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C´est cool: Tribalmuster

Richtig gelesen: Tribalmuster finden wir cool. Richtig umgesetzt, selbstverständlich. Man könnte, beispielsweise, ein Lederoberteil mit Tribals, nicht aufgedruckt, sondern ausgestanzt veredeln. Wenn wir auf Dandy Diary über Tribalmuster sinnieren, dann denken wir nicht an Longsleeves mit aufgedrucktem Tribal Print, welche man für ein “Apple un’ Ei” auf jedem provinziellen Volksfest erstehen kann, nein, wir denken an eine coole, eine tragbare Variante des Tribals. Lange Zeit verkörperten Tribals das Böse, das Hässliche, das Unmodische. Und noch immer wird es viele Menschen geben, auch die modischen Menschen unter uns, die sich beim Lesen der Überschrift verwundert ihre Augen reiben. Oder noch schlimmer: Dandy Diary bereits verlassen haben, nie wiederkommen. Das wäre schade. Denn es gibt viele Gründe, die für Dandy Diary sprechen, und natürlich auch viele, die für eine modische Auseinandersetzung mit dem Tribalmuster sprechen. Das erste Blog, das sich ernsthaft mit der Thematik Tribalmuster befasst hat, war LynnandHorst. Ehre, wem Ehre gebührt. Designer, die sich in ihren jüngsten Kollektionen an das Trendthema Tribal herangetastet haben, waren Marios Schwab und Martin Rose. Wenn man sich mit der Geschichte des Tribals auseinandersetzt, dann wird schnell klar, dass die 90er Jahre, in denen sich tausende Mädchen “Arschgeweihe” stechen ließen, nur ein kleiner, ein sehr unschöner Teil, der Historie des Tribalmusters darstellt. Denn schon vor Tausenden von Jahren schmückten sich die Urvölker der Welt mit Tribal-Tattoos. Und nun, nun ist es wieder höchste Zeit sich dem Tribalmuster zu widmen, vielleicht dieses Mal auf eine schöne Art- und Weise. Ohne Arschgeweihe und so. Foto: Media.Onsugar.com  

LOOKS

NEWS

 

David Murray: Horror Anti-Helden in Highfashion

Die 57 Dandy Diary Leser aus Amerika (wir kennen sie alle persönlich) werden wahrscheinlich schon Kürbisfratzen schnitzend in der Küche sitzen, denn heute ist Halloween.

Und zum Kinder-Gruselfest passen wunderbar die Mode-Illustrationen von DAVID MURRAY.

Die britische Künstler hat sich für eine aktuelle Arbeit gefragt, welche Highfashion-Designs der Fall / Winter 2014 Kollektionen zu den illustren Persönlichkeiten der Horrorgeschichte passen.

Der böse Clown Pennywise trägt bei Murry einen der legendären MOSCHINO Sweater. Hannibal ein Jackett von WALTER VAN BEIRENDONCK. Und Frankenstein rockt einen dunkelgrünen Trenchcoat von JUUN. J.

Wir wissen nicht, wie Murray, der ursprünglich aus Irland kommt und derzeit in New York lebt, die Auswahl Horror-Anti-Held > Designer getroffen hat: purer Zufall, Aussehen oder charakterliche Eigenschaften, egal – sie sind großartig.

 

SPECIAL

 

Dandy Diary Rattenflitzen

David und mich eint neben der gemeinsamen, harten Arbeit hier bei DANDY DIARY vieles: wir standen beide auf unsere schwarzhaarige VWL-Lehrerin und auf Janine aus der ersten Reihe, waren in den 90ern BVB-Fans, lieben die kleinen 0,25-Liter Heineken-Flaschen und feurig scharfes veganes Essen, wir lesen beide immer sonntags den Spiegel und, und, und, und, und – es gibt da sehr viel. Und: wir hassen nichts mehr als Ratten.

Wobei Hass krass untertrieben ist. Wir haben eine gehörige Scheiss-Angst vor den Viechern, sodass David einst in einem Restaurant in Shanghai, in dem er während des Essens eine Ratte flitzen sah, kreischeind mit einem Satz auf den Tisch sprang, und ich mich in New York vor den Attacken meiner Geschwister in Acht nehmen muss, die sich einen höllischen Spaß daraus machen, gegen die überall rumliegenden Müllsäcke zu treten, in denen logischerweise immer mindestens eine fettgefressene Ratte hockt und dann panisch raus- und mir möglichst über den Fuß springt. Allein der Anblick einer Ratte führt bei uns sonst so harten Mode-Typen zu Schockstarre, spitzen Schreien, purer Verzweiflung und dem ein oder anderen peinlichen Sprung. Einer von uns hat sich vor Schreck und Todesangst sogar mal selbst angepinkelt. Wer das war, verraten wir der Fairness halber aber nicht.

Als wir dann neulich geschäftlich in Mumbai (Indien) waren, lauerte die bis dato härteste Prüfung in Sachen Ratten auf uns. Etwa die Hälfte der 12 Millionen Einwohner lebt in Slums, davon viele ohne festes Haus und somit ohne Wasser und ohne Toilette. Große Teile der Stadt gleichen einer Müllhalde: überall liegen Plastikmüll, Schrott, tote Katzen, undefinierbare braune Pfützen. Und es gibt erschreckend viele Ratten. Irrsinnig viele. Brutal viele. Ekelhaft viele.

Während die Menschen in Mumbai offensichtlich größere Probleme haben, als sich um die an allen Ecken hockenden, gemächlich futternden Ratten zu kümmern, standen wir idiotischen, verwöhnten Westler permanent unter Strom. Wir hatten saumäßig Schiss vor den Biestern – unseren ärgsten Feinden.

Um euch ungefähr eine Vorstellung davon zu geben, wie wir in dauernder Angst durch die engen Gassen Mumbais flitzten, um bloß nicht auf eine Ratte zu treffen, haben wir ein Video davon gedreht, das ihr euch hier anschauen könnt. Wir flitzen darin in atemberaubender Geschwindigkeit an den einzigen Ort, an dem es keine Ratten gab: ans Meer. Dort harrten wir drei Tage und Nächte aus, dem verdursten Nahe, und ließen uns dann von der goldenen Segelyacht eines befreundeten Trilliardärs abholen und zurück ins saubere, kalte und etwas weniger rattige Berlin fliegen.

 

 

Beim Rattenflitzen trugen wir Converse Chuck Taylor “Rubber” Schuhe, David eine Hose von Weekday und ein Shirt von Hugo Boss, ich Wifebeater und Hotpants von American Apparel.

Von: Jakob

 

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Bake in the sun Candy Dave! Pic by @tanzekind

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