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NEWS

 

Berlin Fashionweek 2010

Patrick Mohr

Posende Bodybuilder, Silikonbusen und echte Schnecken gab es bei Patrick Mohr. Was will man mehr? Ein Schuss mehr durchdachte Mode hätte der Show nicht schlecht getan. Allem Anschein nach hat sich das Enfant Terrible der Berlin Fashionweek reichlich Gedanken über die Inszenierung gemacht, jedoch zu wenig über die Mode. Unter dem Deckmantel der Avantgarde zeigte Mohr altbekannte Jeans und Oberteile, die keineswegs neue Entwürfe darstellen. Dazu gab es Stringtangas in allen Farben, durchsichtige Capes aus Plastikplane und Holzdreiecke, die aus der Kleidung ragten. Fraglos versteht sich Patrick Mohr medial zu inszenieren, doch wenn modische Innovation ausbleibt, ist das traurig, da der Modezar aus München mehr Potenzial besitzt, gezeigt hat er das bereits in früheren Kollektionen.

Von: David

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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