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C’est cool: Kangol

Kangol ist cool. Ein Reim, den sich selbst Grandmaster Flash,  übrigens ein leidenschaftlicher Kangol Träger, sich besser hätte nicht ausdenken können. In Seoul sind die Kopfbedeckungen der britischen Marke wieder„en vogue“. Lange wird es nicht dauern, dann wird man auch bei uns die Hutmarke wieder öfter sehen.

Der Name des Label setzt sich übrigens folgendermaßen zusammen: Kangol (das K für Silk, das ANG für Angora, das OL für Wool). Jaques Spreiregen hat das Hutlabel 1938 gegründet. In den Anfangsjahren produzierte man ausschließlich Berets für das Militär. Marschall Montgomery, der Mann, der auch den Dufflecoat populär machte, war ein großer Fan der Kangol Berets. Er sorgte für den ersten Kangol Trend.

Später, in den späten 80er und frühen 90er Jahren, waren es Hip Hop Größen wie Eminem, LL Cool J und Notorious B.I.G., die Kangol wieder in den Fokus der modeaffinen Öffentlichkeit rückten. Mit der Hip Hop Welle schafft nun auch Kangol ein Comeback.

Foto: JustShady.com

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No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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