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Converse x Winterkälte

 
Durch diverse irre Zufälle begab es sich, dass ich vorgestern für ein paar Stunden so getan habe, als wäre ich Schauspieler. Für einen Kurzfilm habe ich Kunsttränen geweint und einen genervten Rockmusiker gemimt. 
 
Logischerweise trug ich dabei auch das ikonographische Outfit eines Indie-Rockers: ärmelloses Band-Shirt, enge, ausgewaschene Jeans und zerschlissene “Chucks” von CONVERSE. Besonders letztere gehören zur Standardausstattung eines jeden Musikers und damit zum guten Ton in den Backstage-Räumen und auf den Bühnen dieser Welt.
 
Blöderweise drehten wir aber auch - authentisch! authentisch! - in einer schimmligen alten Bar, die natürlich nicht annähernd beheizt war. Bei den derzeitigen Berliner Minusgraden war das ein eher unangenehmer Aufenthalt. Die Kälte fraß sich binnen Nanosekunden durch die Gummisohle der “Chucks”, sodass ich fortan mit der Angst leben musste, meine Zehen würden - trés Reinhold-Messneresque - jeden Moment abfrieren. Die naheliegende Frage war also: Gibt’s denn eigentlich keine Stiefel von CONVERSE? Muss es denn auch im Winter der klassische “Chuck Taylor” sein?
 
Die Antwort wird derzeit breit kommuniziert: Nein, muss es nicht. Es gibt nämlich Boots von CONVERSE, mit dicker Sohle, gefüttert, aus derbem Leder und garantiert kälteresistent. Und damit das auch jeder mitbekommt, hat das Unternehmen sogar einen eigenen Tumblr-Blog dafür eingerichtet. Klasse! Richtig klasse sogar.
 
Blöderweise hatte sich der CONVERSE-Tumblr nur noch nicht bis zum Stylisten des Filmchens rumgesprochen. Das soll sich hiermit ändern. Dieser Blog-Eintrag ist ein Dienst an der Menschheit – beziehungsweise ein Dienst an frierenden Laiendarstellern, die gerne ihre Zehen behalten mögen. 

LOOKS

NEWS

TRENDS

 

Trend: Baggy-Pants (und das Ende der Jogginghose)

Jogginghosen sind zwar nach wie vor der letzte Schrei. Kein High Fashion-Label, das nicht auch eine dieser schweineteuren, unförmigen Hosen im Angebot hat. Ganz zu schweigen von H&M, Zara und all den anderen erschwinglichen Retailern. Jeder trägt sie und man kann damit aktuell eigentlich nichts falsch machen. Wer die Hose dann noch in die Socken steckt, ist ganz vorn dabei.

Noch weiter vorn allerdings, stehen diejenigen Coolcats unter euch, die schon den nächsten Hosentrend entdeckt haben: Baggy-Pants.

Dieser Trend ergibt sich nicht nur logischerweise aus dem grassierenden 90er Jahre Trend, einer Zeit also, bevor Hedi Slimane im Jahr 2000 selbst Karl Lagerfeld erklärte, dass man von nun an ausschließlich knallenege Röhrenjeans zu tragen hätte.

RÖHRENJEANS WAREN VORGESTERN, JOGGINGHOSEN GESTERN, HEUTE RULT DIE BAGGY-PANT

GUCCI und MARC JACOBS haben in ihren Schauen für Herbst/Winter 2015 (siehe Bild) nun aber sehr weite, gerade geschnittene Hosen gezeigt, ebenso wie die Marken A.P.C. und BOTTEGA VENETA. Und auch der Einflussreiche Blog Hypebeast hat jüngst über den Shift von Jogginghosen zu Baggy-Pants (und dessen Bedeutung für das Tragen von Sneakers) berichtet. Der Trend ist also bei sehr unterschiedlichen Playern der Modebranche Thema – was ein gutes Zeichen dafür ist, dass er auch bald auf der Straße zu sehen sein wird.

Wann sich der Look dort jedoch zeigt, hängt sicherlich zu einem Großteil davon ab, ob die schwerst angesagte Hip Hop-Szene sich ihres alten Looks bedient und statt enger Röhren- und bequemer Jogginghosen zu Baggies greift. Nach wie vor sind Rapper wie A$AP Rocky, die Gang von ODD FUTURE und Kanye West wichtige Katalysatoren für neue Trends in der Herrenmode.

Wir finden den Trend – das ist ja wohl glasklar – in jedem Fall saukool und werden ab sofort alles daran setzen, unseren Kleiderschrank dem Baggy Pants-Trend anzupassen.

Von: Jakob

LOOKBOOKS

SPECIAL

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FASHION SHOWS

 

New York Fashion Week: Hood by Air AW 2015

HOOD BY AIR präsentierte die neuen Kollektion “Daddy” in kellerartigen Räumlichkeiten in der Wall Street, dem Zentrum der Finanzen.

HBA Mastermind Shayne Oliver zeigte Klassiker der Mode wie Button-Down Shirts, Pullover und  Polo T-Shirts in der typischen Unisex Hood by Air Silhouette. So kam es zu Hybriden aus Poloshirt und Kleid. Oder Camel Coat und Tank Top.

Die Models trugen Schlösser vor dem Mund und Strumpfhosen über dem Kopf, wie ein Einbrecher. Der Soundtrack der Show Total Freedom wurde schlagartig beendet, es folgte Jazz, unterlegt mit einem Zitat der Show Empire:

“I wanna show you a faggot really can run this company”.

Wie sehr HBA auch in der Kunstwelt angekommen ist, zeigte sich an den Gästen der Show, unter anderem waren Klaus Biesenbach und Grace Coddington gekommen, um Olivers neue Arbeit zu begutachten.

Es scheint als wäre HBA, auch nach dem Diss von dem einstigen Supporter A$AP ROCKY, nach schwer angesagt.

 

 

 

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As usual terrifc setdesign at Henrik Vibskov!

#parisfashionweek