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Dandy of the Week: Kim Schmitz

Er hat ein kugelrundes Mondgesicht mit Trippelkinn, befindet sich derzeit hinter schwedischen Gardinen in Neuseeland und ist unser Dandy of the Week. Kim Schmitz. Auch bekannt unter den klangvollen Namen Kimbl oder Kim Dotcom. Laut Wikipedia ist Schmitz Internetunternehmer, Ex-Hacker und Hochstapler. Wir finden: Kimbl ist auch eine Stilikone. Daher küren wir ihn zum Dandy of the Week.

Denn Kimbl lebt wie ein Mann sein Leben leben sollte –  in Saus und Braus. Nicht nur wir finden Kim Schmitz stilvoll, nein, auch die Kollegen von Amy&Pink verehren ihn. Denn Kimbl fuhr schnelle Autos, trank teuren Champagner und trieb es mit platinblonden Frauen. Seinen Modestil darf man durchaus als konsequent beschreiben, denn Schmitz trug größtenteils schwarze Anzüge. Oftmals sah man ihn mit einem trendigen Fischerhut auf dem Kopf. Er besaß sogar einen Hut, in den sein Logo eingestickt war. Leider müssen wir diese letzten Zeilen in Vergangenheitsform schreiben, denn Kimbl sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Unwahrscheinlich, dass er so schnell wieder Champagner trinkt. Leider. Denn unser Dandy of the Week wollte mit seiner Internet-Plattform Megaupload doch nur ein paar armen Menschen ermöglichen, dass sie sich kostenlos Musik herunterladen können. Daher fordern auch wir: Free Kimbl.

Mehr Fotos von Kimbl:

Fotos via AmyPink.com

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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