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Dandy Diary wünscht frohe Ostern!

Kurz vor der Veröffentlichung des folgenden Videos habe ich mit einem Redakteur der Bildzeitung über das besagte Werk am Telefon gesprochen. Sein Urteil: zu geschmacklos für die Bild. What!?!?! Ein derartiges Urteil von der Bildzeitung, die nicht unbedingt für ihre seriöse Berichterstattung bekannt ist, dass grenzt ja schon fast an einer Auszeichnung. Auch wenn das Video zu “geschmacklos” für Bild-Leser ist, möchten wir euch das Werk natürlich nicht vorenthalten:


BerlinFashion.TV
Das Video ist aus einer Kooperation von Dandy Diary und BerlinFashion.TV entstanden. Wir lieben unsere CK´s, daher haben wir uns dazu entschieden eine Hommage an das amerikanische Kultlabel drehen zu lassen. Eine Idee bleibt eine Idee, wenn man nicht engagierte Menschen findet, die dazu bereit sind, eine derartige, vielleicht ein wenig gewöhnsbedürftige Idee, zu realisieren. Daher möchten wir uns bei folgenden Menschen bedanken:
Sigismund Pommeroy, ein Berliner Jungschauspieler, dessen Weg unweigerlich nach Hollywood führen wird. Denn seine Darstellung des Jesus Christus auf seinem letzten Marsch ist mehr als eindrucksvoll. Die Darsteller von Mel Gibsons Film Die Passion Christi können sich eine große Scheibe von Mr. Pommeroy abschneiden. Ein großes Lob gebührt auch Kristin Belger. Eine überaus talentierte Hair- und Make Up Artistin, die einen großen Teil dazu beigetragen hat, dass Sigismund Pommeroy zu Jesus wurde. Und natürlich möchten wir uns auch bei Kameramann Alejandro Bernal, ein großer Mann vor und hinter der Kamera, bedanken, der es schafft unsere Ideen in eindrucksvolle Bilder zu verwandeln. Last but not least im Lobesreigen: Björn Baumstark. Er ist dafür verantwortlich, dass Jesus am Kreuz hing, nicht samt Kreuz umgefallen ist.

LOOKS

NEWS

 

David Murray: Horror Anti-Helden in Highfashion

Die 57 Dandy Diary Leser aus Amerika (wir kennen sie alle persönlich) werden wahrscheinlich schon Kürbisfratzen schnitzend in der Küche sitzen, denn heute ist Halloween.

Und zum Kinder-Gruselfest passen wunderbar die Mode-Illustrationen von DAVID MURRAY.

Die britische Künstler hat sich für eine aktuelle Arbeit gefragt, welche Highfashion-Designs der Fall / Winter 2014 Kollektionen zu den illustren Persönlichkeiten der Horrorgeschichte passen.

Der böse Clown Pennywise trägt bei Murry einen der legendären MOSCHINO Sweater. Hannibal ein Jackett von WALTER VAN BEIRENDONCK. Und Frankenstein rockt einen dunkelgrünen Trenchcoat von JUUN. J.

Wir wissen nicht, wie Murray, der ursprünglich aus Irland kommt und derzeit in New York lebt, die Auswahl Horror-Anti-Held > Designer getroffen hat: purer Zufall, Aussehen oder charakterliche Eigenschaften, egal – sie sind großartig.

 

SPECIAL

 

Dandy Diary Rattenflitzen

David und mich eint neben der gemeinsamen, harten Arbeit hier bei DANDY DIARY vieles: wir standen beide auf unsere schwarzhaarige VWL-Lehrerin und auf Janine aus der ersten Reihe, waren in den 90ern BVB-Fans, lieben die kleinen 0,25-Liter Heineken-Flaschen und feurig scharfes veganes Essen, wir lesen beide immer sonntags den Spiegel und, und, und, und, und – es gibt da sehr viel. Und: wir hassen nichts mehr als Ratten.

Wobei Hass krass untertrieben ist. Wir haben eine gehörige Scheiss-Angst vor den Viechern, sodass David einst in einem Restaurant in Shanghai, in dem er während des Essens eine Ratte flitzen sah, kreischeind mit einem Satz auf den Tisch sprang, und ich mich in New York vor den Attacken meiner Geschwister in Acht nehmen muss, die sich einen höllischen Spaß daraus machen, gegen die überall rumliegenden Müllsäcke zu treten, in denen logischerweise immer mindestens eine fettgefressene Ratte hockt und dann panisch raus- und mir möglichst über den Fuß springt. Allein der Anblick einer Ratte führt bei uns sonst so harten Mode-Typen zu Schockstarre, spitzen Schreien, purer Verzweiflung und dem ein oder anderen peinlichen Sprung. Einer von uns hat sich vor Schreck und Todesangst sogar mal selbst angepinkelt. Wer das war, verraten wir der Fairness halber aber nicht.

Als wir dann neulich geschäftlich in Mumbai (Indien) waren, lauerte die bis dato härteste Prüfung in Sachen Ratten auf uns. Etwa die Hälfte der 12 Millionen Einwohner lebt in Slums, davon viele ohne festes Haus und somit ohne Wasser und ohne Toilette. Große Teile der Stadt gleichen einer Müllhalde: überall liegen Plastikmüll, Schrott, tote Katzen, undefinierbare braune Pfützen. Und es gibt erschreckend viele Ratten. Irrsinnig viele. Brutal viele. Ekelhaft viele.

Während die Menschen in Mumbai offensichtlich größere Probleme haben, als sich um die an allen Ecken hockenden, gemächlich futternden Ratten zu kümmern, standen wir idiotischen, verwöhnten Westler permanent unter Strom. Wir hatten saumäßig Schiss vor den Biestern – unseren ärgsten Feinden.

Um euch ungefähr eine Vorstellung davon zu geben, wie wir in dauernder Angst durch die engen Gassen Mumbais flitzten, um bloß nicht auf eine Ratte zu treffen, haben wir ein Video davon gedreht, das ihr euch hier anschauen könnt. Wir flitzen darin in atemberaubender Geschwindigkeit an den einzigen Ort, an dem es keine Ratten gab: ans Meer. Dort harrten wir drei Tage und Nächte aus, dem verdursten Nahe, und ließen uns dann von der goldenen Segelyacht eines befreundeten Trilliardärs abholen und zurück ins saubere, kalte und etwas weniger rattige Berlin fliegen.

 

 

Beim Rattenflitzen trugen wir Converse Chuck Taylor “Rubber” Schuhe, David eine Hose von Weekday und ein Shirt von Hugo Boss, ich Wifebeater und Hotpants von American Apparel.

Von: Jakob

 

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Bake in the sun Candy Dave! Pic by @tanzekind

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