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C’est cool: Face Print

Lange Zeit kein Thema für die Modewelt: Gesichter auf T-Shirts, Hemden und Pullover. Doch die Zeiten sind vorbei. Gesichter, groß und farbenfroh, mit moderner Technik gedruckt,  lassen sich in den aktuellen Kollektionen zahlreich finden.

Riardo Tisci, Designer von Givenchy, zeigt in seiner S/S 2013 eine besonders bemerkenswerte Umsetzung des Trends. Er lässt Jacken, Hemden und T-Shirts mit Gesichtern bedrucken.

Der Givenchy Face-Layerlook. Der britische Designer Joseph Turvey ist der erste Designer, bei dessen Arbeit uns erstmalig Face Prints augefallen sind.

Mehr Face Prints:

Foto 1: Givenchy S/S 2013, Foto 2: Raf Simons S/S 2103, Foto 3: Joseph Turvey F/W 2012

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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