Beschissener Name, ausgezeichnete Kollektion: ALYX AW16

ALYX, ein junges, aber schon jetzt sehr erfolgreiches Label aus den USA, hat soeben das Lookbook zur kommenden AW16 Kollektion veröffentlicht.

Die Entwürfe sind irgendwo zwischen dem von Raf Simons jüngst auf die Spitze getriebenen Oversized-Look dekonstruktivistischen Ansätzen und einem buntem Gute-Laune-Vibe, wie man ihn von Lazy Oaf kennt, anzusiedeln. Auch Verweise an Goth-und Punkkulturen sind zu finden. Alles in allem: Eine sehr spannende, erfrischende Mischung.

Hinter dem Label steht Matthew Williams, Co-Founder von Been Trill, dem Label mit der Halbwertszeit eines Strohfeuers. Nun versucht der in Kalifornien aufgewachsene und nun in New York lebende Creative Director, mit ALYX ein länger währendes Projekt aufzuziehen. Erfahrung hat der US-Amerikaner mehr als genug: Er arbeitete unter anderem an den visuellen Erscheinungsbildern und Images von Kanye West und Lady Gaga – es gäbe schlechtere Referenzen.

2015 gründete er ALYX. Die nun veröffentlichte AW16 Kollektion ist die dritte und vermutlich stärkste in der noch jungen Geschichte des Labels.

ALYX richtet sich zwar in erster Linie an die Damenwelt, die Teile aber teilweise so androgyn und Unisex, dass wir sie – trotz unserer blühenden Maskulinität – sofort anziehen würden. Einziger Minuspunkt: Der Name. Alleine, ihn für diesen Artikel gefühlte einhundert Mal tippen zu müssen, ist eine Zumutung. Ganz zu schweigen davon, dass ich keine Ahnung habe, wie man ihn ausspricht.

Kaufen kann man ALYX übrigens in einigen der besten Stores der Welt. Zum Beispiel hier, bei Colette in Paris.

Category: Lookbooks

Tags: ALYX, Matthew Williams

Von: David Jenal

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