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British Fashion Awards: Menswear Winner Patrick Grant for E. Tautz

Foto: 2bp.blogspot.com; Gewinner Grant in zweifacher Ausführung

Während wir vorgestern Abend schon einmal Musikanlage und Alkoholika für die Dandy Diary Party ausgetestet haben, wurden in London im Savoy Hotel die British Fashion Awards vergeben. Gewinner in der Kategorie Menswear, die Kategorie, die die größte Relevanz für uns, sowie unsere Leser hat, gewann Patrick Grant for E. Tautz. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich weder Patrick Grant noch das Haus E.Tautz kannte. Nach kurzer Recherche war klar, dass sich hinter E.Tautz ein britisches Traditionshaus verbirgt. Eine Marke, die sich im 18. Jahrhundert auf Militär-Bekleidung, sowie Sportswear spezialisiert hatte. Heutzutage werden bei E. Tautz größtenteils perfekt sitzende Anzüge unter der Leitung von Patrick Grant produziert. Der englische Schneider, der in Oxford studiert hat, ist ein wahrer Dandy. Ein Fall für Mr. Matecjek, den Gentleman-Experten in unseren Reihen. Der Award für den Britsh Designer of the year ging an Phoebo Philo, ein Frau, die unglaublich gerockt hat, daher den Preis mehr als verdient hat.

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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Trend research Dandy Dave is looking for new fancy fashion trends!

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