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C’est cool: Hanfmuster

Es gibt wenige Designer, denen wir es verzeihen würden, wenn sie das Camouflage Muster zu dem Thema ihrer neuen Kollektion machen würden. Der Designer Junya Watanabe gehört dazu, denn der Japaner hat das Tarnmuster zu seinem Markenzeichen gemacht.

Doch alle anderen Designer, denen würde man Einfallslosigkeit vorwerfen müssen. Denn das Thema Camouflage, dass ist, um ehrlich zu sein, doch langsam, aber sicher durch. Jeder Blog hat darüber geschrieben, jeder Designer hat es gezeigt, jeder Hipster getragen. Zeit sich neuen Mustern zu widmen, beispielsweise dem Hanfmuster.

Ein Muster, dass den einen oder anderen an seine Jugend erinnern wird, auch ein 90′s Muster. Man war jung, kiffte und trug eine Silberkette mit Hanfzeichen um den Hals, zu mindestens hab ich das so gemacht. Eine “zeitgemäße Variante” des Hanfmusters könnte folgendermaßen aussehen: Overall-Print über Hemd und Hose. Das wäre top.

Wenn den “Shit” ein Designer liest, dann macht doch mal eine Kollektion mit Hanfmuster. Wir würden uns freuen.

Foto via 123.rf.com

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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