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C’est Cool: Azteken-Muster

Ich will jetzt hier nicht groß über die Azteken, deren Untergang, Mexiko oder sonstige, natürlich hoch interessante Dinge fabulieren, sondern stelle schlicht fest: Azteken-Muster – und alles, was wir gemeinhin dafür halten, sind total angesagt. Jeder stilbewusste junge Mann (und selbstverständlich auch die Girls) sollte mindestens ein Azteken-Kleidungsstück, wenn nicht gar ein ganzes Outfit in dem Stil haben.

 Kemp Muhl und Sean Lennon im angesagten Azteken-Look. Bild: angelinajoliephotos.net

Der Sommer 2011 ist ohne die bunten geometrischen Formen und Ornamente kaum denkbar. Das wissen auch das sexy Model Kemp Muhl, Lennon-Sohn Sean – und natürlich ich. Mein Azteken-Shirt habe ich mittlerweile schon so oft angehabt und gewaschen, dass die Farben nicht mehr wirklich gut aussehen und ich es eigentlich wegschmeissen müsste. Ein Jammer! Bei nächster Gelegenheit muss ich mir selbstverständlich mindestens ein neues Teil im Azteken-Design besorgen. Vielleicht sogar ein ganzes Outfit, inklusive diesem Pelz-Kopfschmuck, den Kemp Muhl trägt. Ist ja klar.

Mein geliebtes Azteken-Shirt – mittlerweile leider total ausgewaschen. Bild: facebook.com/veltins.design

Bild: stylesightings.com

Bild: pushthemovement.tumblr.com

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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