Bleibt morgen im Bett!

Foto: Sternen-Nacht.de

Morgen früh ist es endlich soweit, Alber Elbaz kommt zu den Schweden zu Besuch. Wie jeder gute Gast hat er Geschenke mitgebracht – ein Stück Lanvin, ein bisschen Haute Couture und ein Hauch Extravaganz. Für Dandy Diary eindeutig zu wenig. Eines hat Elbaz nämlich in Paris vergessen, Qualität. Fast Fashion, das gibt der Schneider zu, ist nicht seine Welt: „Ich will versuchen, ob ich Luxus für zwanzig Dollar machen kann“, hat der scheue Israeli in einem Video verlauten lassen. Kann er nicht. Er kann nicht einmal Luxus für 200 Dollar machen. So viel kostet durchschnittlich eines seiner Kleider bei dem Textileinzelhandelsunternehmen. Im Videoclip und auf den Fotos sieht alles zwar sehr gelungen aus, eine einfachere, buntere und verspieltere Version von Lanvin. Hält man das erträumte Stück aber in den Händen, stellt man schnell fest, es ist viel mehr H&M als Lanvin. Stoff und Verarbeitung sind einfach miserabel. Die unvollendeten Säume, Elbazs Markenzeichen, sehen bei der Made-in-China-Version einfach nur billig aus. Qualität und Exklusivität bietet in diesem Fall alleine der Namen des Couturiers, den kann man sich aber nicht anziehen und deswegen bleiben wir von Dandy Diary morgen im Bett und euch würden wir das Selbe raten!!!

Tags: Alber Elbaz, H&M, Lanvin

Von: petr

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