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NEWS

 

Commandor Scotty spricht Klartext

Dolce&Gabbana, Designer und Ex-Sexualpartner, haben vor ein paar Saisons pressewirksam ein paar Blogger, darunter Bryanboy, Garance Doré und Tommy Ton, in die Frontrow gesetzt. Das war klug.

Denn die Bilder der Fashion Show des italienischen Modelabels, das so modern ist, dass es mit Modebloggern zusammenarbeitet, diese sogar noch in die Frontrow setzt, gingen um die Welt. “Mission Accomplished”, wie George Bush sagen würde.

Scott Schuman saß damals auch in der Frontrow, mit einem Laptop vor der Nase:

Ihm war das schrecklich unangenehm, wie wir nun wissen. Denn der Blogger mit den strammen Waden hat sich bei den Kollegen von der GQ über das damalige Spektakel ausgelassen:

“Look, we brought the bloggers in and gave them the front row. Look at the dancing-monkey bloggers!’ I could barely bring myself to sit down. Like, ‘Ugh, I don’t want everyone looking at us.’ Like, ‘Oh, look at the cute bloggers! Isn’t that cute! Are they playing Angry Birds?’ When you’ve got Ron Frasch behind you going, ‘I spent two f–king million dollars on D&G’s last collection, and I’m sitting here? For these little schmucks?’”

Entertainment pur. Commandor Scotty, wir danken dir!

Foto via GrazieDaily.co.uk

FASHION SHOWS

TRENDS

 

Berghain-Grufti-Look: Bitte fahren Sie weiter, das ist Fledermausland

Es ist ja nicht so, dass schwarz unbedingt die schlechteste aller Farben wäre, um sich modisch zu kleiden. Oft bis immer liegt man damit ganz einfach – nun ja – goldrichtig. Aber so nicht. So ganz bestimmt nicht mehr:

Sich wie eine Fledermaus zu kleiden, also mehrere Bahnen schwarzen Stoffs lagig übereinanderzulegen, einen langen schwarzen Mantel über einem langen schwarzen Pullover über  einem langen schwarzen Hemd zu tragen, das macht man einfach nicht mehr. Das ist drüber, das ist vorbei. 

Und das gilt für Jungs wie für Mädchen, weil dieser Look ja ohnehin vor allem unisex ist. Der Fledermaus sieht man ihr Geschlecht nicht immer an.

Einzig an großen schwarzen Hüten, die häufig von den Fledermausdamen in Kombination mit großen Mänteln getragen werden, meint man das Geschlecht erkennen zu können. Hin und wieder greifen aber auch die Jungs dazu, was es nicht besser macht – und die Geschlechterunterscheidung dann doch wieder nahezu unmöglich.

Doch genau dieser Look aus Hut und Schlabbergewand sollte Bitteschön ab sofort wieder gealterten Ex-Models mit kilometerlangen Beinen und schlohweißem Haar vorbehalten sein – und nicht jungen Berghain-Touristinnen auf einer halben Pille und etwas Ketamin.

Besonders albern wird der Look übrigens jetzt, wo der Sommer schneller heraneilt als die Mode-Boutiquen ihre Kollektionen austauschen können. Wer bei Sonnenschein im Park in einen schwarzen Umhang gehüllt sitzt und seine Füße in die hunderte Euro teuren Lederstiefel schwitzen lässt, möge doch bitte hören:

Leder ist nicht mehr angesagt, Lagen sind nicht mehr angesagt, große Hüte sind nicht mehr angesagt. Hört auf zu schwitzen. Wir sind doch längst weiter. 

Schwarz, na klar, geht immer noch. Aber dann doch bitte sportlich, modern, mit Kunstfasern. Von Nike, von Adidas, auch von Porsche Design. Die Produkte können momentan nicht futuristisch genug sein. Dass das nicht mit einem Schlapphut und dem Fledermausmantel zusammenpasst, weiß selbst Rick Owens: Der Erfinder des düsteren Gothic-Looks hat für Adidas hypermoderne Running-Schuhe entworfen und in seiner jüngsten Frauenkollektion erstmals auch so etwas wie Hollywood-Glamour in Form von goldenen Pailletten und funkelnden Mustern gezeigt. Wie eine Fledermaus sieht das nun wirklich nicht mehr aus.

Von: Jakob

 

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