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Berlin Fashion Week: Hugo by Hugo Boss Spring/Summer 2013

Gestern zeigte die wohl bekannteste Marke der Berliner Fashion Week ihre Kollektion für Frühjahr/Sommer 2013. Hugo ließ sich mal wieder nicht lumpen und lud die Gäste in ein Eisstadion ein. Entgegen der hohen Erwartungen war’s da aber leider genauso unangenehm schwül, wie im Rest Berlins. Nun gut. Ist halt so. Da haben wir uns ja langsam dran gewöhnt.

Die gezeigte Kollektion war Hugo-typisch auf der Höhe der Zeit. Besonders die Hemden mit dem Farbverlauf haben uns irre gut gefallen. Wollen wir sofort haben.

Interessant war auch die Schuhwahl. Statt spitzer oder runder Kappe zeigte Hugo by Hugo Boss klare Kante. Das haben wir so ähnlich, aber nicht ganz so radikal, auch in Paris bei Raf Simons gesehen. Wird sicher ein Trend werden. Wir freuen uns drauf.

Als Inspiration für die Kollektion dienten Designer Bart de Backer normale, unmodische Leute und die Digitalisierung:

“I look to everything on the street and I like how people sometimes dress themselves very individual without being fashionable – this is kind of an inspiration for me.”

Außerdem zu sehen: interessante Schulter- und Rückennähte bei den Sakkos, sportliche Caps im Ton-in-Ton-Look, Barbara Becker, Wowi, sexy Cosma Shiva und natürlich diverse andere Promis, die wir alle gar nicht so richtig kennen. Alles in allem also eine gute Show!

Fotos: gq.de

 

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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