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Dandy of the Week: Kim Schmitz

Er hat ein kugelrundes Mondgesicht mit Trippelkinn, befindet sich derzeit hinter schwedischen Gardinen in Neuseeland und ist unser Dandy of the Week. Kim Schmitz. Auch bekannt unter den klangvollen Namen Kimbl oder Kim Dotcom. Laut Wikipedia ist Schmitz Internetunternehmer, Ex-Hacker und Hochstapler. Wir finden: Kimbl ist auch eine Stilikone. Daher küren wir ihn zum Dandy of the Week.

Denn Kimbl lebt wie ein Mann sein Leben leben sollte –  in Saus und Braus. Nicht nur wir finden Kim Schmitz stilvoll, nein, auch die Kollegen von Amy&Pink verehren ihn. Denn Kimbl fuhr schnelle Autos, trank teuren Champagner und trieb es mit platinblonden Frauen. Seinen Modestil darf man durchaus als konsequent beschreiben, denn Schmitz trug größtenteils schwarze Anzüge. Oftmals sah man ihn mit einem trendigen Fischerhut auf dem Kopf. Er besaß sogar einen Hut, in den sein Logo eingestickt war. Leider müssen wir diese letzten Zeilen in Vergangenheitsform schreiben, denn Kimbl sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Unwahrscheinlich, dass er so schnell wieder Champagner trinkt. Leider. Denn unser Dandy of the Week wollte mit seiner Internet-Plattform Megaupload doch nur ein paar armen Menschen ermöglichen, dass sie sich kostenlos Musik herunterladen können. Daher fordern auch wir: Free Kimbl.

Mehr Fotos von Kimbl:

Fotos via AmyPink.com

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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