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Dandy of the Week: Marc Jacobs

Unser Dandy of the Week ist die total koole New Yorker Oberschwuchtel Marc Jacobs. Der Typ weiß nicht nur, wie man sich vernünftig ernährt (drei Protein-Shakes pro Tag) und wie man sich gut anzieht (nämlich mit einem Rock), sondern er pfeift auch einfach mal auf irgendwelche achso politisch korrekten Trends, wie den, keine unter 16-jährigen Mädchen über seinen Laufsteg flitzen zu lassen.

Jacobs will weiterhin daran festhalten, ganz junge Mädels als Models zu beschäftigen. Weil er nämlich genau nicht aus irgendwelchen dämlichen Pädo-Gründen (er steht halt ganz und gar nicht auf Damen) auf sehr junge Mädchen bei der Präsentation seiner Arbeit setzt – sondern sich rein auf die Ästhetik bezieht. Das finden wir absolut gut, absolut richtig und absolut nachahmenswert. Schließlich ist die Modebranche eine Branche, die allein aus Gründen der Ästhetik so existiert, wie sie es tut.

Unser Lieblingsmagazin Grazia schreibt dazu (logischerweise total empört): “Er engagiert bewusst zwei zu junge Models für seine Show und steht voll und ganz zu dieser Entscheidung.”

Jacobs selbst begründet seine Entscheidung folgendermaßen: „Ich mache meine Show so, wie ich denke, dass es richtig ist und nicht so, wie jemand anders denkt, dass es richtig ist. Ich sehe keinen Grund, warum ich diese Models nicht engagieren sollte. Es gibt Kinder-Schauspieler und Kindermodels für Kataloge und Co. Also denke ich, wenn die Eltern es erlauben und die Kinder Lust haben, ist das o.k.!“

Marc, du bist unser Dandy of the Week, weil du all dein Tun der Ästhetik unterordnest. Finden wir geil, wollen wir auch – uns fehlen dazu allerdings die Eier. Auch für den Männerrock. Immernoch. Sorry.

Bild: wunderweib.de

NEWS

 

David Murray: Horror Anti-Helden in Highfashion

Die 57 Dandy Diary Leser aus Amerika (wir kennen sie alle persönlich) werden wahrscheinlich schon Kürbisfratzen schnitzend in der Küche sitzen, denn heute ist Halloween.

Und zum Kinder-Gruselfest passen wunderbar die Mode-Illustrationen von DAVID MURRAY.

Die britische Künstler hat sich für eine aktuelle Arbeit gefragt, welche Highfashion-Designs der Fall / Winter 2014 Kollektionen zu den illustren Persönlichkeiten der Horrorgeschichte passen.

Der böse Clown Pennywise trägt bei Murry einen der legendären MOSCHINO Sweater. Hannibal ein Jackett von WALTER VAN BEIRENDONCK. Und Frankenstein rockt einen dunkelgrünen Trenchcoat von JUUN. J.

Wir wissen nicht, wie Murray, der ursprünglich aus Irland kommt und derzeit in New York lebt, die Auswahl Horror-Anti-Held > Designer getroffen hat: purer Zufall, Aussehen oder charakterliche Eigenschaften, egal – sie sind großartig.

 

SPECIAL

 

Dandy Diary Rattenflitzen

David und mich eint neben der gemeinsamen, harten Arbeit hier bei DANDY DIARY vieles: wir standen beide auf unsere schwarzhaarige VWL-Lehrerin und auf Janine aus der ersten Reihe, waren in den 90ern BVB-Fans, lieben die kleinen 0,25-Liter Heineken-Flaschen und feurig scharfes veganes Essen, wir lesen beide immer sonntags den Spiegel und, und, und, und, und – es gibt da sehr viel. Und: wir hassen nichts mehr als Ratten.

Wobei Hass krass untertrieben ist. Wir haben eine gehörige Scheiss-Angst vor den Viechern, sodass David einst in einem Restaurant in Shanghai, in dem er während des Essens eine Ratte flitzen sah, kreischeind mit einem Satz auf den Tisch sprang, und ich mich in New York vor den Attacken meiner Geschwister in Acht nehmen muss, die sich einen höllischen Spaß daraus machen, gegen die überall rumliegenden Müllsäcke zu treten, in denen logischerweise immer mindestens eine fettgefressene Ratte hockt und dann panisch raus- und mir möglichst über den Fuß springt. Allein der Anblick einer Ratte führt bei uns sonst so harten Mode-Typen zu Schockstarre, spitzen Schreien, purer Verzweiflung und dem ein oder anderen peinlichen Sprung. Einer von uns hat sich vor Schreck und Todesangst sogar mal selbst angepinkelt. Wer das war, verraten wir der Fairness halber aber nicht.

Als wir dann neulich geschäftlich in Mumbai (Indien) waren, lauerte die bis dato härteste Prüfung in Sachen Ratten auf uns. Etwa die Hälfte der 12 Millionen Einwohner lebt in Slums, davon viele ohne festes Haus und somit ohne Wasser und ohne Toilette. Große Teile der Stadt gleichen einer Müllhalde: überall liegen Plastikmüll, Schrott, tote Katzen, undefinierbare braune Pfützen. Und es gibt erschreckend viele Ratten. Irrsinnig viele. Brutal viele. Ekelhaft viele.

Während die Menschen in Mumbai offensichtlich größere Probleme haben, als sich um die an allen Ecken hockenden, gemächlich futternden Ratten zu kümmern, standen wir idiotischen, verwöhnten Westler permanent unter Strom. Wir hatten saumäßig Schiss vor den Biestern – unseren ärgsten Feinden.

Um euch ungefähr eine Vorstellung davon zu geben, wie wir in dauernder Angst durch die engen Gassen Mumbais flitzten, um bloß nicht auf eine Ratte zu treffen, haben wir ein Video davon gedreht, das ihr euch hier anschauen könnt. Wir flitzen darin in atemberaubender Geschwindigkeit an den einzigen Ort, an dem es keine Ratten gab: ans Meer. Dort harrten wir drei Tage und Nächte aus, dem verdursten Nahe, und ließen uns dann von der goldenen Segelyacht eines befreundeten Trilliardärs abholen und zurück ins saubere, kalte und etwas weniger rattige Berlin fliegen.

 

 

Beim Rattenflitzen trugen wir Converse Chuck Taylor “Rubber” Schuhe, David eine Hose von Weekday und ein Shirt von Hugo Boss, ich Wifebeater und Hotpants von American Apparel.

Von: Jakob

 

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Dandy Diary Touchdown in Ibiza!

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