DADCORE

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Martine Rose AW 2017 / Shot via FuckingYoung

Balenciaga / Shot via FuckingYoung

Balenciaga / Shot via FuckingYoung

Balenciaga / Shot via FuckingYoung

Balenciaga / Shot via FuckingYoung

Balenciaga

Sommer 2014 haben wir für den Tagesspiegel einen großen Artikel über NORMCORE geschrieben.

Aktuell spricht die Branche eine Spielform von Normcore: #dadcore. Denn Gemna Gvaslis – Vetements Macher und Designer von Balenciaga – hat bei seiner zweiten Menswear-Kollektion für das spanische Label diverse #dadcore Elemente gezeigt:

Retro-Futuristische, etwas zu groß wirkende nach Orthopädie aussehende Turnschuhe (welche auch als die nächste Generation “Adidas x Raf Simons” durchgehen würden), Tie-Dyed Sweater, Boxy Silhouette, Flanell-Hemden und Krawatten.

Und ein Logo, welches dem Wahlkampf-Logo von Daddy / Grandpa Bernie Sanders entlehnt ist: rot und weiße Linie, dazwischen, in weißer Schrift: “Balenciaga” / “2017”. Und Balenciga ist nicht das einzige Label, welches mit #dadcore Ästhetik spielte.

Wenige Tage vor der Balenciga Show in Paris zeigte Londons Underground-Designer Martine Rose eine grandiose Kollektion – eine Paradebeispiel für den #dadcore Trend: blütenweiße, übergroße Turnschuhe, boxy Silhouette, breite Krawatten (plus Krawattennadel), Pullunder und Bundfaltenhosen. Inspiration für ihre Kollektion fand Rose in der Kleidung von Investoren, Busfahrern und Büroangestellten.

Dank #dadcore spielt die Krawatte – die obligatorisch ist für jeden hart arbeitenden US-Daddy – wieder eine Rolle in der progressiven Mode. Zuletzt war das zur Anfangsphase des “Skinny-Looks” der Fall, damals zeigte Hedi Slimane schmale Krawatten.

Wie groß die Symbolik der Krawatte sein kann, erläutert GQ’s Marco Rechenberg unterhaltsam an dem Beispiel Donald Trump. Hier zu lesen.

Category: News

Tags: Balenciaga, Dadcore, Krawatte, Martine Rose

Von: David Kurt Karl Roth

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