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Dandy of the Week: Michael Jeffries (ABERCROMBIE & FITCH)

Mike Jeffries hat kein leichtes Leben. Immerhin ist er der Boss des vielleicht unangenehmsten Klamottenlabels der Welt: ABERCROMBIE & FITCH (A&F).

Sein Unternehmen wird allerorts belächelt, mal für platte Marketing-Aktionen (dutzende halbnackte Jugendliche vor neu eröffneten Filialen), mal für skurille Personalpolitik, mal für den unangenehmen Schulsport-Umkleidekabinen-Geruch in den Stores – und vor allem immer wieder für die übel prollige Vorstadt-Mode der Marke.

Wenn man sich ständig solcherlei Schmähungen anhören muss, möchte man doch zumindest außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung ein halbwegs annehmliches Leben führen. Zum Beispiel auf Reisen.

Denn wie jetzt bekannt wurde, besteht der 68-jährige Jeffries darauf, dass das ausschließlich männliche und bitte stets frisch rasierte Personal in seinem Privatjet nichts weiter als ABERCROMBIE & FITCH-Polo-Shirts, Flip Flops, Unterhosen (Briefs!), Handschuhe (schwarze, wenn silbernes Besteck gereicht wird, weiße wenn der Tisch gedeckt wird – ist doch absolut nachvollziehbar und logisch!) und einen Spritzer vom hauseigenen Parfüm tragen möge. Wer sich jetzt fragt, ob da nicht irgendetwas fehlt, dem sei gesagt: ja, natürlich fehlt da was. Es fehlt die Hose. Und das ist – auch wenn sich jetzt wieder alle über A&F aufregen – vollkommen richtig so.

Auch wir würden unser Personal – so wir denn einen Privatjet hätten – permanent in Unterwäsche umherlaufen lassen. Wir finden daran nichts anstößig (einzig bei der Geschlechterdiversifizität würden wir massiv nachjustieren).

Im Gegenteil: ein solch konsequentes Ausleben der eigenen Ästhetik finden wir sehr dandyesque.

Daher verleihen wir Michael S. Jeffries, diesem maximal-ästhetischen Botox-Sugardaddy, hiermit den höchsten Titel dieses Blogs. Er ist unser DANDY OF THE WEEK.

SPECIAL

TRENDS

 

C’est cool: Patches!

Wir wünschen uns ganz dringend Jacken, Hosen oder Sweater, auf denen unzählige Patches aufgenäht sind.

Da wir weder Bock noch Zeit für ein fabulöses DIY-Werk haben, bitten wir hiermit freundlichst alle PR-Agenturen dieses Planeten uns Designs ihrer Modemacher, auf denen Patches zu finden sind, per Eilpaket zu kommen zu lassen (Adresse: siehe Impressum)

Wie so oft war Raf Simons Vorreiter beim Trend `Patches`. Oder zu mindestens der Designer, dessen Einfluss auch in den Kollektionen der anderen Designer zu sehen ist. Simons zeigte in seiner SS 2015 Kollektion Entwürfe, auf denen Abbildungen von persönlichen Erinnerungen (Familie, Freunde, Astronaut, Hai etc.), zu sehen waren.  Er nutze die Patches als eine Art Moodboard.

Kit Neale und Astrid Andersen haben in ihren aktuellen Kollektionen (AW 2015) ihre Hosen mit Patches veredelt. Sandro PARIS die sowieso schon ultra-scharfen Lederjacken. Und der dänische Jungdesigner Martin Mitchell eine Jeansweste.

Die Regel “je mehr desto besser” gilt natürlich auch beim Patches Trend! Go for it!

 

NEWS

 

Mega-Wachstum: Hedi Slimane hat den Umsatz von SAINT LAURENT in nur drei Jahren verdoppelt

Man kann von der überholten Skinny-Silhouette, der immer gleichen Lederjacke oder dem ständigen Rückgriff auf die 1970er und Glamrock halten was man mag: die Leute kaufen den Shit.

Seit Hedi Slimane vor drei Jahren Creative Director bei SAINT LAURENT wurde, haben sich die Umsätze verdoppelt. Allein 2014 ist der Jahresumsatz um 27 Prozent auf 707 Millionen Dollar gestiegen – das hat der Luxuskonzern KERING, zu dem Saint Laurent gehört, mitgeteilt.

Für eine vorwärtsgewandte, avantgardistische Mode ist das ein eher nicht so gutes Zeichen.

Interessant wird nun zu sehen sein, ob GUCCI nach dem gleichen Prinzip geführt werden wird. Das italienische Label ist mit 3,5 Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr die mit Abstand größte Marke im KERING-Konzern – und hat seit diesem Jahr mit Alessandro Michele einen neuen Creative Director.

Von: Jakob

LOOKBOOKS

VIDEO

FASHION SHOWS

 

New York Fashion Week: Hood by Air AW 2015

HOOD BY AIR präsentierte die neuen Kollektion “Daddy” in kellerartigen Räumlichkeiten in der Wall Street, dem Zentrum der Finanzen.

HBA Mastermind Shayne Oliver zeigte Klassiker der Mode wie Button-Down Shirts, Pullover und  Polo T-Shirts in der typischen Unisex Hood by Air Silhouette. So kam es zu Hybriden aus Poloshirt und Kleid. Oder Camel Coat und Tank Top.

Die Models trugen Schlösser vor dem Mund und Strumpfhosen über dem Kopf, wie ein Einbrecher. Der Soundtrack der Show Total Freedom wurde schlagartig beendet, es folgte Jazz, unterlegt mit einem Zitat der Show Empire:

“I wanna show you a faggot really can run this company”.

Wie sehr HBA auch in der Kunstwelt angekommen ist, zeigte sich an den Gästen der Show, unter anderem waren Klaus Biesenbach und Grace Coddington gekommen, um Olivers neue Arbeit zu begutachten.

Es scheint als wäre HBA, auch nach dem Diss von dem einstigen Supporter A$AP ROCKY, nach schwer angesagt.

 

 

 

LOOKS

INSTAGRAM

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As usual terrifc setdesign at Henrik Vibskov!

#parisfashionweek