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Dandy Diary wünscht frohe Ostern!

Kurz vor der Veröffentlichung des folgenden Videos habe ich mit einem Redakteur der Bildzeitung über das besagte Werk am Telefon gesprochen. Sein Urteil: zu geschmacklos für die Bild. What!?!?! Ein derartiges Urteil von der Bildzeitung, die nicht unbedingt für ihre seriöse Berichterstattung bekannt ist, dass grenzt ja schon fast an einer Auszeichnung. Auch wenn das Video zu “geschmacklos” für Bild-Leser ist, möchten wir euch das Werk natürlich nicht vorenthalten:


BerlinFashion.TV
Das Video ist aus einer Kooperation von Dandy Diary und BerlinFashion.TV entstanden. Wir lieben unsere CK´s, daher haben wir uns dazu entschieden eine Hommage an das amerikanische Kultlabel drehen zu lassen. Eine Idee bleibt eine Idee, wenn man nicht engagierte Menschen findet, die dazu bereit sind, eine derartige, vielleicht ein wenig gewöhnsbedürftige Idee, zu realisieren. Daher möchten wir uns bei folgenden Menschen bedanken:
Sigismund Pommeroy, ein Berliner Jungschauspieler, dessen Weg unweigerlich nach Hollywood führen wird. Denn seine Darstellung des Jesus Christus auf seinem letzten Marsch ist mehr als eindrucksvoll. Die Darsteller von Mel Gibsons Film Die Passion Christi können sich eine große Scheibe von Mr. Pommeroy abschneiden. Ein großes Lob gebührt auch Kristin Belger. Eine überaus talentierte Hair- und Make Up Artistin, die einen großen Teil dazu beigetragen hat, dass Sigismund Pommeroy zu Jesus wurde. Und natürlich möchten wir uns auch bei Kameramann Alejandro Bernal, ein großer Mann vor und hinter der Kamera, bedanken, der es schafft unsere Ideen in eindrucksvolle Bilder zu verwandeln. Last but not least im Lobesreigen: Björn Baumstark. Er ist dafür verantwortlich, dass Jesus am Kreuz hing, nicht samt Kreuz umgefallen ist.

TRENDS

 

Einfacher Algorithmus: modische Revivals!

Wenn wir für uns für jedes 1990er Revival, über das wir hier berichtet haben, ein Schamhaar ausgerissen hätten, würden wir heute um die Eier wie Gregor Gysi um den Kopf aussehen.

Warum es gerade die Nineties sind, die die Mode in den letzten Jahren so beschäftigten, haben wir uns kurioserweise nie gefragt. Wir nahmen es hin, berichteten brav.

Dass ein Nineties Trend auf den Nächsten folgt, lässt sich mathematisch erklären, so die britische Modejournalistin Sarah Mower in einem Artikel, den sie kürzlich für die VOGUE verfasst hat:

“Nimm das heutige Datum, 2015 und zieh 25 (das Durchschnittsalter von den heutigen, jungen, aufstrebenden Designern) ab, dass Resultat: 1990, natürlich. Heranwachsende, aller Generationen, erreichen ein Alter, in dem sie sich an ihre Kindheit und die vorherrschende Mode versuchen zu erinnern”.

Christian Dior, 1905 geboren, romantisierte in seinen Entwürfen den Edwardian-Style seiner Mutter. Yves Saint Laurent, der 1936 das Licht der Welt erblickte, ließ sich von den 40er Jahren inspirieren. Tom Ford, 1961 geboren, ist stark beeinflusst von den 60er und 70er Jahren.

Designer wie Raf Simons, Riccardo Tisci, Nicolas Ghesquière, Raf Simons, Stella McCartney oder Gucci’s neuer Creative-Director Alessandro Michele (allesamt Mittvierziger) haben die 1990er Jahre bewusst erlebt. Simons, zum Beispiel, ging auf Raves, die ihn bis heute seine Arbeit prägen.

Die Generation der zuletzt genannten Designer ist auf ihrem Karriere Höhepunkt angelangt. Ihr Einfluss war nie größer. Sie prägen unser Verständnis für Mode. Es erscheint logisch, dass sie immer wieder die Moden ihrer Jugend, dem Alter, in dem sie sich erstmalig bewusst mit Mode auseinandergesetzt haben, in ihren Kollektionen zitieren.

Wenn die Theorie von Modekritikerin stimmt, und davon gehen wir aus, denn ihre Ausführungen erscheinen schlüssig, dann wird immer wahrscheinlicher, was wir kürzlich hier vermutet haben: die (Anfang) 2000er Jahre lösen die 90er Jahre modisch ab. Die 2000er Jahre sind das neue, alte Ding!

Zum lesenswerten, aufschlussreichen Text von Sarah Mower bitte hier entlang.

LOOKBOOKS

NEWS

 

C’est cool: Golf Wang x VANS Old Skool Collection

Ich weiß, ich weiß, dass die Golf Wang x VANS Old Skool Collection gelauncht wurde, ist schon ein paar Tage her, doch auf die bereits dritte Kollaboration von Tyler the Creator und VANS wurden wir erst kürzlich so richtig aufmerksam.

In London, im ACE Hotel, genau genommen im Keller des ACE Hotel, bei einer offensichtlich angesagten Party, deren Name uns leider entfallen ist. Das Publikum trug, bis auf wenige Ausnahmen, VANS.

Logische Konsequenz des Skateboard-Revivals und Nu Lads Culture, welche derzeit in London die Streetwear maßgeblich beeinflusst.

Die modische Vorhut unter der zu Skepta rockenden schwarzen Partycrowd (bis auf wenige weiße, traurig an der Bar herumlungernde Gestalten) trug nicht irgendwelche VANS Klassiker an den Füßen, nein, die lässigsten trugen natürlich die neue Design-Kollaboration von Tyler the Creator und VANS.

VANS im typischen Schachbrettmuster in orange, grün und blau. Golf Wang ist, zur Info, der Name der Modemarke, welche Tyler, der Odd Future Mastermind, 2011 launchte.

Wir, ihr, brauchen die neuesten Golf Wang x VANS Old Skool Modelle, doch woher nehmen!? (bei Golf Wang sind aktuell alle Modelle ausverkauft). Wir sind verzweifelt.

SPECIAL

FASHION SHOWS

 

Mission to Mars: Björn Borg

Das Projekt MARS ONE hat in den letzten Monaten für viel Wirbel in den Medien gesorgt.

Der niederländische Unternehmer Bas Landsorp will bis zum Jahr 2027 Menschen auf dem Mars landen lassen, um dort eine menschliche Siedlung aufzubauen.

Die “Astronauten” des Projekts werden, so der Plan, nicht wieder zur Erde zurückkehren. Ein One-Way-Ticket. BJÖRN BORG Designer James Lee ließ sich für seine aktuelle Kollektion von der Mars Mission inspirieren.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein Modemacher von den visionären Missionsplänen der Menschheit inspirieren lässt, bereits in den  1960er Jahren beeinflussten erste Weltraumfahrten und die Mondlandung (1969) die Mode:

Pierre Cardin, Paco Rabanne und André Courrèges entwarfen Space-Mode. Cat-Suits mit oberschenkelhohen, futuristischen Boots, helmähnlichen Hüte und Halsketten aus Schwermetallen.

BJÖRN BORGs “Training for Mars” Kollektion, welche wir am ersten Tag der Stockholm Fashion Week zu sehen bekamen, hatte etwas retro-futuristisches.  Man musste unweigerlich an Wes Anderson denken, als die Models in ihren Looks über den kreisrunden, mit rotem Sand und Steinen bedeckten Catwalk schritten.

Zu Ehren von James Lee und seinem Team kamen auch MARS ONE “Mastermind” Bas Landsorp sowie 4 potenzielle Mars Astronauten, die nach dem Defilee von neugierigen Erdbewohnern umringt wurden, die sie um Interviews und Selfies baten, zur Björn Borg Show.

Mehr Infos zum Björn Borg gibt es im James Lee Interview, welches wir letzte Saison im schönen Stockholm geführt haben. Zum Interview bitte hier entlang.

 

LOOKS

VIDEO

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