arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter
 

Berlin Fashion Week: unser Fazit

Foto: Nahtlos.Blogspot.com; Iris van Herpen Kreation

Jakob ist wieder in Hamburg, ich krank in meinem Bett. Die Berlin Fashion Week ist überstanden. Zeit für ein Fazit. Persönliches Highlight war, na klar, mein 5-Minuten-Interview mit Marc Jacobs. Er ist ein überaus sympathischer Mann, dazu noch humorvoll, wie seine lustigen Antworten im Interview belegen. Es ist ein gutes Zeichen, wenn Modeschöpfer wie Jacobs an der Berlin Fashion Week teilnehmen, egal in welcher Form sie teilnehmen und warum sie dies tun.

Insgesamt kann man wohl sagen, dass sich die Berlin Fashion Week auf einem sehr guten Weg befindet. Immer mehr junge Talente bekommen die Möglichkeit im Rahmen der Fashion Week ihre Kreationen zu zeigen. Talente wie Karaleev, Hien Le, Perret Schaad, Michael Sontag, Augustin Teboul, Issever Bahri. Lange Zeit gab es einfach zu wenig Platz für junge Talente auf der Berlin Fashion Week. Oder zu wenig junge Talente? Das ist jedoch vorbei, Gott sei dank. Die Entwürfe der neuen Garde Berliner Jungdesigner ist Lichtjahre entfernt von grauenvollen T-Shirt-Druck-Designs für die Berlin viel zu lang bekannt war.

Mit Wood Wood ist eines unserer dänischen Lieblingslabels erstmalig nach Berlin gekommen, um im Rahmen der Fashion Week zu zeigen. Ein gutes Zeichen. Und wenn man sich an Jakobs Warnungen, die No-Go-Shows gehalten hat, dann blieben diese Fashion Week auch schmerzhafte Momente im Zelt am Brandenburger Tor aus. Einen Kilian Kerner, der nach einer mäßigen Kollektion, theatralisch, sich selbst feiernd, den Catwalk hinunter stürmt, zum Beispiel. Oder Anja Gockels Kollektionen, die mit Mode rein gar nichts zu tun haben.

Im großen Resumée zur Berlin Fashion Week darf eine Show natürlich nicht fehlen: die Iris van Herpen Spring/Summer 2012 Show. Unglaublich, was van Herpen in Berlin zeigte. Das Highlight der Berlin Fashion Week. Ihr Defilee war perfekt inszeniert. Ihre Mode auf einem sehr, sehr hohen Niveau. Während ihrer, für mich sehr emotionalen, Show war ich kurz davor in Tränen auszubrechen. Glücklicherweise konnte ich einen Heulkrampf in der Frontrow gerade noch so verhindern. Das wäre doch schon sehr , nun ja, gay gewesen. Und auch fern ab des “weißen Zeltes” war viel geboten. Die Bread&Butter feierte ihr zehnjähriges Bestehen und mit der Capsule bekam man in Berlin im Bereich Modemessen sogar noch prominenten Zuwachs.

Man darf also, endlich, ein positives Urteil fällen. Berlin ist weder Paris noch Mailand, richtig, doch das sollte auch nicht das Ziel sein. Man wird etwas Eigenständiges, etwas Neues, auf die Beine stellen. Es bedarf nur Zeit, die Berlin Fashion Week ist vergleichbar jung, es war die neunte Ausgabe. Man sollte der Modewoche Zeit geben, auch den jungen Talenten dieser wunderbaren Stadt. Denn im Sektor Kunst sind wir ja schon weltklasse, auch im Party machen, warum sollten wir das nicht auch in der Mode schaffen.

SPECIAL

 

Im exklusiven Dandy Diary Interview: RANKIN

Fotograf RANKIN hatte Queen Elisabeth II, Tony Blair, Kate Moss, Gisele Bündchen, Keira Knightly, David Bowie und Madonna vor der Kamera. Und wir hatten ihn letzte Woche – für ein exklusives Dandy Diary Interview – am Telefon. RANKIN verriet uns, wie er die Queen für sein wohl bekanntestes Porträt zum Lachen brachte. Wie der gebürtige Schotte am liebsten seinen Whiskey trinkt. Und welche entscheidende Rolle seine Eltern bei der Gründung von DAZED & CONFUSED gespielt haben.

Millionen von Menschen machen täglich ‚Selfies‘ von sich, um diese später auf Instagram oder Facebook hochzuladen. Was sagt das Selfie Phänomen über unsere Generation aus?

Es zeigt in erster Linie, dass wir alle unsere Handys lieben! Ich war schon immer an Selbstporträts interessiert, daher finde ich das Phänomen spannend. Interessant ist, wie sich Menschen für die Socials in Szene setzen. Anhand eines Selfies lässt sich viel über die Persönlichkeit eines Menschen sagen. Die Faszination unser Generation für Selfies sorgt dafür, dass Fotografie zum Thema wird, was ich grundsätzlich gut finde. Kürzlich habe ich jemanden fotografiert, der meinte dreisterweise, dass seine Selfies besser seien als meine Fotos. Dass hat mich verständlicherweise nicht wirklich gefreut, doch seine Feststellung hat zu mindestens für ein schallendes Lachen unter meinen Assistenten gesorgt. In einem neuen Projekt, welches ich mit JOHNNIE WALKER GOLD LABEL RESERVE umsetze, geht es im Grunde genommen auch um Selfies.

Was hast du mit dem Whiskey-Hersteller geplant?

Wir haben eine Fotobox entwickelt, die RANKIN Photobox. Das wollte ich schon immer mal machen. Besucher von den Events, auf denen die Box aufgestellt wird, können Fotos von sich machen. Sobald das Foto aus der Box kommt, können sie dieses abfotografieren und unter dem Hashtag #goldcelebration bei Instagram hochladen, um an dem Fotowettbewerb teilzunehmen. Derjenige, der das beste Foto liefert, gewinnt ein Shooting mit mir in meinem Londoner Studio. Zielsetzung ist es eine New Generation Of Rising Stars dokumentieren.

Welche sind die Kriterien für die Auswahl des Gewinners?

In die engere Auswahl kommen die Fotos, die die meisten Likes auf Instagram erhalten. Die fünf Finalisten bekommen von uns noch Fragen zu ihrem Bild gestellt, danach wird der Gewinner von mir gekürt.

Trinkst du als gebürtiger Schotte eigentlich selbst Johnnie Walker?

Ja, selbstverständlich! Ich trinke meinen Whiskey am liebsten mit Eis und einer Orangenscheibe!

Du hast Fotos von Bands, Politikern, Königlichen, Schauspielerin und Models gemacht. Welche Gruppe lässt sich am schwersten gut in Szene setzen?

Ich weiß nicht, ob es eine bestimmte Gruppe gibt, die besonders schwer zu fotografieren ist. Jedes Shooting stellt eine besondere Herausforderung dar und erfordert eine individuelle Herangehensweise. Schauspieler, zum Beispiel,  sind es gewohnt jemand anderes darzustellen, daher kommt es bei ihnen schonmal vor, dass sie es vor der Kamera schwer haben, sie selbst zu sein. Rockstars sind oftmals bigger than life. Wenn du es gewohnt bist vor tausenden von Menschen zu stehen, die dir zur Füßen liegen, ist es schwer du selbst zu bleiben. Ich versuche eine Beziehung mit ihnen aufzubauen. Sie auf den Teppich zurückzuholen und sie so persönlich wie möglich darzustellen. Die meisten Menschen sind nervös, wenn sie fotografiert werden. Mein Job ist es dafür zu sorgen, dass sie sich wohl fühlen.

Was ist deine Strategie, um dafür zu sorgen, dass die Porträtierten relaxt sind?

Das ist immer unterschiedlich. Jedes Shooting verläuft anders. Kein Tag gleicht dem anderen. Viele Fotografen sind sehr fordernd, um Reaktionen zu provozieren. Ich versuche normalerweise charmant zu sein, um Mut zu machen.Von Zeit zu Zeit mache ich auch komische Geräusche, um für eine gelöste Stimmung zu sorgen. Ich kann ganz gut Affenrufe nachahmen!

Du hast selbst Queen Elizabeth II zum Lachen gebracht. Wie hast du das geschafft?

Ich werde dir ein Geheimnis anvertrauen. Irgendwas war mit meiner Kamera. Während ich versuchte das Problem zu lösen, lachte mich die Queen an. Ich dachte mir, dass es doch nicht wahr sein kann, dass ich es nicht schaffe diesen Moment für die Ewigkeiten festzuhalten.  Als die Kamera wieder funktionierte, habe ich Austin Powers nachgespielt, um sie wieder zum Lachen zu bringen. Und zu ihr gesagt – Mum, can you please smile, Mum, can you please smile! Mum, can you smile please! Mum, can you smile pleace! – bis sie lächelte. Vor kurzem habe ich ein Foto von David Bailey von der Queen gesehen, auf dem sie auch lacht. Es ist ein bisschen besser als mein Porträt. Jetzt muss ich sie noch einmal fotografieren, um Baileys Foto zu toppen.

Pro Jahr machst du zwischen 3000 bis 4000 Fotos. Welche werden die Fotos sein, an die du dich dein Leben lang erinnern wirst. 

Es existieren Fotos von meiner Familie, die für mich viel Bedeutung haben, die der Öffentlichkeit nicht bekannt sind. Fotos von meinen Eltern, die vor sechs Jahren gestorben sind. Sie hängen an der Wand in meiner Wohnung. Meine Bilder sind eine Art Tagebuch für mich. Wenn ich alte Bilder betrachte, kommen Erinnerungen und Gefühle wieder.

Deine Eltern haben auch beruflich eine wichtige Rolle in deinem Leben gespielt. Sie haben dich am Anfang deiner Karriere bei der Gründung von Dazed & Confused unterstützt. 

Meine Eltern haben Jefferson Hack und mir damals Geld geliehen, um Dazed am Anfang zu finanzieren. Ich habe ihnen mehr Zinsen als der Bank bezahlt, über viele Jahre.  Als ich angefangen hatte, als Fotograf zu arbeiten, waren meine Eltern nicht gerade begeistert. Der Support bei der Gründung Dazed & Confused war daher extrem wichtig für mich.

Du hast beeindruckend viele Stars fotografiert. Gibt es noch jemand, den du unbedingt noch fotografieren willst?

Da gibt es viele. Ich könnte dir eine lange Liste geben! Doch am allerliebsten wahrscheinlich Obama. Er ist so wichtig für unser Weltgeschehen. Bekannte von mir, die ihn getroffen haben, waren schwer beeindruckt. Ein Treffen mit Obama würde mich schon sehr reizen.

NEWS

LOOKBOOKS

 

MURKY Jewellery

Hinter MURKY Jewellery stecken Mike Årsjö und Emelica Lidman. Das Designer-Duo lebt, entwirft und produziert in Stockholm, studiert haben sie auf dem renommierten Royal College of Art in London und auf der Konstfack in Stockholm.

2013 haben sie MURKY Jewellery gegründet. Seitdem entwerfen sie minimalistischen, düsteren Schmuck, welcher (größtenteils) aus oxidiertem Silber besteht. Die aktuellen Kollektion besteht aus Fingerschmuck, welcher, so die Macher, dem spirituellen Schutz der Hand dienen soll.

Den hotten Schmuck von MURKY könnt ihr im XXX Berlin und in der Platina Gallery in Stockholm kaufen! 

 

 

LOOKS

TRENDS

INSTAGRAM

10632277_1457151261239499_416177941_n

Discovery of the Day MURKY Jewellery from Sweden! Soooo doooope!

FASHION SHOWS

VIDEO