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Berlin Fashion Week: unser Fazit

Foto: Nahtlos.Blogspot.com; Iris van Herpen Kreation

Jakob ist wieder in Hamburg, ich krank in meinem Bett. Die Berlin Fashion Week ist überstanden. Zeit für ein Fazit. Persönliches Highlight war, na klar, mein 5-Minuten-Interview mit Marc Jacobs. Er ist ein überaus sympathischer Mann, dazu noch humorvoll, wie seine lustigen Antworten im Interview belegen. Es ist ein gutes Zeichen, wenn Modeschöpfer wie Jacobs an der Berlin Fashion Week teilnehmen, egal in welcher Form sie teilnehmen und warum sie dies tun.

Insgesamt kann man wohl sagen, dass sich die Berlin Fashion Week auf einem sehr guten Weg befindet. Immer mehr junge Talente bekommen die Möglichkeit im Rahmen der Fashion Week ihre Kreationen zu zeigen. Talente wie Karaleev, Hien Le, Perret Schaad, Michael Sontag, Augustin Teboul, Issever Bahri. Lange Zeit gab es einfach zu wenig Platz für junge Talente auf der Berlin Fashion Week. Oder zu wenig junge Talente? Das ist jedoch vorbei, Gott sei dank. Die Entwürfe der neuen Garde Berliner Jungdesigner ist Lichtjahre entfernt von grauenvollen T-Shirt-Druck-Designs für die Berlin viel zu lang bekannt war.

Mit Wood Wood ist eines unserer dänischen Lieblingslabels erstmalig nach Berlin gekommen, um im Rahmen der Fashion Week zu zeigen. Ein gutes Zeichen. Und wenn man sich an Jakobs Warnungen, die No-Go-Shows gehalten hat, dann blieben diese Fashion Week auch schmerzhafte Momente im Zelt am Brandenburger Tor aus. Einen Kilian Kerner, der nach einer mäßigen Kollektion, theatralisch, sich selbst feiernd, den Catwalk hinunter stürmt, zum Beispiel. Oder Anja Gockels Kollektionen, die mit Mode rein gar nichts zu tun haben.

Im großen Resumée zur Berlin Fashion Week darf eine Show natürlich nicht fehlen: die Iris van Herpen Spring/Summer 2012 Show. Unglaublich, was van Herpen in Berlin zeigte. Das Highlight der Berlin Fashion Week. Ihr Defilee war perfekt inszeniert. Ihre Mode auf einem sehr, sehr hohen Niveau. Während ihrer, für mich sehr emotionalen, Show war ich kurz davor in Tränen auszubrechen. Glücklicherweise konnte ich einen Heulkrampf in der Frontrow gerade noch so verhindern. Das wäre doch schon sehr , nun ja, gay gewesen. Und auch fern ab des “weißen Zeltes” war viel geboten. Die Bread&Butter feierte ihr zehnjähriges Bestehen und mit der Capsule bekam man in Berlin im Bereich Modemessen sogar noch prominenten Zuwachs.

Man darf also, endlich, ein positives Urteil fällen. Berlin ist weder Paris noch Mailand, richtig, doch das sollte auch nicht das Ziel sein. Man wird etwas Eigenständiges, etwas Neues, auf die Beine stellen. Es bedarf nur Zeit, die Berlin Fashion Week ist vergleichbar jung, es war die neunte Ausgabe. Man sollte der Modewoche Zeit geben, auch den jungen Talenten dieser wunderbaren Stadt. Denn im Sektor Kunst sind wir ja schon weltklasse, auch im Party machen, warum sollten wir das nicht auch in der Mode schaffen.

LOOKS

NEWS

TRENDS

 

Trend: Baggy-Pants (und das Ende der Jogginghose)

Jogginghosen sind zwar nach wie vor der letzte Schrei. Kein High Fashion-Label, das nicht auch eine dieser schweineteuren, unförmigen Hosen im Angebot hat. Ganz zu schweigen von H&M, Zara und all den anderen erschwinglichen Retailern. Jeder trägt sie und man kann damit aktuell eigentlich nichts falsch machen. Wer die Hose dann noch in die Socken steckt, ist ganz vorn dabei.

Noch weiter vorn allerdings, stehen diejenigen Coolcats unter euch, die schon den nächsten Hosentrend entdeckt haben: Baggy-Pants.

Dieser Trend ergibt sich nicht nur logischerweise aus dem grassierenden 90er Jahre Trend, einer Zeit also, bevor Hedi Slimane im Jahr 2000 selbst Karl Lagerfeld erklärte, dass man von nun an ausschließlich knallenege Röhrenjeans zu tragen hätte.

RÖHRENJEANS WAREN VORGESTERN, JOGGINGHOSEN GESTERN, HEUTE RULT DIE BAGGY-PANT

GUCCI und MARC JACOBS haben in ihren Schauen für Herbst/Winter 2015 (siehe Bild) nun aber sehr weite, gerade geschnittene Hosen gezeigt, ebenso wie die Marken A.P.C. und BOTTEGA VENETA. Und auch der Einflussreiche Blog Hypebeast hat jüngst über den Shift von Jogginghosen zu Baggy-Pants (und dessen Bedeutung für das Tragen von Sneakers) berichtet. Der Trend ist also bei sehr unterschiedlichen Playern der Modebranche Thema – was ein gutes Zeichen dafür ist, dass er auch bald auf der Straße zu sehen sein wird.

Wann sich der Look dort jedoch zeigt, hängt sicherlich zu einem Großteil davon ab, ob die schwerst angesagte Hip Hop-Szene sich ihres alten Looks bedient und statt enger Röhren- und bequemer Jogginghosen zu Baggies greift. Nach wie vor sind Rapper wie A$AP Rocky, die Gang von ODD FUTURE und Kanye West wichtige Katalysatoren für neue Trends in der Herrenmode.

Wir finden den Trend – das ist ja wohl glasklar – in jedem Fall saukool und werden ab sofort alles daran setzen, unseren Kleiderschrank dem Baggy Pants-Trend anzupassen.

Von: Jakob

LOOKBOOKS

SPECIAL

VIDEO

FASHION SHOWS

 

New York Fashion Week: Hood by Air AW 2015

HOOD BY AIR präsentierte die neuen Kollektion “Daddy” in kellerartigen Räumlichkeiten in der Wall Street, dem Zentrum der Finanzen.

HBA Mastermind Shayne Oliver zeigte Klassiker der Mode wie Button-Down Shirts, Pullover und  Polo T-Shirts in der typischen Unisex Hood by Air Silhouette. So kam es zu Hybriden aus Poloshirt und Kleid. Oder Camel Coat und Tank Top.

Die Models trugen Schlösser vor dem Mund und Strumpfhosen über dem Kopf, wie ein Einbrecher. Der Soundtrack der Show Total Freedom wurde schlagartig beendet, es folgte Jazz, unterlegt mit einem Zitat der Show Empire:

“I wanna show you a faggot really can run this company”.

Wie sehr HBA auch in der Kunstwelt angekommen ist, zeigte sich an den Gästen der Show, unter anderem waren Klaus Biesenbach und Grace Coddington gekommen, um Olivers neue Arbeit zu begutachten.

Es scheint als wäre HBA, auch nach dem Diss von dem einstigen Supporter A$AP ROCKY, nach schwer angesagt.

 

 

 

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As usual terrifc setdesign at Henrik Vibskov!

#parisfashionweek