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NEWS

 

Dandy Diary verzichtet auf Zusammenarbeit mit Alten und Übergewichtigen

PRESSEMITTEILUNG

Hamburg/Berlin, 7. Mai 2012. Reaktion auf die neuen Regeln bei der Vogue: Mit sofortiger Wirkung haben alle internationalen Dandy Diary-Chefredakteure eine Regelung verabschiedet, die es verbietet mit Models, die älter als 20 Jahre sind sowie mit offensichtlich essgestörten Models zusammenzuarbeiten.

Der Berliner Chefredakteur David K. K. Roth sagte dazu:

“Wir als wichtigster Männermodeblog Neuköllns und der ganzen Welt können es nicht hinnehmen, dass Menschen mit Ernährungsunregelmäßigkeiten zum neuen Standard in der Modewelt werden. Das ist doch nicht schön.”

Sir Carl Jakob Haupt, Chefredakteur in Hamburg, ergänzt dazu (weltmännisch auf englisch):

“Dandy Diary editors around the world want the blog to reflect their commitment to the health of the models who appear on the site and the well-being of their readers.”

Die Dandy Diary-Regelung umfasst folgende sechs Punkte:

1. Wir arbeiten grundsätzlich nicht wissentlich mit Models, die älter als 20 Jahre sind oder an Adipositas leiden. Es soll ausschließlich mit Models zusammengearbeitet werden, die, objektiv betrachtet, nicht fett sind und dazu beitragen, ein ästhetisches Körperbild zu fördern.

2. Bei Castings, Fashion Shows und Werbekampagnen sollen die Personalausweise der Models überprüft werden, um zweifelsfrei sicherzustellen, dass keine alten, also über 20-jährigen Models beschäftigt werden. Bei gleichem Aussehen zweier Models wird die jüngere bevorzugt.

3. Wir werden die Einrichtung von Patenschaften/Mentoren-Programmen fördern, bei denen gertenschlanke Models dickeren “Models” beratend zur Seite stehen. Außerdem werden wir dabei helfen, branchenweit das Bewusstsein durch Aufklärung zu erhöhen, wie es auch Teil von Michelle Obamas Gesundheitsinitiative “Let’s Move” ist.

4. Wir wollen daran mitwirken und dazu auffordern, dass Backstage bei Fashion-Shows und Foto-Produktionen gesundheitsbewusste Arbeitsbedingungen gegeben sind. Wir werden Model-Agenten dazu anhalten, jungen Models nicht unverhältnismäßig viel Nahrung zu geben. Kohlenhydrate und Fett sind komplett verboten. Auch für unsere eigenen Redakteure.

5. Wir werden Designer bitten, die Folgen realistisch großer Mustergrößen ihrer Kleidung zu bedenken, welche die Auswahl an Frauen, die ihre Mode tragen können, begrenzt und den Einsatz extrem dicker Models begünstigt. Wir fordern eine Begrenzung nach oben hin (Standard: Size Zero), um gut aussehende, dünne Models nicht zu benachteiligen.

6. Wir werden nicht nur auf Dandy Diary verstärkt die Botschaft eines gesunden Körperbildes verbreiten, sondern bei jeder sich uns bietenden Gelegenheit, bei der wir unseren Einfluss geltend machen können.

Von: Jakob

LOOKS

LOOKBOOKS

 

Hippe Latschen: Opening Ceremony x TEVA Sandalen

Sandalen – das weiß ja jedes Kind - sind spätestens diesen Sommer auch unabhängig von irgendwelchen Normcore-Zusammenhängen der Shit schlechthin.

Besonders heiß sind natürlich die Riementreter von Opening Ceremony​ und der Sandalengröße Teva​. Absolute Hipness- und absolute Latschenpower sind hier vereint.

Noch dazu sieht das Lookbook wirklich kool aus. Sowas ist ja auch immer super.

Die Sandalen können hier für um die 100,- US-Dollar bestellt werden.opening-ceremony-teva-sandals-7-960x640 opening-ceremony-teva-sandals-6-960x640 opening-ceremony-teva-sandals-5-960x640 opening-ceremony-teva-sandals-4-960x640 opening-ceremony-teva-sandals-3-960x640 opening-ceremony-teva-sandals-2-960x640

SPECIAL

 

“Den Plettede Gris” – Ein Besuch in HENRIK VIBSKOVs Café in Copenhagen

Das schönste Café Kopenhagens liegt auf der up and coming Insel Papirøen und gehört dem Modedesigner Henrik Vibskov.  Ich weiß das, denn ich war dort – und das ist keinesfalls selbstverständlich.

Großen Wert scheint der lange Däne nämlich nicht darauf zu legen, dass möglichst viele Leute von “Den Plettede Gris” wissen. Das Café ist in der Stadt nur einigen Insidern und seinen unmittelbaren Nachbarn bekannt.

Vibskov musste das Café vor einigen Monaten eröffnen. Sein großer Traum war es nicht, sondern die Auflage des Vermieters. Weil Vibs sein Designstudio im selben Gebäude unterbringen wollte, musste er dem Vermieter garantieren, das Häuschen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und ein Café zu eröffnen.

Das hat der Designer dann auch gemacht, wenn auch mit Bauchschmerzen: Im Winter ist das direkt am Wasser gelegene Industriegelände nahezu menschenleer. Daran ändert auch die nahegelegene Design-Universität mit ihren hunderten hippen Studenten nichts. Die maximal zehn Plätze im Café laden ohnehin eher zum kurzen Verweilen ein. Das eigentlich Starke sind die Außenplätze direkt am Steg. Dort möchte man allerdings nur im Sommer sitzen. Wer schon einmal im Winter auf einer Vibskov-Modenschau in der benachbart gelegenen Lagerhalle war, weiß, wie brutal kalt es dort werden kann.

Weil ihm aber nichts anderes übrig blieb, eröffnete Vibskov trotz aller Bauchschmerzen sein Café. Dass er dafür höchstselbst einen Hygiene-Kurs besuchen und sich mit der Kunst des Kaffeekochens auseinander setzen musste, nahm er grummelnd hin.

Das besondere Interieur des 14 Quadratmeter kleinen Cafés hingegen sei das kleinste Problem gewesen. Inspiration war das Innenleben eines Klaviers. Daher hängen überall Seile, die an Saiten, und Holzstücke, die an eine Klaviatur erinnern. Ähnliche Designs sah man auch schon bei Vibskovs Modenschauen in Kopenhagen und Paris.

Die Karte des “Den Plettede Gris” ist indes ähnlich skandinavisch direkt, wie auch der Meister selbst. Es gibt Kaffee, Tee, Wasser, Bier und Wein. Keine Snacks, kein Frühstück, kein Firlefanz.

Vibskov trinkt seinen Kaffee ohnehin am liebsten schwarz.

Den Plettede Gris ::: Trangravsvej 5 ::: Copenhagen ::: Mo-Fr 9am-6pm ::: Sa-So 10am-6pm

Von: Jakob

TRENDS

 

Trend: Baggy-Pants (und das Ende der Jogginghose)

Jogginghosen sind zwar nach wie vor der letzte Schrei. Kein High Fashion-Label, das nicht auch eine dieser schweineteuren, unförmigen Hosen im Angebot hat. Ganz zu schweigen von H&M, Zara und all den anderen erschwinglichen Retailern. Jeder trägt sie und man kann damit aktuell eigentlich nichts falsch machen. Wer die Hose dann noch in die Socken steckt, ist ganz vorn dabei.

Noch weiter vorn allerdings, stehen diejenigen Coolcats unter euch, die schon den nächsten Hosentrend entdeckt haben: Baggy-Pants.

Dieser Trend ergibt sich nicht nur logischerweise aus dem grassierenden 90er Jahre Trend, einer Zeit also, bevor Hedi Slimane im Jahr 2000 selbst Karl Lagerfeld erklärte, dass man von nun an ausschließlich knallenege Röhrenjeans zu tragen hätte.

RÖHRENJEANS WAREN VORGESTERN, JOGGINGHOSEN GESTERN, HEUTE RULT DIE BAGGY-PANT

GUCCI und MARC JACOBS haben in ihren Schauen für Herbst/Winter 2015 (siehe Bild) nun aber sehr weite, gerade geschnittene Hosen gezeigt, ebenso wie die Marken A.P.C. und BOTTEGA VENETA. Und auch der Einflussreiche Blog Hypebeast hat jüngst über den Shift von Jogginghosen zu Baggy-Pants (und dessen Bedeutung für das Tragen von Sneakers) berichtet. Der Trend ist also bei sehr unterschiedlichen Playern der Modebranche Thema – was ein gutes Zeichen dafür ist, dass er auch bald auf der Straße zu sehen sein wird.

Wann sich der Look dort jedoch zeigt, hängt sicherlich zu einem Großteil davon ab, ob die schwerst angesagte Hip Hop-Szene sich ihres alten Looks bedient und statt enger Röhren- und bequemer Jogginghosen zu Baggies greift. Nach wie vor sind Rapper wie A$AP Rocky, die Gang von ODD FUTURE und Kanye West wichtige Katalysatoren für neue Trends in der Herrenmode.

Wir finden den Trend – das ist ja wohl glasklar – in jedem Fall saukool und werden ab sofort alles daran setzen, unseren Kleiderschrank dem Baggy Pants-Trend anzupassen.

Von: Jakob

VIDEO

FASHION SHOWS

 

New York Fashion Week: Hood by Air AW 2015

HOOD BY AIR präsentierte die neuen Kollektion “Daddy” in kellerartigen Räumlichkeiten in der Wall Street, dem Zentrum der Finanzen.

HBA Mastermind Shayne Oliver zeigte Klassiker der Mode wie Button-Down Shirts, Pullover und  Polo T-Shirts in der typischen Unisex Hood by Air Silhouette. So kam es zu Hybriden aus Poloshirt und Kleid. Oder Camel Coat und Tank Top.

Die Models trugen Schlösser vor dem Mund und Strumpfhosen über dem Kopf, wie ein Einbrecher. Der Soundtrack der Show Total Freedom wurde schlagartig beendet, es folgte Jazz, unterlegt mit einem Zitat der Show Empire:

“I wanna show you a faggot really can run this company”.

Wie sehr HBA auch in der Kunstwelt angekommen ist, zeigte sich an den Gästen der Show, unter anderem waren Klaus Biesenbach und Grace Coddington gekommen, um Olivers neue Arbeit zu begutachten.

Es scheint als wäre HBA, auch nach dem Diss von dem einstigen Supporter A$AP ROCKY, nach schwer angesagt.

 

 

 

INSTAGRAM

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Dandy Diary headlocked by Liam Hodges!