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Berlin Fashion Week: Leandro Cano gewinnt “Designer for Tomorrow”-Award

Leandro Cano hat den Marc Jacobs Gedächtnis-Preis, den Designer for Tomorrow-Award, gewonnen. Wir gratulieren dem 28-Jährigen Spanier von Herzen – auch wenn uns seine Kollektion natürlich nicht die Bohne interessiert.

Denn Cano sieht zwar aus wie ein Holzfäller, macht nach eigener Aussage aber Mode für “sophisticated and classy women”. Das ist für uns Männermodeblogger natürlich total uninteressant.

Das Fass lief dann endgültig über, als Marc Jacobs ihm den Preis überreichte. Cano heulte wie ein kleines Mädchen, das nach jahrelangem Warten endlich ein Pony geschenkt bekommt.

Von daher passt’s dann doch ganz gut, dass Cano Frauenmode macht. Wo sollte das denn bitte auch hinführen, wenn so ein weinerlicher Typ Männermode macht!? Wahrscheinlich würde er irgendwann bei Jil Sander landen.

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No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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