arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter

NEWS

 

DANDY DIARY x FACEHUNTER Opening Party – Begleitmädchen für den Facehunter – Top 5

Damit der Facehunter Yvan Rodic auf unserer gemeinsamen Berlin Fashion Week Opening Party nicht ganz allein durch die Gegend rennen muss, haben wir via Facebook ein (oder zwei) Begleitmädchen für ihn gesucht. Wir schrieben

“Zwillinge, Osteuropäerinnen und allgemein Nackte werden logischerweise bevorzugt. Bitte achtet darauf, dass ein möglichst freizügiges Foto von euch in eurem Facebook-Profil zu sehen ist. Wir können schließlich ausschließlich nach oberflächlichen Kriterien auswählen – und nichts wäre für uns peinlicher, als wenn wir dem Facehunter eine üble Nebelkrähe an die Seite stellen würden.”

Es haben sich etwa zwei dutzend Mädchen und eine handvoll Jungs (F.H.: “ich machs. aber nur mit begleitgel”) auf unseren höchst sexistischen, chauvinistischen und zu jeder Zeit moralisch zu verurteilenden Aufruf gemeldet. Das freut uns aus vielerlei Gründen.

Hier präsentieren wir nun die Top 5 der Bewerberinnen:

Anastasia Smirnova & Lora Prikylova
… sind deshalb dabei: weil Anastasia direk ihre Freundin Lora mit der schönen Nachnamensendung “Lova”
… ihr Vorteil: bieten von sich aus absolute Nacktheit und “doppelten Spaß” an
… größte Herausforderung: möglicherweise lauern irgendwo eifersüchtige und kampfsportelnde russische Ex-Freunde

Jana Christina
… ist deshalb in den Top 5: wegen ihrem Aussehen.
… ihr Vorteil: ist blond und mag den Blick vom Yvan.
… größte Herausforderung: wohnt in Lübeck. Wie viele tausend Kilometer ist das von Berlin entfernt? Kommt sie wirklich?

Stella Gemma
… ist deshalb in den Top 5: kommt aus St. Petersburg und hat ein hocherotisches Facebook-Foto.
… ihr Vorteil: lebt in einer offenen Beziehung.
… größte Herausforderung: vielleicht sieht ihr Freund das anders.

Ricarda Schernus
… ist deshalb in den Top 5: will diverse rothaarige und heiße Freundinnen mitbringen.
… ihr Vorteil: sexy Frisur und polnisch-ukrainische Vorfahren.
… größte Herausforderung: könnte sich mit ihren Freundinnen und den AAA-Tickets verkrümeln.

Maurizio Müller
… ist deshalb in den Top 5: Geschlechtergerechtigkeit.
… sein Vorteil: ist eine Prinzessin.
… größte Herausforderung: Bartwuchs. 

 

Unter dem Facebook-Bild könnt ihr ab sofort für euren Favoriten mit “Gefällt mir” voten!

Von: Jakob

LOOKS

SPECIAL

 

Dandy Diary Rattenflitzen

David und mich eint neben der gemeinsamen, harten Arbeit hier bei DANDY DIARY vieles: wir standen beide auf unsere schwarzhaarige VWL-Lehrerin und auf Janine aus der ersten Reihe, waren in den 90ern BVB-Fans, lieben die kleinen 0,25-Liter Heineken-Flaschen und feurig scharfes veganes Essen, wir lesen beide immer sonntags den Spiegel und, und, und, und, und – es gibt da sehr viel. Und: wir hassen nichts mehr als Ratten.

Wobei Hass krass untertrieben ist. Wir haben eine gehörige Scheiss-Angst vor den Viechern, sodass David einst in einem Restaurant in Shanghai, in dem er während des Essens eine Ratte flitzen sah, kreischeind mit einem Satz auf den Tisch sprang, und ich mich in New York vor den Attacken meiner Geschwister in Acht nehmen muss, die sich einen höllischen Spaß daraus machen, gegen die überall rumliegenden Müllsäcke zu treten, in denen logischerweise immer mindestens eine fettgefressene Ratte hockt und dann panisch raus- und mir möglichst über den Fuß springt. Allein der Anblick einer Ratte führt bei uns sonst so harten Mode-Typen zu Schockstarre, spitzen Schreien, purer Verzweiflung und dem ein oder anderen peinlichen Sprung. Einer von uns hat sich vor Schreck und Todesangst sogar mal selbst angepinkelt. Wer das war, verraten wir der Fairness halber aber nicht.

Als wir dann neulich geschäftlich in Mumbai (Indien) waren, lauerte die bis dato härteste Prüfung in Sachen Ratten auf uns. Etwa die Hälfte der 12 Millionen Einwohner lebt in Slums, davon viele ohne festes Haus und somit ohne Wasser und ohne Toilette. Große Teile der Stadt gleichen einer Müllhalde: überall liegen Plastikmüll, Schrott, tote Katzen, undefinierbare braune Pfützen. Und es gibt erschreckend viele Ratten. Irrsinnig viele. Brutal viele. Ekelhaft viele.

Während die Menschen in Mumbai offensichtlich größere Probleme haben, als sich um die an allen Ecken hockenden, gemächlich futternden Ratten zu kümmern, standen wir idiotischen, verwöhnten Westler permanent unter Strom. Wir hatten saumäßig Schiss vor den Biestern – unseren ärgsten Feinden.

Um euch ungefähr eine Vorstellung davon zu geben, wie wir in dauernder Angst durch die engen Gassen Mumbais flitzten, um bloß nicht auf eine Ratte zu treffen, haben wir ein Video davon gedreht, das ihr euch hier anschauen könnt. Wir flitzen darin in atemberaubender Geschwindigkeit an den einzigen Ort, an dem es keine Ratten gab: ans Meer. Dort harrten wir drei Tage und Nächte aus, dem verdursten Nahe, und ließen uns dann von der goldenen Segelyacht eines befreundeten Trilliardärs abholen und zurück ins saubere, kalte und etwas weniger rattige Berlin fliegen.

 

 

Beim Rattenflitzen trugen wir Converse Chuck Taylor “Rubber” Schuhe, David eine Hose von Weekday und ein Shirt von Hugo Boss, ich Wifebeater und Hotpants von American Apparel.

Von: Jakob

 

FASHION SHOWS

TRENDS

LOOKBOOKS

INSTAGRAM

10748100_302982479899411_893788609_n

Bake in the sun Candy Dave! Pic by @tanzekind

VIDEO