Früher, so meine Mama, bin ich wie ein kleines Äffchen auf Bäume geklettert. Unklar, wann genau das mit der Höhenangst bei mir begann. Doch irgendwann muss es wohl losgegangen sein, denn heute löst selbst eine Fahrt mit dem Riesenrad peinlicherweise Todespanik aus.

Das erste Mal, dass ich spürte, was Höhe in mir auslöst, war während meinen Teenie-Jahren, rund 30 Jahre her, in Toronto, Kanada. Rachel, meine kanadische Freundin, lud mich in ihre Heimat ein. Wir mussten ‘natürlich ‘auch dem 553 Meter hohen CN Tower einen Besuch abstatten.

Oben, über Toronto thronend, inmitten des Touri-Hotspots, gibt es eine meterdicke Glasscheibe, auf der Paare, Kinder und deren Eltern tollten. Ich versuchte den Gang über die Glasscheibe zu vermeiden, doch irgendwann wurde ich aufgefordert meiner Freundin auf den Glasboden zu folgen.

Hier ging es um alles, um meine “Cochones”. Um mein Gesicht zu wahren (was nicht wirklich gelang) bestieg ich kurz die Glasplatte, ohne nach unten zu schauen, meine Beine wurden wacklig, ich bewegte mich ausschließlich am vermeintlich sicheren Rand, was merkwürdig ausgesehen haben musst. Kurz darauf verließ ich das Glas und war heilfroh nicht 553 Meter in die Tiefe gestürzt zu sein.

Das Risiko, dass das Glas bricht, das mich ich rückblickend zugebenen, war natürlich nicht allzu hoch, doch erzähl, dass mal einem Mann mit Höhenangst. Für eine Dandy Diary NYC Hochaus-Produktion, mit unseren TIMBERLAND Superhero-Boots an den Füßen, habe ich kurz mal meine Angst überwunden.

Jakob trägt: Timberland Boots, Oberteil und Hose. Ich trage: Timberland Boots & Oberteil, Camouflage-Pants aus einem Tokioter Military-Shop und Nasir Mazhar Cap.