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Dandy of the Week: Rolf Eden

Allein schon, weil dieser Mann rumerzählt, dass er in seinem über achtzig Jahre langen Leben mit 1.500 Frauen geschlafen hat, ist es für uns eine regelrechte Pflicht, ihn zum Dandy of the Week zu küren.

Doch weil Rolf Eden nicht nur ein ziemlich kooler Angeber ist, sondern auch der erste Playboy Deutschlands war, widmen wir ihm hiermit eine ganze Woche auf Dandy Diary – die Rolf Eden Woche. Yeah!

Zu diesem Dandy gibt es eigentlich gar nicht viel zu sagen. Jeder kennt ihn, jede liebt ihn. Selbstverständlich.

Dennoch wollen wir hier einmal die wichtigsten Stationen seines zutiefst nachahmenswerten Lebens in Stichpunkten zusammenfassen:

- Geburt am 6. Februar 1930 in Berlin als Rolf Shimon Eden.

- 1933 Emigration nach Palästina (mit Mama und Papa, na klar).

- Im Alter von 15 der erste Puff-Besuch mit Papi.

- Als Jugendlicher kämpft er für die Unabhängigkeit Israels in der paramilitärischen “Palmach”.

- Umzug nach Paris, wo Eden Barpianist wird.

- 1957 Rückkehr nach Berlin, Grund: 6.000 D-Mark Entschädigungsgeld.

- Eröffnung seines ersten Jazzclubs, danach Eröffnung diverser weiterer Läden mit so klangvollen Namen, wie: Eden Saloon (Old Eden), New-Eden, Eden-Playboy-Club, Schlüsselloch, Big Eden, Blue Tattoo und Eden Theater.

- Allein das Old Eden hatte sechs verschiedene Räume. Es lief Jazz, Dias mit Playboy-Fotos wurden gezeigt, gesessen wurde in Sitzbadewannen mit Kissen. Damit die Frauen genügend Tanzpartner hatten, beschäftigte Eden Eintänzer, die (so heißt es) hin und wieder auch mit den Damen schliefen.

- Es gab Tischtelefone, Mister-Wahlen, Go-Go-Dancing, immer wieder Jazz, den ersten Swimmingpool in einem Club (yeah!) und die erste DJane in Deutschland, natürlich oben ohne.

- Im Jahr 2002 verkauft Eden seinen letzten Club, das Big Eden für 1,5 Millionen Mark und ist von nun an Privatier und Immobilienbesitzer (800 Wohnungen in Berlin).

- Eden geht auch heute noch gerne aus. Dafür steht er gerne erst spät auf. Der Grund: “Die ganzen armen Menschen, die arbeiten müssen, die will ich nicht sehen. Die sind traurig.”

- Durch Berlin fährt er im Winter am liebsten im Rolls Royce. Im Sommer auch, da allerdings im Cabrio (Modell “Corniche”).

Was für Rolf Eden ein Playboy ist, hat er der Süddeutschen Zeitung mal in einem Interview verraten:

“Es geht darum, dass man die Frauen wirklich sehr charmant anspricht (…). Ein Playboy kann nicht verheiratet sein. Der kann ja seine Frau nicht öffentlich betrügen. (…) Einer meiner Söhne wollte übrigens auch Playboy werden. Der hat’s aber nicht geschafft. Der hat geheiratet.”

 Wie Charmebolzen Eden seine dutzenden Freundinnen bezirzt, veriet er ebenfalls:

“Die Dame sitzt hier, trinkt Champagner und ich gieße ihr immer nach, damit sie in Stimmung kommt. Oft tu ich noch Wodka in den Champagner. Dann gehe ich nach hinten ans Klavier und spiele. Nach einer Zeit drücke ich auf einen Knopf am Klavier und das Gerät wiederholt automatisch, was ich gespielt habe. Die Frau denkt, sie sei in Sicherheit, weil ich am Klavier sein müsste, aber dann komme ich.”

Weil ein Playboy natürlich noch lange kein Dandy ist, haben wir bei Rolf Eden ganz genau hingeschaut und konnten feststellen, dass der koole Sexprotz das wichtigste Kriterium eines Dandys erfüllt: er legt gesteigerten Wert auf die äußere Erscheinung. Wenn auch in erster Linie bei seinen Freundinnen:

“Ich gehe da immer auf das Äußerliche. Ich habe ja keine Ahnung, wie eine Frau innen ist. Wichtig ist, dass sie schön ist. Wenn es innerlich noch passt, ist das gut. Aber das ist wie bei einem Auto: Außen ist viel wichtiger.”

Rolf Eden, hiermit ernennen wir Sie zum Dandy of the Week und möchten Ihnen daher diese Woche auf Dandy Diary widmen. Oder auch ganz ungezwungen: Rolf, du alter Schürzenjäger, hast es mehr als verdient.

 Bild: Marlen Stahlhuth

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TRENDS

 

Trend: Baggy-Pants (und das Ende der Jogginghose)

Jogginghosen sind zwar nach wie vor der letzte Schrei. Kein High Fashion-Label, das nicht auch eine dieser schweineteuren, unförmigen Hosen im Angebot hat. Ganz zu schweigen von H&M, Zara und all den anderen erschwinglichen Retailern. Jeder trägt sie und man kann damit aktuell eigentlich nichts falsch machen. Wer die Hose dann noch in die Socken steckt, ist ganz vorn dabei.

Noch weiter vorn allerdings, stehen diejenigen Coolcats unter euch, die schon den nächsten Hosentrend entdeckt haben: Baggy-Pants.

Dieser Trend ergibt sich nicht nur logischerweise aus dem grassierenden 90er Jahre Trend, einer Zeit also, bevor Hedi Slimane im Jahr 2000 selbst Karl Lagerfeld erklärte, dass man von nun an ausschließlich knallenege Röhrenjeans zu tragen hätte.

RÖHRENJEANS WAREN VORGESTERN, JOGGINGHOSEN GESTERN, HEUTE RULT DIE BAGGY-PANT

GUCCI und MARC JACOBS haben in ihren Schauen für Herbst/Winter 2015 (siehe Bild) nun aber sehr weite, gerade geschnittene Hosen gezeigt, ebenso wie die Marken A.P.C. und BOTTEGA VENETA. Und auch der Einflussreiche Blog Hypebeast hat jüngst über den Shift von Jogginghosen zu Baggy-Pants (und dessen Bedeutung für das Tragen von Sneakers) berichtet. Der Trend ist also bei sehr unterschiedlichen Playern der Modebranche Thema – was ein gutes Zeichen dafür ist, dass er auch bald auf der Straße zu sehen sein wird.

Wann sich der Look dort jedoch zeigt, hängt sicherlich zu einem Großteil davon ab, ob die schwerst angesagte Hip Hop-Szene sich ihres alten Looks bedient und statt enger Röhren- und bequemer Jogginghosen zu Baggies greift. Nach wie vor sind Rapper wie A$AP Rocky, die Gang von ODD FUTURE und Kanye West wichtige Katalysatoren für neue Trends in der Herrenmode.

Wir finden den Trend – das ist ja wohl glasklar – in jedem Fall saukool und werden ab sofort alles daran setzen, unseren Kleiderschrank dem Baggy Pants-Trend anzupassen.

Von: Jakob

SPECIAL

FASHION SHOWS

 

New York Fashion Week: Hood by Air AW 2015

HOOD BY AIR präsentierte die neuen Kollektion “Daddy” in kellerartigen Räumlichkeiten in der Wall Street, dem Zentrum der Finanzen.

HBA Mastermind Shayne Oliver zeigte Klassiker der Mode wie Button-Down Shirts, Pullover und  Polo T-Shirts in der typischen Unisex Hood by Air Silhouette. So kam es zu Hybriden aus Poloshirt und Kleid. Oder Camel Coat und Tank Top.

Die Models trugen Schlösser vor dem Mund und Strumpfhosen über dem Kopf, wie ein Einbrecher. Der Soundtrack der Show Total Freedom wurde schlagartig beendet, es folgte Jazz, unterlegt mit einem Zitat der Show Empire:

“I wanna show you a faggot really can run this company”.

Wie sehr HBA auch in der Kunstwelt angekommen ist, zeigte sich an den Gästen der Show, unter anderem waren Klaus Biesenbach und Grace Coddington gekommen, um Olivers neue Arbeit zu begutachten.

Es scheint als wäre HBA, auch nach dem Diss von dem einstigen Supporter A$AP ROCKY, nach schwer angesagt.

 

 

 

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As usual terrifc setdesign at Henrik Vibskov!

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