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Berlin Fashion Week: Die heißesten Partys

Die Berliner Fashion Week, das weiß ja jedes Kind, ist nicht nur bekannt für ihre mittelmäßige und leider allzu oft absolut zu vernachlässigende Mode (ja, ja, es mag Ausnahmen geben, darüber schreiben wir auch, versprochen), sondern vor allem auch für ihre wilden After Show-Partys.

Weltweit dürfte es – und das sagen wir nicht ohne Stolz – keinen Modeblog geben, der eine solche Affinität und Erfahrung in dieser höchst diffizilen Disziplin hat, wie uns. Wir sind schließlich zuvorderst Trinker und Tänzer – und dann erst Modebloggerinnen. Daher fühlen wir uns dazu prädestiniert, euch hiermit den ultimativen Party-Guide für diese Saison zu bieten.

Da wir uns durch nächte- wie tagelange Exzesse auf diversen After Show- und Fashion Week-Partys ein ungeheures Insider-Wissen angeeignet haben, nehmen wir uns heraus nur die allerheißesten aller Tipps preiszugeben. Die große Masse, den kläglichen Rest und all die mittelmäßigen Langweiler-Partys könnt ihr a) knicken und b) euch bitteschön an an deren Stellen zusammensuchen.

Here we go:

DIENSTAG, 3. JULI 2012
DANDY DIARY x FACEHUNTER BERLIN FASHION WEEK OPENING PARTY

Dazu brauchen wir ja nun wirklich nicht mehr viel zu sagen. Außer, dass das logischerweise die grellste aller Partys wird, die es jemals anlässlich der Berliner Fashion Week gegeben hat. Danach kommt erstmal gar nichts. Lange Zeit.
Zirkuszelte am Postbahnhof, 22.00 Uhr (unbedingt früh kommen, wird irre voll)

MITTWOCH, 4. JULI 2012
ZEIT MAGAZIN PARTY
In der letzten Saison war die Party des Zeit Magazins die angenehm lässige Alternative zum eher steifen Vogue-Empfang, der zeitgleich stattfand. Vor allem Pressemenschen und ein paar Designer lassen sich auf Kosten der altehrwürdigen Zeit an einem Mittwochabend mal so richtig vollaufen. Allein deshalb ist die Party natürlich absolut zu empfehlen. Macht irre Bock da.
Amano Hotel, Auguststr. 43, 21.00 Uhr (invitation only)

DONNERSTAG, 5. JULI 2012
BROKENHEARTS CLUB – A FRENCH KISSES SPECIAL
Der Broken Hearts Club ist wahrscheinlich die allerwichtigste aller Berliner Fashion Week Partyinsitutionen. Eventuell sogar wichtiger als das semi-charismatische weiße Zelt, in dem all die Fashion Shows stattfinden. In jedem Fall findet man beim BHC die steileren Menschen. Ganz sicher. Aboslute Empfehlung.
Ballhaus Berlin, Chausseestraße 102, 22.00 Uhr (früh kommen, wird sehr, sehr voll)

FREITAG, 6. JULI 2012
PATRICK MOHR AFTER SHOW PARTY
Unser bayovarischer Busenfreund, der Designer Patte Mohr, schmeißt wieder eine Party im Prince Charles (das bei seiner letzten Party dort noch Blumenbar hieß, wenn uns nicht alles täuscht). Ein weiterer bayovarischer Busenfreund von uns, der Schauspieler Wilson Gonzo Ochsenknecht spielt mit seiner neuen Band, DJ Hell legt auf und irgendein Blümchen namens La Fleur kommt auch noch. Klingt gut.
Prince Charles, Prinzenstr. 85 f, 22.00 Uhr

SAMSTAG, 7. JULI 2012
GOMMA FASHION WEEK PARTY

Im Flamingo haben wir alle schonmal unseren Verstand verloren, daher wird’s höchste Eisenbahn das mal wieder zu tun. Und da bietet sich am Samstag natürlich die Gomma Party an. Es spielen Mercury, die Zombies in Miami, Hotline, Munk, Telonius, Hugo Capablanca und Kill The Tills. Wir müssen neidlos anerkennen: Die haben sogar ein noch besseres Booking als wir. Und das, obwohl wir sogar Commander Quid Haden als Diskjockey gewinnen konnten.
Flamingo, Kleine Präsidentenstr. 4a, 22.00 Uhr

That’s it. Alle anderen Partys sind mehr oder minder egal. Wir werden trotzdem da sein. Omnipräsent wie immer.

Zu guter Letzt eine kleine Bitte: Solltet ihr uns auf irgendeiner der Partys sehen, verlangen wir unausgesprochen und nur von martialischen Gesten begleitet natürlich dutzende ausgegebene Drinks. Schließlich haben wir Durst. Immerzu.

Foto: by Maxime Ballesteros (at Dandy Diary X LesMads Fashion Week Opening Party, Jan. 2012)

SPECIAL

NEWS

 

Liste mit allen Modemarken, über die JAY Z je gerappt

Dazed & Confused Journalistin, Rap-Fan und Zahlenfrau Katerine Bernhard hat es sich zur Aufgabe gemacht den Zusammenhang von Hip Hop und Mode zu analysieren. Vor rund einem Jahr hat sie eine Statistik angefertigt, in der Bernhard auflistete, welche Modelabels besonders oft in den Lyrics der US Rapper genannt werden.

Bernhard fand heraus, dass über kein Label mehr gerappt wurde, als GUCCI, doch seit 2008 schwindet die Omnipräsenz des italienischen Luxuslabels. Die Präsenz von GUCCI im Hip Hop sinkt pro Jahr um rund 23%. Und auch über LV wird immer weniger gerappt, dafür tauchen verstärkt neue Labels in den Lyrics der Rap-Giganten auf:

Tom Ford – beispielsweise – kam 2013 rund 23% öfter in den Rap Lyrics vor, als es noch 2008 der Fall war. Das erste Mal, dass Ford überhaupt in einem Rap Song genannt wurde, war 2008. Seit dem Ricardo Tisci verantwortlich bei Givenchy ist, erwähnten Rapper das französische Modehaus 95% mal mehr in ihren Texten.

Für ihr neuestes Projekt hat sich Bernhard ausschließlich mit den Lyrics von JAY Z auseinandergesetzt. Sie hat analysiert über welches Fashion Item JAY Z rappt, in welchem Jahr er das tat, in welchem Song, ob es einen Guest-Rapper gab. Alle Labels, über die der US Rapper jemals gerappt hat, hat Bernhard zum Ende ihrer Analyse in eine Textbox einfügt.

Die chronologische Auflistung aller JAY Z Hits mit Modebezug wirkt wie eine Autobiographie des US Rappers. Über den Zusammenhang von Mode und Hip Hop sagt die Expertin Bernhard folgendes: ”Ich denke nicht, dass Rapper ausschließlich Mode kommentieren, sie sind nicht nur Beobachter, sondern beeinflussen auch die Mode”.

Da mag sie nicht Unrecht haben. Jüngstes Beispiel für diese Aussage ist “Mulitply” von A$AP ROCKY, in dem der Rapper erklärt, dass BEEN TRILL und HOOD BY AIR nicht mehr cool sind. Eine Botschaft, die in der Branche sicherlich gehört wird.

Bernhard hat alle von JAY Z genannten Labels auf ein T-Shirt drucken lassen – das “Swanky Tee”. Bernhards Projekt könnt ihr bei KICKSTARTER unterstützen.

 

LOOKS

TRENDS

 

Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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