arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter
 

Copenhagen Fashion Week: Asger Juel Larsen Spring/Summer 2014

Beständige Inspirationsquelle für die Arbeit von Asger Juel Larsen sind Gangs. Er lässt Modefilme mit Fahnen schwenkenden Banden drehen oder, auch eine Referenz an die Gruppen-Dynamik, lässt seine Models beim Finalwalk geschlossen auf die Zuschauer zu marschieren.

Auch für seine Spring/Summer 2014 stellte Larsen sich eine Gruppe von Jugendlichen vor. Die AJL-Gang flieht, so die Vorstellung des Modemachers, aus einer Cyber-Irrenanstalt, aus einer Welt, in der der Einfluss von Socialmedia-Netzwerken überhand genommen hat.

Die ersten Looks, weiß, Krankenhaus inspiriert, führten hinein, in die Welt von Asger Juel Larsen, danach ging es weiter mit bronzefarbenen Total-Looks. Die Silhouette der Kollektion: kurze Hose, die knapp über die Knie reicht, dazu kniehohe Strümpfe und ein XXL-Shirt. Eine Silhouette, die man zurzeit bei allerhand coolen Designer derzeit sieht, von Rick Owens über Shaun Samson bis hin zu JUUN. J.

Später griff Larsen noch tief in die Digitalprint-Trickkiste und präsentierte Looks, mit großflächigen Prints, deren Vorlage die futuristisch-surrealistischen Zeichnungen des Schweizer Künstlers H.R. Giger waren:

 

NEWS

LOOKS

LOOKBOOKS

SPECIAL

TRENDS

 

Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

INSTAGRAM

10810086_1568711260008066_1864126164_n

Christmas gift guide part 1 Love accessoires by our dear friends over at @tissuemagazine brilliant!

#1luv

VIDEO

FASHION SHOWS