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NEWS

 

Berlin Fashionweek 2010

2500 Gäste aus aller Welt kamen zur Eröffnungsparty der Bread & Butter. Wer sich eine glamouröse Festivität versprach, wurde enttäuscht. Gefeiert wurde in einem 6-mastigen Zelt, das wie ein Western Saloon dekoriert wurde. Gegessen wurde Brathendl und Schweinebraten dazu hab es frisch gezapftes Bier aus Krügen. Champagner und kleine Häppchen, die von schönen Frauen gereicht werden – Fehlanzeige. Karl Heinz Müller, Chef der Bread&Butter, zeigte sich bei der Auswahl seiner Abendgarderobe ähnlich stil sicher wie bei der Gestaltung der Eröffnungsfeier. Er trug Cowboyhut zu auf geknöpftem Hemd. The BossHoss, eine Country-Band deren Musik zum trunkenen mitgröhlen einlädt, sorgte für den passenden Rahmen einer Veranstaltung, die eine deftige Portion Dorfkirmes-Charme versprühte.

Von: David

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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