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C´est cool: Tribalmuster

Richtig gelesen: Tribalmuster finden wir cool. Richtig umgesetzt, selbstverständlich. Man könnte, beispielsweise, ein Lederoberteil mit Tribals, nicht aufgedruckt, sondern ausgestanzt veredeln. Wenn wir auf Dandy Diary über Tribalmuster sinnieren, dann denken wir nicht an Longsleeves mit aufgedrucktem Tribal Print, welche man für ein “Apple un’ Ei” auf jedem provinziellen Volksfest erstehen kann, nein, wir denken an eine coole, eine tragbare Variante des Tribals. Lange Zeit verkörperten Tribals das Böse, das Hässliche, das Unmodische. Und noch immer wird es viele Menschen geben, auch die modischen Menschen unter uns, die sich beim Lesen der Überschrift verwundert ihre Augen reiben. Oder noch schlimmer: Dandy Diary bereits verlassen haben, nie wiederkommen. Das wäre schade. Denn es gibt viele Gründe, die für Dandy Diary sprechen, und natürlich auch viele, die für eine modische Auseinandersetzung mit dem Tribalmuster sprechen. Das erste Blog, das sich ernsthaft mit der Thematik Tribalmuster befasst hat, war LynnandHorst. Ehre, wem Ehre gebührt. Designer, die sich in ihren jüngsten Kollektionen an das Trendthema Tribal herangetastet haben, waren Marios Schwab und Martin Rose. Wenn man sich mit der Geschichte des Tribals auseinandersetzt, dann wird schnell klar, dass die 90er Jahre, in denen sich tausende Mädchen “Arschgeweihe” stechen ließen, nur ein kleiner, ein sehr unschöner Teil, der Historie des Tribalmusters darstellt. Denn schon vor Tausenden von Jahren schmückten sich die Urvölker der Welt mit Tribal-Tattoos. Und nun, nun ist es wieder höchste Zeit sich dem Tribalmuster zu widmen, vielleicht dieses Mal auf eine schöne Art- und Weise. Ohne Arschgeweihe und so. Foto: Media.Onsugar.com  

FASHION SHOWS

 

Fashion Week-Kalender: BURBERRY schafft Saisons ab

Wir hatten es im Januar in London schon beobachtet: BURBERRY rückt vom klassischen Fashion-Week- und Verkaufs-Zyklus ab und ordnet seinen Kalender neu.

Ab September 2016 wird BURBERRY nur noch zweimal jährlich eine Modenschau zeigen, die saison-unahängig sein und sowohl Männer- als auch Damenmode zeigen wird. Die gezeigte Kollektion soll unmittelbar nach der Modenschau in den Stores erhältlich sein.

Das ist ein Novum in einer Branche, die sich sonst sklavisch an die Saisonteilung von Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter hält und in diesen Zeitläufen denkt.

Damit ist BURBERRY wieder mal Vorreiter in einer Branche, die sich in den vergangenen Jahren immer weiter zerklüftet hat. Städte wie New York, die jüngst wieder eine Trennung zwischen Männer- und Frauen-Fashion-Week eingeführt haben, sehen so eher alt aus.

Die Lücke zwischen Modenschau und Erhältlichkeit im Geschäft wird so ebenfalls geschlossen – sehr zum Leidwesen großer und schneller Kopisten wie ZARA und H&M.

Die Modenschau wird in dieser Entwicklung nicht mehr zum Bestellen dienen, sondern wohl noch mehr Verkaufs-, Blogger- und Promi-Event werden.

Unklar ist, wie sich die Rolle des Einkäufers, bis dato eine der Schlüsselfiguren der Branche, wandeln wird beziehungsweise wann und wo Einzelhändler Ware für ihre Geschäfte bestellen können.

BURBERRY Chef-Designer, CEO Und Vordenker Christopher Bailey sagt zu den Veränderungen:

“The changes we are making will allow us to build a closer connection between the experience that we create with our runway shows and the moment when people can physically explore the collections for themselves. Our shows have been evolving to close this gap for some time. From livestreams, to ordering straight from the runway to live social media campaigns, this is the latest step in a creative process that will continue to evolve.”

Wir stellen fest: BURBERRY ist mit seinen Innovationen den Marktteilnehmern mal wieder weit voraus. Christopher Bailey ist, was die Kommunikation seiner Kollektionen angeht, ein Visionär und kluger Beobachter von Zeitläufen. Ein wenig mehr von dieser Avantgarde-Denke würden wir uns auch für die nun saisonlosen BURBERRY-Kollektionen wünschen.

NEWS

 

Dov Charney gründet sein eigenes Label

Über den Fall Dov Charney haben wir hier oft berichtet.

Der Ex-Mastermind von AMERICAN APPAREL wurde aufgrund von Eskapaden (sexuellen Belästigungen etc.) und finanzieller Talfahrt des das von ihm gegründeten Unternehmens entlassen. Doch Dov kämpfte wie ein Löwe für seine Rückkehr.

Dov und seine Gefolgschaft demonstrierten vor der AA Zentrale. Anwälte wurden eingeschaltet, doch es half alles nichts, kürzlich wurde klar: „It’s not gonna happen“. Eine Rückkehr von King Dov zu American Apparel ist ausgeschlossen.

Daher gründet Charney jetzt einfach sein eigenes Label, bei dem man sich auf die Produktion von in den USA produzierten Basics konzertieren wird, so wie bei American Apparel.

Chad Hagan – einer der mutigen Investoren der neuen Marke, deren Name noch nicht kommuniziert wurde, sprach mit WWD über die Strategie:

„Wir wollten kein lustiges, x-beliebiges Online-Brand gründen, sondern das tun, was Dov am besten kann: Basics produzieren. Zielsetzung sind echte Stores. Erst im zweiten Schritt werden wir uns auch auf E-Commerce“ konzentrieren.“

Wir freuen uns schon auf neue Sex-Geschichtl aus Dov’s Office und fragwürdigen, schlüpfrigen Kampagnen.

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