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Dandy of the Week: André 3000

Er wurde 2004 zum “Best Dressed Man in the World” und von der PETA im gleichen Jahr zum “Sexiest Vegetarian Alive” gekürt. André 3000. Wir küren den Musiker mit den vielen Looks und Namen zum ersten Dandy of the Week im Jahr 2013.

Es gibt viele Gründe, warum das exaltierte Multitalent, das sich auch Possum Jenkins, Dookie Blossumgame III, Benjamin André und Johnny Vulture nennt, es verdient hat unser erster Dandy im neuen Jahr zu sein.

Denn André 3000 hat ein gemeinsames Kind mit Soulsängerin Erykah Badu, äußerst stylish, besitzt einen gigantischen Kleiderschrank, hat sich mal eine Warze entfernen lassen und ist Gründer einer Männermodelinie mit dem Namen Benjamin Bixby.

Außerdem ist Mr. 3000 der einzige Mann auf Mutter Erde, der in der Lage ist Jodphurhosen zu Reiterstiefeln zu kombinieren ohne dabei wie ein mittelalterlicher Kavallerist auszusehen. 

Im Gegensatz zu Markenfetischisten Anna della Russo steht André 3000 nicht darauf von Kopf bis Fuß eine Marke zu tragen: 

“I hate looking like a mannequin. And by that I mean like if you go to some store and the mannequin’s head-to-toe in designer brands. I hate head-to-toe dressers.”

Der Keylook von André Lauren Benjamin, so sein richtiger Name, ist Polo Shirt, zu Preppy Jackett, dazu ein Farmer Strohhut.

Die GQ listete Andre 3000 unter die “Most Stylish Musicians of all Time”, sie beschrieben ihn mit folgendem “perhaps the biggest risk taker in that list”. 

Fotos: FashionBeans.com

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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Trend research Dandy Dave is looking for new fancy fashion trends!

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