“Christmas Time” – a Background-Story

🎄🎄

Auch nach 10 Jahren Karriere, in der es immer nur steil bergauf ging, bleiben Wünsche unerfüllt – für immer?

Ich hoffe nicht, ihr könnt helfen, macht „Christmas Time“, unsere herzerwärmende Weihnachtssingle,  zu Deutschlands Nummer 1 – teilt, streamed, singt. Und davon, von euch singend, wollen wir natürlich auch Videos sehen, also nicht nur „Love sharen“, sondern auch Video teilen.

In der Vergangenheit kamen immer wieder unschöne Gerüchte auf:

Man warf uns Playback vor. Doch, um den FAKE NEWS zu strotzen, ein für allemal mit den Unwahrheiten aufzuräumen, hier, die wahre Geschichte zu „Christmas Time“ – ungeschönt, für all unsere treuen Fans da draußen:

Jakob war – im Gegensatz zu mir – ein großer Musiker, der vor Dandy Diary sein Geld mit erfolgreichen Bands wie „Final Breakup“ und „Second Pursuit“ verdiente. Als die Idee zu „Christmas Time“ aufkam, Wham für immer vom X-Mas-Thron zu stoßen, suchte und fand ich eine Gesangslehrerin. Sie war sehr streng, erklärte mir wie man musikalisch phrasiert und intoniert, fasste mich dabei an, was für eine bebende Geilheit sorgte. 

Bald darauf folgten die Aufnahmen in einem Hamburger Tonstudio, dort traf ich erstmalig auf Hansu Jot (Sacred Sound Artist – Yogi – Meditative Healer) den Mastermind von „Christmas Time“ – der Mann, der diese ewig-großen Lyrics verfasste.  Als wir das erste Mal die finale Version von „Christmas Time“ hörten, war allen Beteiligten klar, dass wir dabei waren etwas Besonderes zu erschaffen,Musikgeschichte zu schreiben. Daher, siegessicher, investieren wir noch einmal viel Geld in die Produktion des Musikvideos.

Unser „Christmas Time“-Team: Miky, der „Head of Production, sollte Jahre später wie ein junger Gott nackt über den Dolce & Gabbana Catwalk laufen, Hair- and Make-Up-Artist Krissi, Korky the Butcher (ein Mann für alle Fälle) und Cinematograph Arturo.

Als wir eine Robbe ausliehen, verneinten wir die Frage, dass wir Berlin verlassen würden, aus Furcht vor Extrakosten, was sich recht schnell als kurz gedacht, naiv, dumm herausstellen solle. Gegen 03:30 Uhr, irgendwo in den polnischen Bergen, noch weit entfernt von Špindlerův – dem Ziel unser Reise – ging es nicht mehr voran. Es fehlten die Schneeketten – frostig-dramatische Minuten begannen – bis uns ein polnischer Trucker erlöste und den Berg hinaufzog. 

Petr, ein zwielichtiger Freund aus dunklen Tagen, organisierte uns blutjunge Mädchen für den Videodreh. Und Krissi – soviel Make-Up – das wir wieder blutjung aussahen, so tollten wir durch den Schnee, sangen, tanzten und erschufen so einen Meilenstein der Musikvideo-Geschichte.

Den schönsten „Špindlerův“-Moment bescherte uns unser lieber Freund „Korky the Butcher“, der dem Team nach einem langen Drehtag im Schnee, ein kuschlig-warmes Zimmer zaubern wollte, so entflammte er Holz im Deko-Kamin, als wir ankamen, stand er auf dem Balkon, vor Freude strahlend, winkend, hinter ihm bedrohliche Rauchschwaden und ein fassungsloser Hotelier.

Category: Special

Von: David Kurt Karl Roth

Instagram