‘Interview’

Sven Marquardt Interview


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Er ist Türsteher des legendären Clubs Berghain, Stilikone und Modefotograf. Sven Marquardt. Dandy Diary Gast-Autor Petr Matejcek hat den “härtesten Türsteher der Stadt” bereits vor einiger Zeit zu einem Interview zum Thema Männer getroffen (…Interview “Traurige Charon”) Im Rahmen eines Fotoshootings hatte nun auch ich die Gelegenheit Marquardt persönlich kennenzulernen. Wir sprachen über seine Liebe zur Analogkamera, über seine Models und die Inspirationsquelle Berghain. Ein sympathischer Mann, der sich weiß zu kleiden.

Rad Hourani Interview


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Nachtrag aus Paris: “Transclassic”, so lautet der Titel der aktuellen Kollektion, die Designer Rad Hourani im Rahmen einer Vernissage im Palais Royal vorstellte. Eine Kollektion, deren Grundgedanke die Verwandlung ist. Im Interview verrät das junge Ausnahmetalent welches Kleidungsstück sich auf welche Art- und Weise verwandeln lässt. Darüber hinaus sprach ich mit Charles Guislain, seines Zeichens Modeikone, der ein enger Freund von Rad Hourani ist.

Addendum from Paris: “Transclassic” is the title of the current collection, that the designer Rad Hourani showed in an opening at the Palais Royal in Paris. A collection whose basic idea is the transformation. In the interview the young talent reveals which garment can be transformed in which way. I also talked with Charles Guislain, a fashion icon, who is a close friend of Rad Hourani.

Dandy Diary goes Traffic

Ich habe für das TRAFFIC ein Interview gegeben. Das TRAFFIC ist eine wöchentliche Gratis-Zeitung, die im Magazinformat erscheint. Inhaltlich geht es im TRAFFIC um das Zeitgeschehen, Politik und Kunst. Eine sehr gelungene Zeitung, wie ich finde. Allein das Layout, das mich an das I love you Magazine denken lässt, sagt mir zu. Das TRAFFIC liegt in vielen Shops, Cafés und Büchereien in Berlin aus.

Interview Shaun Ross

Model Shaun Ross, der nächste Exot dem ich während der Berliner Modewoche mein Mikrofon unter die Nase gehalten habe. Er ist das erste männliche Albino-Model. Entdeckt wurde Shaun Ross im zarten Alter von 16 Jahren in einem YouTube-Video. Er tanzte den Vogue-Dance (…dramatischer Tanzstil). In Berlin ist er für Patrick Mohr und Starstyling gelaufen. Gesprochen haben wir über seine Kindheit in der Bronx, das Model-Dasein und seinen persönlichen Stil. In Deutschland wird Shaun Ross durch Izaio Models vertreten.

Model Shaun Ross, the next exotic guy which I have held my microphone under his nose. He is the first male albino model. Shaun Ross was discovered at the age of 16 years in a YouTube video. He danced the Vogue Dance (… dramatic dance style). In Berlin he modelled for Patrick Mohr and Starstyling. We talked about his childhood in the Bronx, the model-existence, and his personal style. In Germany Shaun Ross is represented by Izaio Models.

Interview BryanBoy

Während der Berlin Fashion Week habe ich mich mit Starblogger BryanBoy unterhalten. Wir sprachen über den Einfluss von Blogs, den Modestandort Berlin und die Zukunft von Modemgazinen. BryanBoy kann nicht nur auf gigantischen High-Heels laufen, nein, er ist auch in der Lage schneller zu sprechen, als Dr.Dre rappen kann.

During the Berlin Fashion Week I was talking to Star Blogger BryanBoy. We talked about the influence of blogs, the fashion in Berlin and the future of magazines. BryanBoy can not run only on huge high-heels, no, he is also able to speak faster than Dr.Dre is able to rap.

Dandy Diary on the Radio

Foto: mdrsputnik.phonostar.de

Rund um den Bart dreht es sich morgen in der Sendung “Popkult” (19.00 – 20.00 Uhr) des Radiosenders MDR Sputnik. Warum ich Bart trage? Welche Rolle der Bart in der Modebranche spielt? Was ich vom Magnum-Schnauzer halte? Und vieles mehr zum Thema Bart erfahrt ihr morgen bei MDR Sputnik. Wer Lust auf einen nervösen, verzweifelt nach Antworten suchenden David hat, der kann ja mal einschalten.

Patrick Mohr Interview

Ich traf Patrick Mohr, den Modedesigner, der mit 30 Jahren in Paris zeigen wollte. Getroffen habe ich ihn München, zeigen wird er in Berlin. Ein Mann, dessen Utopien einem nüchternen Realismus gewichen sind. Ein Realismus, der essentiell ist um in der Modebranche zu überleben, gerade in den heutigen Zeiten. Patrick Mohr, das bayrische Enfant Terrible, wird vorerst in Berlin zeigen. Gut für Berlin. In seinem Studio, in dem Zwitter Fotos die Wände zieren und Achatschnecken ihr Unwesen treiben, sprachen wir über das Stilmittel Provokation, seine schwierige Kindheit und sexuelle Präferenzen.

Interview avec moi

Foto: Kaja Smith

Im Normalfall halte ich den Menschen ein Aufnahmengerät unter die Nase, während ich sie mit Fragen löchere . Für Fashionfreax, eine Modecommunity für Streetwear und Streetstyle, war es mal andersherum. Ich fragte nicht, ich antwortete. Für die Rubrik “Blog of the Week” wurde ich auserwählt und ausgefragt – welch große Ehre. Wer Lust hat zu erfahren, welche Rolle Photoshop bei der Erstellung der Skandal-Rubrik “Modische Fauxpas” gespielt hat, warum ich Dandy Diary gründete und was meine größten Fehltritte in Sachen Mode waren, der klickt auf Fashionfreax.

In der Bar „Luzia“ in der Berliner Oranienstraße ist es abends überfüllt; Leute drängen sich an den Tischen, während ein als Frau gedresster Kellner einem einen Drink bringt – Kreuzberg. Am Tag ist es hier ruhiger. An einem Tisch sitzt David Kurt Karl Roth von dem erfolgreichen deutschen Männermode-Blog DandyDiary.

Fashionfreax: Hi, wie geht es dir?
Dandydiary: Danke gut und selbst?

Lange nicht gesehen, wie sieht dein Leben zur Zeit aus?
Ich fange ab Ende Juli bei Berlin Fashion TV an.
Eine recht junge Internetplattform. Ich möchte Erfahrungen sammeln und weiter in die Modebranche reinkommen.

Du musst noch irgendwo reinkommen?
Nicht bei Modeschauen. Das ist in Berlin sowieso kein Ding. Aber um einfach weiter in der Modebranche drin zu bleiben, Leute kennen zu lernen…weiter.

JULIAANDBEN

Ich traf JULIAANDBEN, das wohl sympathischste Designer-Duo des Planeten Erde, in ihrem Studio/Laden in Berlin. Sie sprachen mit mir über die Anfänge ihres Labels, die richtigen Färbetechniken und ihre Inspirationsquellen. Im Video sieht man Shop und Studio, die im selben Haus liegen. Ein fantastisches Gebäude. Ich war beeindruckt, ein wenig neidisch auch. Mode gibt es im Clip natürlich auch zu sehen. Unter anderem ein begehrenswertes T-Shirt ihrer Contemporary Worship Collection, das es schon auf diverse Blogs geschafft hat. Zu Recht, wie ich finde. I love it.

Dandy Diary vs. Affa Osman

Face of the Facehunter

Ein Moment ist kurz, ein Leben ist lang. Doch sind es gerade Momente, die ein menschliches Leben entscheidend prägen können. Als der Facehunter, Streetstyle-Blogger der ersten Stunde, während der Paris Fashionweek seine Kamera zückte und das Model Affa Osman abknipste, war so ein Moment gekommen. Es war der Moment von Affa Osman. Sein Konterfei schaffte es wenig später auf die englische Version des Buchs zum Blog. Der Siegeszug des gertenschlanken Äthiopiers begann. In einer Kreuzberger Kneipe sprach ich mit ihm über Diziplin, sein Dasein als Coverboy und pummelige Zeiten im Kindesalter.

Illustration: Karin Bohrmann ; Affa Osman und Facehunter, der von Schwedinnen umschwirrt wird

Zwischen zwei Männerschauen in Paris hat dich Yvan Rodic, besser bekannt als der Facehunter, fotografiert. War dir damals klar, dass der Starblogger vor dir stand?

Nein, mir war nicht klar, dass der Facehunter mich ablichtete. Den Blog kannte ich, jedoch wusste ich nicht, wer hinter dem Streetstyle-Blog steckt. Während den Schauen in Paris kommt es oft vor, dass man fotografiert wird. Mir war nicht klar, dass Mr. Rodic sein Objektiv auf mich gerichtet hatte.

Dass dich Yvan Rodic zum Coverboy seines Buchs machte, hat dein Leben massiv beeinflusst. Was passierte nach Veröffentlichung des Buchs?

Viele Modelagenturen, besonders die aus London, riefen mich an. Sie wollten mich in ihren Agenturen. Zeitungen haben über mich geschrieben. Und in der Schweiz, meiner Heimat, wurde ich sogar in Fernsehshows eingeladen. Unglaublich, dass ein Foto einen derartigen Hype auslösen kann. Ein irres Gefühl, wenn du an einem mannshohen Poster vorbeigehst auf dem dein Konterfei prangt.

Affa, dein Vorname, bedeutet „Mensch, der schnell vergibt“. Vergibst du mir, wenn ich sage, dass du als Kind nicht gerade wie ein Coverboy, sondern vielmehr wie ein kleines Pummelchen ausgesehen hast?

Dass klingt dramatisch, sehr dramatisch. Doch ich muss zugeben, dass ich damals wirklich ein wenig rundlicher war, daher vergebe ich dir. Früher habe ich wirklich alles gegessen. Wenn ich alles sage, meine ich auch alles. (more…)

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