsicht von Mitarbeitern des Labels (oder vielleicht sogar der Chefin höchstpersönlich) müssen die Models eine Mahlzeit zu sich nehmen. Dabei ist es den Mädchen weder erlaubt, die Nahrungsaufnahme zeitlich zu verschieben, noch lassen die harten Aufseher „kleine Häppchen“ durchgehen.

Verweigert sich ein Model dem beaufsichtigten Dinner, so wird weder das Mädchen selbst noch die Modelagentur für den Job bezahlt.

Damit ist – nachdem in Frankreich bereits ein umstrittenes Gesetz gegen „Magenmodels“ erlassen wurde – ein ganz neues Ausmaß von Body Shaming und generellen Unterstellungen erreicht.

Die erzwungene Nahrungsaufnahme impliziert, jedes Model hätte seine Ernährung nicht im Griff und bräuchte Unterstützung und Aufsicht beim Essen.

Das ist nicht nur eine beispiellose Respektlosigkeit gegenüber kerngesunden, von Natur aus schlanken Mädchen. Es hilft den tatsächlich magersüchtigen Models auch überhaupt nicht weiter. Ganz im Gegenteil:

Sie werden erneut mit der ignoranten Haltung gegenüber ihnen und ihrer Krankheit konfrontiert, die Heidy Rehman der Modebranche unterstellt und mit ihrem Schritt doch eigentlich bekämpfen will.

Wir sind erschrocken über so wenig Feingefühl von den eigentlich so zuvorkommenden Briten.

Text: David Jenal

LOOKBOOKS

TRENDS

LOOKS

VIDEO

INSTAGRAM

12145595_709676605829841_1860360571_n

Nichts sehen, nichts hren, nichts sagen von wegen. Dran bleiben! @allthedog pic @maxmotel

#8211 #allthedog #noneofthebull