arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter
 

Dandy of the Week: Michael Jeffries (ABERCROMBIE & FITCH)

Mike Jeffries hat kein leichtes Leben. Immerhin ist er der Boss des vielleicht unangenehmsten Klamottenlabels der Welt: ABERCROMBIE & FITCH (A&F).

Sein Unternehmen wird allerorts belächelt, mal für platte Marketing-Aktionen (dutzende halbnackte Jugendliche vor neu eröffneten Filialen), mal für skurille Personalpolitik, mal für den unangenehmen Schulsport-Umkleidekabinen-Geruch in den Stores – und vor allem immer wieder für die übel prollige Vorstadt-Mode der Marke.

Wenn man sich ständig solcherlei Schmähungen anhören muss, möchte man doch zumindest außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung ein halbwegs annehmliches Leben führen. Zum Beispiel auf Reisen.

Denn wie jetzt bekannt wurde, besteht der 68-jährige Jeffries darauf, dass das ausschließlich männliche und bitte stets frisch rasierte Personal in seinem Privatjet nichts weiter als ABERCROMBIE & FITCH-Polo-Shirts, Flip Flops, Unterhosen (Briefs!), Handschuhe (schwarze, wenn silbernes Besteck gereicht wird, weiße wenn der Tisch gedeckt wird – ist doch absolut nachvollziehbar und logisch!) und einen Spritzer vom hauseigenen Parfüm tragen möge. Wer sich jetzt fragt, ob da nicht irgendetwas fehlt, dem sei gesagt: ja, natürlich fehlt da was. Es fehlt die Hose. Und das ist – auch wenn sich jetzt wieder alle über A&F aufregen – vollkommen richtig so.

Auch wir würden unser Personal – so wir denn einen Privatjet hätten – permanent in Unterwäsche umherlaufen lassen. Wir finden daran nichts anstößig (einzig bei der Geschlechterdiversifizität würden wir massiv nachjustieren).

Im Gegenteil: ein solch konsequentes Ausleben der eigenen Ästhetik finden wir sehr dandyesque.

Daher verleihen wir Michael S. Jeffries, diesem maximal-ästhetischen Botox-Sugardaddy, hiermit den höchsten Titel dieses Blogs. Er ist unser DANDY OF THE WEEK.

LOOKS

LOOKBOOKS

NEWS

 

Wechselt Hedi Slimane zu Gucci?

Frida Giannini wird GUCCI verlassen. Daher ist wieder ein Luxuslabel auf der Suche nach einem Top-Designer.

Wer wird Nachfolger von sexy Giannini, deren Kollektionen für GUCCI okay, nicht revolutionär waren. Die Spekulationen beginnen. Ein Name, der immer wieder genannt wird: Hedi Slimane.

Der Mann, der aus YVES SAINT LAURENT SAINT LAURENT PARIS machte. Slimane sorgte mit seinen kommerziellen Kollektionen nicht gerade für Lobeshymnen unter Kritikern, doch SLP steigerte den Umatz unter der Leitung von Slimane um 28% im letzten Jahr.

SAINT LAURENT PARIS gehört wie GUCCI zur Kering Group, deren Chef François-Henri Pinault ist, daher wäre eine Wechsel von Slimane  ein familiärer Akt.

Außer Slimane sind noch Riccardo Tisci, der jedoch noch einen laufenden Vertrag bei Givenchy hat, und Joseph Altuzarra im Gespräch. Kering hat letztes Jahr bereits in das Label Altuzarra investiert.

Frida Giannini wird ihre letzte Show für GUCCI im Februar zeigen. Viel Zeit für die Suche nach einem würdigen Nachfolger bleibt also nicht mehr.

Von: David

SPECIAL

TRENDS

 

No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

INSTAGRAM

10843791_784191451628602_334556846_n

Casual Thursday Candy Jakob sporting some posttraditional Austrian gangster wear @adidasy3 pants, @gstarraw_official jacket, @nike sneakers and this White Russian hat from Moscow in between some deers.

VIDEO

FASHION SHOWS