‘C´est Cool’

C´est cool

Boy London

Foto: katelovesme.net

Mit Joachim Bessing, Edelmann und Stilressort-Leiter der Welt, sprach ich vor kurzem über Modetrends, besser gesagt über modische Revivals. Er nannte das Label Boy London. Ein Label, das in den 80er Jahren für Furore sorgte. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die Kultmarke nicht kannte und betrieb daheim Recherche.  Ähnlich wie Westwood begann auch der Erfolgszug Boy Londons mit einem Shop in der Kings Road in London. John Krevine verkaufte Bondage-Stuff und T-Shirts, eben die mit dem plakativen Boy-Aufdruck. Schnell wurde die Marke Kult. Stars wie Boy George und und die Pet Shop Boys trugen die Shirts. Der Hype begann. Während meiner Recherche stieß ich auf ein Foto von Pelayo, Star-Blogger aus London, im besagten Shirt. In Zeiten, in denen ein plakativer Schriftzug wieder cool ist, wäre ein Länderübergreifendes Comeback Boy Londons nur angebracht. Boy London is back.

C´est Cool

Cordhosen

Foto: vintagejesusfashion.blogspot.com

Ob in tanngenrün, weinrot oder cognacbraun – die Cordhose ist cool. Über die Vorteile des samtartigen Textilgewebes berichtete Lara Natascha von Vintage Jesus Fashion bereits 2009, nun also auch Dandy Diary. Cordhosen waren in den 90er Jahren  schon mal populär. Damals im Bootcut-Schnitt, heute Karottenschnitt. Damals mit recht schmalen Längsrippen, heute mit breiten.  Wer hätte gedacht, dass die ausgebeulte Hose des Biologie-Lehres aus der 6.Klasse mal hip sein wird?

Whether in firgreen, burgundy or cognac brown – the corduroy pant is cool. About the benefits of velvet fabric textile Lara Natasha of Jesus Vintage Fashion told us already in 2009, now also Dandy Diary. Corduroy trousers were already in the 90’s popular. Back in the days the people wore them in bootcut, today in carrotcut. At that time, with very narrow longitudinal ridges, with wide ones today. Who would have thought that the baggy pants of the biology teacher from the 6th grade would be hip someday?

C´est cool

Fingerring

Fotos: style.dk ; yvanrodic.blogspot.com

Style Rookie ist wieder online. Zeit sich wieder um die wesentlichen Dinge zu kümmern: Fingerringe, das neue coole Ding. Ein Modetrend, der wie soviele Trends derzeit aus der Nu Grave-Ecke stammt. Stilvolle Ringe gibt es bei Does Not Equal.

C´est Cool

Erster-Knopf-zu-Rest-offen-Look

Foto: Yvan Rodic

Ein Foto, das der Facehunter schoss, und eigene Beobachtungen im Nachtleben Londons brachten mich zur Erkenntnis, dass der Erster-Knopf-zu-Rest-offen-Look cool ist. Ein Style, der meines Wissens nach ursprünglich aus der Hispanic-Gangster Ecke kommt. Wenn ich mich irre, klärt mich auf. Auffallend oft schließen die hippen Jungs aus London, die ihren Sonntag damit verbringen die Brick Lane auf und ab zu stolzieren, lediglich den ersten Knopf ihrer Barbour-Jacken. Ein Look, der mir gefällt, da verschiedenste Lagen sichtbar werden und somit diverse Styling-Varianten möglich werden.

C´est Cool

Nicht all zu lang ist es her, da bekannte ich meine Liebe zu xxl-mützen, die bestenfalls von der Marke Starter stammen. Eine echte alternative, die Horst von Lynn&Horst vorzugsweise auf dem Kopf trägt, stellen dunkelblaue oder schwarze Mützen dar, die nur leicht auf den Hinterkopf gesetzt werden. die richtige Tragweise seht ihr bei Horst und alternativ bei Papst Benedikt XVL. da die ohren frei liegen, hält sich der thermische Effekt gerade im Winter in engen Grenzen. Doch Funktionalität und Mode haben sowieso so viel gemeinsam wie Polnische Amphetamine und deftige deutsche Hausmannskost – gar nichts.

C´est Cool

Foto:http://cyanatrendland.com/

Haar ist der neue Pelz. Immer mehr Designer kreiern aus Menschenhaar Kleidung. Sonja Rykiel hat Mäntel aus gecrimpten Haar entworfen. Bei Givenchy gab es Haarröcke in der letzen Herbst/Winterkollektion. Und Martin Margiela, das belgische Phantom, verwendet schon seit vielen Jahren immer mal wieder Menschenhaar für seine avantgardischen Entwürfe. Er war der Erste, der Haare als Stoff für Kleider verwendete. Spät, aber nicht zu spät, habe nun auch ich erkannt, dass man aus Haaren wundervolle dinge herstellen kann. Beispielsweise eine Kette aus Rasta-Zöpfen oder ein Schal aus nussbraunen Schamhaaren.

C´est Cool

Überdimensionale Beanies, die locker auf den Kopf gesetzt werden, sind en vogue. zuletzt sah man die übergrossen Mützen auf den köpfen von gefährlichen Gangsta-Rappern in den frühen 90er jahren. Heute, fast zwei Jahrzehnte später, beginnen Hipster damit die Basketball Mützen für sich zu entdecken. das richtige aufsetzen der XXL-Beanie, die im Bestfall von der Marke Starter stammt, ist eine Kunst für sich. Brian Harvey, seines Zeichens charismatischer Sänger der Band East17, beherrschte das richtige aufsetzen seiner Beanie. wir hier seht.

C´est Cool

Nu Grave

Die letzten Neonlichter sind erloschen: Nu Rave ist tot. Es ist amtlich. Nu Grave, der Gegenentwurf zur quietschbunten Trashkultur, ist gerade dabei die Mode zu erobern. Kreuz statt smiley. Schwarzes Gewand an Stelle von einem neonfarbenen T-Shirt. Und aus den Kopfhörern des I-Pods trällern die Horrors anstatt der Klaxons. Der Look ist einfach umzusetzen: Kaufe und trage ausschließlich schwarze Kleidung, behänge dich mit gigantischen Kreuzen und schminke dich in den dunkelsten Tönen.

C´est Cool

Bondage

Designer: Jean-Paul Gaultier, Foto: Style.com

Vorteil(e):
- schaut unglaublich cool aus

Nachteile:
- an- und ausziehen nur mit fremder hilfe möglich
- verwurfsvolle „auf-welche-sado-maso-party-willst-du-denn“-blicke in der s-bahn

Fazit:
Kaufen! Kaufen! Kaufen!

C´est Cool

Moscot Miltzen

Die kantige Wayfarer wird gerade abgelöst von einer Brille, die mehr als jede andere Brille geistigen Tiefgang verkörpert. Miltzen, das Modell vom New Yorker Traditionsoptiker Moscto funktioniert – je nach Wahl des Rahmens und der Gläser – entweder als Sonnenschutz oder als Sehhilfe. Das wussten schon Andy Warhol und John Lennon zu schätzen.

« Ältere Artikel