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Christopher Shannon

Foto: Zimbio.com

Camouflage, ein Trendthema, das auch Christopher Shannon in seiner Spring/Summer 2011 Kollektion aufgriff. Jacken, Shorts und Fischer- Hüte gab es in den angesagten Tarnfarben.  Camouflage, ein Trend, der ominpräsent unter den Besuchern der London Fashion Week war. Vor ein paar Wochen habe ich mich schon einmal mit dem Trendthema befasst (“Camouflage Comeback”). Darüber hinaus gab es bei Shannon Colour-Blocking zu sehen, ein Stilmittel, das sich durch all seine Kollektionen zieht. Shannon liess sich nach eigenen Angaben von Reisen, die er nie unternommen hat, inspirieren.  Eigene Träume und die Reisen um den Globus seiner Freunde und Familie waren Quelle seiner Inspiration. Das erklärt auch die ethnologischen Elemente der Kollektion wie Ketten, deren Vorlage allem Anschein nach der Halsschmuck eines Medizinmannes war. Musikalisch wurde das Ganze von Reggae-Klängen untermalt und endete mit Sean Paul. Besonders bemerkenswert war die Schuhwahl Shannons. Neben Bootsschuhen trugen die Models Timberland Boots. Sind Timerbland Boots die neuen Doc`s?

Camouflage, a trend, which also took up Christopher Shannon in his Spring / Summer 2011 collection. He showed  jackets, shorts and fisherman-hats in camouflage. Combat patterns, a trend which was all over the place at  the London Fashion Week. A couple of weeks ago I’ve wrote about the comeback of camouflage (“Camouflage Comeback “). In addition, there were a lot of color blocking going on, a stylistic device that permeates through all his collections. Shannon  was inspired by a trip, that he never got on. His dreams and the snaps that his friends took while they were travelling around the world  were his source of inspiration. This explains the ethnic elements such as chains, which looked like the necklace of a medicine man. Reggae was Shannons choice of music. It ended with Sean Paul. Particularly noteworthy was the choice of shoes. In addition to boat shoes the models wore Timberland boots. Are Tim`s the new Doc`s?


FASHION SHOWS

TRENDS

 

Berghain-Grufti-Look: Bitte fahren Sie weiter, das ist Fledermausland

Es ist ja nicht so, dass schwarz unbedingt die schlechteste aller Farben wäre, um sich modisch zu kleiden. Oft bis immer liegt man damit ganz einfach – nun ja – goldrichtig. Aber so nicht. So ganz bestimmt nicht mehr:

Sich wie eine Fledermaus zu kleiden, also mehrere Bahnen schwarzen Stoffs lagig übereinanderzulegen, einen langen schwarzen Mantel über einem langen schwarzen Pullover über  einem langen schwarzen Hemd zu tragen, das macht man einfach nicht mehr. Das ist drüber, das ist vorbei. 

Und das gilt für Jungs wie für Mädchen, weil dieser Look ja ohnehin vor allem unisex ist. Der Fledermaus sieht man ihr Geschlecht nicht immer an.

Einzig an großen schwarzen Hüten, die häufig von den Fledermausdamen in Kombination mit großen Mänteln getragen werden, meint man das Geschlecht erkennen zu können. Hin und wieder greifen aber auch die Jungs dazu, was es nicht besser macht – und die Geschlechterunterscheidung dann doch wieder nahezu unmöglich.

Doch genau dieser Look aus Hut und Schlabbergewand sollte Bitteschön ab sofort wieder gealterten Ex-Models mit kilometerlangen Beinen und schlohweißem Haar vorbehalten sein – und nicht jungen Berghain-Touristinnen auf einer halben Pille und etwas Ketamin.

Besonders albern wird der Look übrigens jetzt, wo der Sommer schneller heraneilt als die Mode-Boutiquen ihre Kollektionen austauschen können. Wer bei Sonnenschein im Park in einen schwarzen Umhang gehüllt sitzt und seine Füße in die hunderte Euro teuren Lederstiefel schwitzen lässt, möge doch bitte hören:

Leder ist nicht mehr angesagt, Lagen sind nicht mehr angesagt, große Hüte sind nicht mehr angesagt. Hört auf zu schwitzen. Wir sind doch längst weiter. 

Schwarz, na klar, geht immer noch. Aber dann doch bitte sportlich, modern, mit Kunstfasern. Von Nike, von Adidas, auch von Porsche Design. Die Produkte können momentan nicht futuristisch genug sein. Dass das nicht mit einem Schlapphut und dem Fledermausmantel zusammenpasst, weiß selbst Rick Owens: Der Erfinder des düsteren Gothic-Looks hat für Adidas hypermoderne Running-Schuhe entworfen und in seiner jüngsten Frauenkollektion erstmals auch so etwas wie Hollywood-Glamour in Form von goldenen Pailletten und funkelnden Mustern gezeigt. Wie eine Fledermaus sieht das nun wirklich nicht mehr aus.

Von: Jakob

 

NEWS

 

Donatella Versace modelt für Givenchy

Oftmals hat man das Gefühl, dass alles gemacht wurde. Wir ausschließlich Neu-Interpretation, Revivals und Comebacks erleben. Echte Neuheit ist ein rares Gut in der Modebranche.

Daher umso bemerkenswerter, wenn ein Label etwas nie dagewesenes realisiert. So geschehen und zu bewundern in der GIVENCHY AW 2015 Kamapgne.

Mit Donatella Versace wirbt erstmalig eine bekannte Designerin in einer Kampagne für die Konkurrenz. Das gab es tatsächlich noch nie.Ein smarter Move. Denn die Kampagne ist nicht zuletzt auch Werbung für Versace. Die Kampagne wurde von den Star-Fotografen Mert & Marcus geshootet.

“Es ist wichtig Regeln zu brechen”, so Donatella Versace”, Riccardo ist wahnsinnig talentiert und ein enger Freund. Wir sind eine Familie. Ich wollte, dass alte System hinter uns lassen, zusammenarbeiten, sich gegenseitig unterstützen und die Mode zu einer Global Community machen”.

Im April wurde Donatella bereits als GIVENCHY Kampagnenmodel angekündigt, doch vor wenigen Tagen wurde erst das erste Foto der Kampagne via Instagram veröffentlicht.

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