C’est cool: FUBU

Und weiter geht’s mit geilen 90s Marken, die keiner mehr auf dem Schirm hat und die gerade deshalb total angesagt sind. Diesmal: FUBU.

Die 1992 gegründete Marke, die sich – so sagt es zumindest die urbane Mythologie – aus den Anfangsbuchstaben der Wörter “For Us By Us” zusammensetzt und darauf anspielt, dass die Marke von Afro-Amerikanern für Afro-Amerikaner gemacht sei, gehörte in den späten 1990ern zum hottesten Shit überhaupt. Wer XXL-Klamotten von FUBU trug, zeigte damit: er gehört dazu. Weißen Kids (“Wiggas”) in FUBU-Klamotten haftete zwangsläufig immer eine gewisse Lächerlichkeit an, was diese jedoch meist nicht zu stören schien. Auch wieder kool und edgy und anti und real – außer bei N*Sync, da war es immer scheisse (siehe Foto).

Heute heißt FUBU nur noch FB LEGACY und produziert ziemlichen Käse. Aber findige L.A.-Kids haben die alte, die ursprüngliche Marke wiederentdeckt und sich zu eigen gemacht: der Shop “Freak City” verkauft gefälschte (superkool!) FUBU-Teile im brutalst angesagten 90s Look. Wir finden diese Verbeugung vor einer der schärfsten Marken der 90s natürlich total gut und schreien laut: C’est cool! C’est cool!

Also auf geht’s Kids. Kauft euch gefälschte oder Vintage-XXL-FUBU-Klamotten, lauft damit durch eure durch und durch weiße Vorstadt-Siedlung und fühlt den LL Cool J in euch, Yo!

Von: Carl Jakob Haupt

Instagram