Bye, bye: Cheap Monday

😢😕

Bis heute scheint unklar, wer denn jetzt eigentlich den Skinny-Look erfand. Hedi Slimane mit DIOR. Oder – ein wenig früher – Raf Simons?

Klar hingegen ist, dass CHEAP MONDAY Mitte der 2000er Jahre wie kein anderes Label die Röhrenjeans im Massenmarkt pushte. Örjan Andersson – Insidern auch bekannt als „Der Jeansprofessor“ und Adam Friberg, die Cheap Monday Gründer, verkauften ab 2004 mit großem Erfolg knallenge Jeans – hinten drauf, rechts auf die Gürtelschlaufe das ikonische Logo: ein weißer Totenkopf auf schwarzem Hintergrund – dazu das Schriftlogo CHEAP MONDAY.

Die Schweden sorgten dafür, dass sich eine ganze Generation in ihren Topseller „Tight“ presste, nicht immer sah das gut aus, doch an Cheap Monday kam man nicht vorbei, sie prägten den Zeitgeist. Jahre nach dem Ende des „Skinny-Looks“ wurde jetzt verkündet, dass auch für Cheap Monday das Ende gekommen ist.

Der Bote  – die H&M Group – die 2008 Cheap Monday aufgekaufte: “Cheap Monday has a traditional wholesale business model, which is a model that has faced major challenges due to the shift in the industry.There has been a negative trend in the Cheap Monday’s sales and profits for a long time.”

Eingestampft, weil nicht mehr profitabel, bei der H&M Group wird gekämpft, es geht um alles, denn nicht nur bei Cheap Monday hat man online versagt, sondern auch bei H&M selbst, die Konkurrenz ist in der Zwischenzeit am schwedischen Textil-Discounter vorbeigezogen.

Wir hoffen, dass der „Jeansprofessor“ sich die Markenrechte für Cheap Monday von H&M zurückholt, um irgendwann wieder zu kommen, wenn die Zeit gekommen ist, klein, sympathisch – und hauteng.

Category: News

Tags: Cheap Monday, H&M

Von: David Kurt Karl Roth

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