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Dandy of the Week: Keith Richards

Die Rolling Stones feiern ihr 50-jähriges Bandjubiläum. Ein guter Zeitpunkt, um den Stil von Gitarrist Keith Richards zu würdigen. Er ist unser Dandy of the Week.

Richards beherrscht nicht nur die Saiten seiner Gitarre, sondern auch das stilvolle Kleiden. Der Mann, mit der von Drogen und Alkohol gegerbten Lederhaut ist ein wahrer Stilheld. Die Verantwortlichen von Louis Vuitton teilen unsere Meinung. Sie buchten ihn mit 64 Jahren für eine LV Werbekampagne.

Keith Richards ist ein leidenschaftlicher Huträger. Er bevorzugt Fedora Hüte der Marken Stetson und Borsalino. Accessories spielen eine sehr wichtige Rolle in seinen Looks.

Er trägt unter seinen breitkrempigen Hüten gern mal ein Kopftuch, Kreolen in den Ohren, um den Hals einen Schal sowie Silberketten und am Ringfinger seit den wilden 1970er einen Totenkopfring. Unverzichtbar für seinen unverkennbaren Look: ein Zigarette im rechten Mundwinkel. Bohemian Gypsy, so lässt sich Richards Look treffend beschreiben. Einem Stil, dem er über all die Jahre treu geblieben ist.

Richards ist eine beständige Inspirationsquelle für die Modewelt. Wie stark der Einfluss von Richards ist, zeigt sich am Beispiel von Johnny Depp. Der Schauspieler, der ja selbst bekannt ist für seinen ausgeprägten Stil, ließ sich für seine Filmfigur Jack Sparrow für die “Pirates of the Caribean” Blockbuster von Richards inspirieren.

Auch privat scheint Johnny Depp in Richards seine modische Inspiration gefunden zu haben. Der Einfluss von Richards auf die Garderobe des Schauspielers ist unverkennbar. 

Wir erheben unser Glas auf die Stilikone Keith Richards. Wir wünschen ihm und seiner Band weitere fünfzig erfolgreiche Jahre. 

Foto#1: Dagospia.com Foto#2: LickiLibrary.com, Foto:#3: Celebitchy.com, Foto#4: Fansshare.com, 

NEWS

 

Berlin No Name Fashion Week!

Die Berlin Fashion Week gehört zu den besten Modewochen weltweit, wenn es darum geht ihrem “Fachpublikum” halbjährlich Designer zu vorzusetzen, die zuvor noch nie jemand gehört hat und die nach ihren Defilees im Rahmen der Berlin Fashion Week in der Regel nie wieder gesehen werden.

Denn oftmals bleibt es für die neuen Unbekannten bei einer, höchstens zwei Saisons, um danach wieder für immer aus dem Radar der Berliner Modelandschaft zu verschwinden. Man sollte sich nicht die Frage stellen, ob die lokalen Designer interessant genug sind, um eine Modewoche zu tragen, sondern ob die Modemacher, die geholt werden einen ernsthaften Mehrwert bieten.

Diese Saison wird erstmalig das ungarische Label USE UNUSED auf der Berlin Fashion Week eine Kollektion präsentieren. Auch das italienische Label CAPARA und Whitetail (Belgien) sind neu dabei.

Wenn nur ein Label der drei Newcomer nächste Saison noch einmal das Budget für eine Show auf der Berlin Fashion Week zusammenkratzen kann oder will, wäre das schon erstaunlich. Alle drei Newcomer wird selbst der ausgebuffteste Modejournalist bevor sie auf dem Schauenplan aufgetaucht sind nicht gekannt haben.

Nichts gegen Labels aus dem Ausland oder Newcomer (denn irgendwann fängt ja jeder mal an) Als WOOD WOOD für zwei Saisons auf der Berlin Fashion Week zeigte, war das ein Gewinn. Oder als Mercedes-Benz die großartige Iris von Herpen nach Berlin holte.

Doch Unmengen Shows von gänzlich unbekannten ROMAINIAN Designers, INDIAN Designers oder Modemachern aus den Baltikstaaten werden nicht für dringend notwendige Upgrade der Berlin Fashion Week sorgen.

Die Liste mit Designern der letzten fünf (!) Saisons, die einmalig in Berlin gezeigt haben: STUDIO Kaprol, Bagaz, DARE BY JOHNY DAR, Chatty, Brachmann etc. Weniger Designer, mehr Namen, könnte ein Ansatz sein.

 

Von: David

 

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TRENDS

 

No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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