Blogger: Der “Digital Gold Rush” steht an!

In den letzten Jahren gab es viele Artikel von alten, verbitterten Modejournalisten, die in “Modeblogs” ein kurzfristiges Phänomen sahen. Doch ihr Ausblick (bzw. Wunsch) ging nicht auf:

Nie haben Blogger soviel Geld verdient wie 2015.  Mit Mode-Blogosphäre (Blogs, Instagram, Snapchat etc.) ist eine Industrie entstanden ist, deren Einfluss auf die Mode-Konsumenten und deren Umsätze nie größer war. Vorbei sind die Zeiten, in denen der Modeblog ausschließlich als Sprungbrett in die „richtige“ Berufswelt diente.

Laut WWD verdienen die weltweiten Top-Stars zwischen 1 – 3 Millionen US Dollar. Bei einem Vertrag für eine Kampagne, die über ein Jahr läuft, können schonmal 500.000 Euro rausspringen. Und die Verträge werden immer lukrativer. 2016 werden sich wohl erstmalig Multi-Million-Dollar-Blogger in der Frontrow gemütlich machen.

Kristina Bazan, so WWD, hat kürzlich einen Vertrag mit L’Oréal abgeschlossen, welcher ihr eine siebenstellige Summe einbringen wird, dass gab es noch nie, sprengt alle vorab gezahlten Summen an einen Modeblogger. Bazan setzt damit neue Maßstäbe in puncto Bezahlung.

Ein Modejournalist – auch wenn er wer bei einem der Top-Magazine unter Vertrag ist – müsste lange arbeiten, um eine derart hohe Summe zu kassieren.

Zu den Top-Verdienern in der Branche gehören neben Kristina Bazan von Kayture noch Julia Engel von Gal Meets Glam, Aimee Song von Song of Style und – natürlich Chiara Ferragni.

Goldene Zeiten für Modeblogger. Wir haben schonmal einen neuen Firmenwagen (Ferrari Testarossa) bestellt, Champi kalt gestellt und die sündhaft teuren, russischen Edelprostituierte für die nächste Weihnachtsfeier gebucht.

Hier geht es zum lesenswerten WWD Artikel.

Foto via Kristina Bazan

Category: News

Tags: modeblogger

Von: David Kurt Karl Roth

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