arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter
 

Berlin Fashion Week: Leandro Cano gewinnt “Designer for Tomorrow”-Award

Leandro Cano hat den Marc Jacobs Gedächtnis-Preis, den Designer for Tomorrow-Award, gewonnen. Wir gratulieren dem 28-Jährigen Spanier von Herzen – auch wenn uns seine Kollektion natürlich nicht die Bohne interessiert.

Denn Cano sieht zwar aus wie ein Holzfäller, macht nach eigener Aussage aber Mode für “sophisticated and classy women”. Das ist für uns Männermodeblogger natürlich total uninteressant.

Das Fass lief dann endgültig über, als Marc Jacobs ihm den Preis überreichte. Cano heulte wie ein kleines Mädchen, das nach jahrelangem Warten endlich ein Pony geschenkt bekommt.

Von daher passt’s dann doch ganz gut, dass Cano Frauenmode macht. Wo sollte das denn bitte auch hinführen, wenn so ein weinerlicher Typ Männermode macht!? Wahrscheinlich würde er irgendwann bei Jil Sander landen.

SPECIAL

LOOKBOOKS

NEWS

 

Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

TRENDS

LOOKS

FASHION SHOWS

INSTAGRAM

10683750_570768176378434_2030086747_n

Trend research Dandy Dave is looking for new fancy fashion trends!

#vertigoofreality

VIDEO