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BERLIN FASHION WEEK: DANDY DIARY X LES MADS – OPENING PARTY

Liebe Bohemiens, liebe Mannequins, liebe Freunde, liebe Freundinnen, liebe Dandies, Sugar Mamas und Berliner, liebe Damen und Herren – und nicht zuletzt: liebe Leser,

es ist Fashion Week in Berlin. Zumindest bald. Und weil das allein natürlich noch lange kein Grund zum Feiern ist, schaffen wir uns selbst einen:

Zum ersten Mal in der jahrhundertealten Geschichte des deutschsprachigen Modeblogs veranstalten die zwei bestaussehenden Blogs ein eigenes, unschlagbares und rauschendes Event.

Daher freuen wir uns alle interessierten, hübsch angezogenen und exzesswilligen Menschen zur inoffiziellen OPENING PARTY der Berliner Fashion Week einladen zu dürfen.

Nicht unähnlich dem Heiligen Abend, der bekanntlich in der Nacht vor dem eigentlichen Weihnachtsfest gefeiert wird, laden wir in der Nacht vor Beginn der Fashion Week zum ausgelassenen Tanzabend. Am Dienstag, na klar. Keine Kompromisse. Denn wir alle wissen: hat die Fashion Week erstmal begonnen, sieht keiner mehr so frisch aus wie zuvor. Wir haben in den Spiegel geschaut und anderen Menschen ins Gesicht, teilweise stundenlang. Damit wollen wir natürlich nichts zu tun haben. Bei uns sind alle sozusagen as fresh as fuck. Es ist schließlich Dienstag.

Ganz so, wie es sich für den schmutzigen Counterpart zu all den etwas sehr geleckten Fashion Week Partys in diversen Hotelräumlichkeiten der Stadt gehört, feiern wir im momentan angesagtesten Gewölbe Berlins – im Flamingo. Der Name ist, das ist ja nun wirklich kein Geheimnis, Programm.

Kenner unserer turbulenten, kurzweiligen Soireen wissen, auf was sie sich da einlassen. Wieder wird es, das ist ja klar, wahnsinnig irre, so exklusiv wie eh und je – und sowieso total rattenscharf. Ihr wisst ja, wie das ist.

Weil die Jungens und Mädchen dort drüben wissen, was gut ist, haben wir das Prinzip der Open Bar aus New York importiert. Deswegen gilt wie sonst immer auch hier : Der frühe Vogel fängt den Wurm. Oder eben den Drink. Oder so. Wie dem auch sei – ss gibt köstlich mundende Freigetränke von 23 bis 0 Uhr für alle und jeden.

Große Verunsicherung, das ist ja ganz und gar üblich während der Fashion Week, herrscht natürlich irgendwie immer bei der Kleiderwahl. Deshalb helfen wir gern.

Wer nicht so recht weiß, was er oder sie anziehen soll, beherzigt bitte folgende hochoffiziellen Tipps:

1. Die Herren

✔ Latzhosen
✔ Laufschuhe in knallbunt
✔ Lange Haare

✘ Cardigans
✘ Spitze Schuhe
✘ Krawatten

2. Die Damen

✔ Mustermix
✔ Leder
✔ Bauchfrei

✘ Puffärmel
✘ Satchels in Neon-Farben
✘ Weiße Stiefel

Aber Achtung: Wir empfehlen niemandem sich sklavisch an alle Tipps zu halten. Das könnte ziemlich komisch aussehen. Außerdem deutet sowas ja immer eher auf ein wachsweiches Ego hin. Auch nicht gerade sexy.

Wer als Junge mehr Tipps braucht, surft hier vorbei: www.dandydiary.de
Wer als Mädchen mehr Tipps braucht, klickt hier hin: www.lesmads.de
Generell gilt: mal so richtig auflacken, na klar.

Wenn ihr dann immer noch nicht wisst, was ihr anziehen sollt oder wollt: kommt nackt – und zwar splitterfaser. Alles andere wäre ordinär. Und das lehnen wir aus nachvollziehbaren Gründen ab.

Wie immer, wird es bei uns wilder als bei allem, was ihr gemeinhin von so genannten Fashion Week-Partys kennt, gelesen oder geträumt habt.

Wir herzen euch und freuen uns sehr auf alle Gäste.

DANDY DIARY X LES MADS
OPENING PARTY // BERLIN FASHION WEEK
Dienstag, 17. Januar 2012 // 23 Uhr
Flamingo // Kleine Präsidentenstraße 4a // Berlin
Open Bar: 23.00 bis 0.00 Uhr
www.lesmads.de // www.dandydiary.de

Flyerdesign: Philip Waschmann

LOOKS

SPECIAL

 

Interview: Formel E-Rennfahrer Bruno Senna

Bruno Senna ist nicht nur der Neffe des großen Rennfahrers Ayrton Senna, sondern auch - zumindest kurzfristig - der neue “Follow Your Nature”-Protagonist der deutschen Modemarke MARC O’POLO. Kurzfristig deshalb, weil MARC O’POLO nur ein Rennen lang mit Senna wirbt, nämlich während des Formel E-Rennens am Flughafen Tempelhof.

Wie spontan die Kooperation zustande gekommen ist, zeigt sich auch am Branding. Anstatt das Markenlogo zu den anderen Logos auf den Rennanzug zu sticken, wurde es mit Klebeband festgeklebt. Eine solch punkige Attitüde wäre in der durchreglementierten Formel 1 sicher nicht möglich gewesen, in der noch jungen Rennserie Formel E ist das hingegen kein größeres Problem.

Auf der Pressekonferenz in Berlin wurde derweil schon laut darüber nachgedacht, das Sponsoring auf die komplette Saison auszuweiten. Man schien sich gut zu verstehen.

Nach der Konferenz, die eine recht ansehnliche Schar an aufgekratzten Fotografen angezogen hatte, haben wir kurz mit Senna über seinen Casual-Stil, Sponsorings und die Kooperation mit MARC O’POLO gesprochen:

Wann hast du das erste Mal von MARC O’POLO gehrt?

Ich habe von der Marke schon vor einiger Zeit gehört, wusste aber nie so genau, wofür sie steht. Meine Schwester hat ein paar MARC O’POLO-Teile. Die hatte sie aus Europa mitgebracht. So richtig habe ich die Marke aber erst durch die jetzige Zusammenarbeit kennengelernt.

Du trägst offensichtlich gerade MARC O’POLO. Denkst du, dass das Sponsoring auch außerhalb von Presseterminen deine Garderobe beeinflussen wird?

Ich hoffe sehr. Leider habe ich auf dieser Reise nur einen kleinen Koffer dabei, sonst würde ich mir noch ein paar Teile einstecken. Aber vielleicht schicken sie mir ja auch was nach Hause. Ich mag die bequemen Sachen von MARC O’POLO. Sie haben sehr gute Basics. Ich mag nicht gern Sachen, die zu sehr flashen. Dafür bin ich nicht der Typ. Von daher ist MARC O’POLO die perfekte Marke für mich.

Auf den Pressebildern trägst du ein MARC O’POLO-T-Shirt unter deinem Rennanzug. Ist das authentisch?

Das haben wir nur für das Foto gestellt. Unter unseren Rennanzügen müssen wir langärmelige, feuerfeste Oberteile mit hohem Kragen tragen. Etwas anderes ist nicht erlaubt. Sollte MARC O’POLO die Zusammenarbeit verlängern, könnten wir sicher über gebrandete eigens für die Rennen hergestellte Kleidung nachdenken.

Neben MARC O’POLO ist der Rasiererhersteller GILLETTE einer deiner Sponsoren. Wieviel denkst du über dein Aussehen und deine Garderobe nach?

Wenn man als Markenbotschafter für große Marken arbeitet, muss man schon gut darauf achten, wie man sich darstellt. Ich versuche dabei immer eher bequeme Sachen zu tragen. Ich komme aus Brasilien, da trägt man ja ohnehin am liebsten so wenig wie möglich. In der Öffentlichkeit versuche ich schon mein casual Image zu schützen und passend dazu gekleidet zu sein. Ich mag Polo-Shirts und so einen Kram. Es darf nur nicht zu eng sein. Bei formelleren Anlässen trage ich natürlich auch mal einen Anzug, am liebsten bleibe ich aber casual.

Ist es Teil deiner Zusammenarbeit mit GILLETTE, immer glatt rasiert in der Öffentlichkeit aufzutreten?

Ja, das ist so. Wir arbeiten seit 2011 zusammen und ich muss seither darauf aufpassen, nicht unrasiert aus dem Haus zu gehen.

Die aktuelle Kampagne von MARC O’POLO läuft unter dem Motto “Follow Your Nature”. Welcher Natur folgst du?

Ich habe mich schon immer für Sport, Outdoor-Aktivitäten und den Wettkampf interessiert. Das kann ich in der Formel E gut miteinander kombinieren. Dort habe ich den Wettkampf, ohne der Umwelt zu schaden.

Fährst du denn auch privat ein Elektro-Auto?

Nein, noch nicht. Ich bin mal einen Tesla gefahren. Aber das Auto ist einfach zu groß. Ich wohne in Monaco, das ist keine gute Stadt für große Autos.

Wer NOCH mehr erfahren will, über Bruno und Marc O’ klicke doch einfach hier oder hier.

Von: Jakob

 

NEWS

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TRENDS

 

Londons Grime Revival

Wenige Stunden vor den Brit Awards 2015, so die Legende, bekam SKEPTA einen Anruf von Kanye West.

YEEZUS bat den heißesten UK Grime Artist seine Posse zusammenzutrommeln, um bei seinem Song “All Day” bei den Brits mit ihm auf der Bühne zu stehen. Die Underground-Bewegung Grime erreichte den Mainstream.

Grime entstand in den frühen 2000er Jahren in London aus UK Garage, Dancehall, Hip Hop und Drum and Bass. Im Grime rappen MCs entzürnt im Schnellfeuermodus auf 135 – 140 BPM Sounds.

Was London derzeit erlebt – musikalisch wie modisch – ist ein Grime Revival. SKEPTA, der bereits zu Anfangszeiten mit seiner “Boy Better Know” Crew Grime maßgeblich beeinflusst hat, wird vom Underground-Hero zum Pop Icon. Das lange Zeit lokale East London Phänomen Grime wird zum weltweiten Exportgut.

Mode hat im Grime schon immer eine bedeutende Rolle gespielt. Im Garage, aus dem Grime hervorging, trug man Show-Off-Labels wie Moschino, Versace oder Iceberg. Teure Marken, die sich die East Londons Kids nicht leisten konnten. Der Zutritt zu den angesagten Clubs blieb ihnen somit verwehrt.

Sie trugen die Uniform der Straße : Caps, Trainingsanzüge und Sneaker und starteten ihre eigene Bewegung – fern ab der Garage Clubs – auf Grime Raves, welche immer wieder von der Polizei beendet wurden.

“Der Mann” des Revivals – Skepta – hat für NASIR MAZHAR den Soundtrack für seine SS 2015 Kollektion produziert. Bei der Nasir Mazhar Afterparty rockte SKEPTA das Publikum mit seiner “Boy Better Know” Crew.

Skepta ist musikalisch wie modisch ein Vorbild für eine ganze Generation. Sein Look steht exemplarisch für die zweite Welle Grime. Er trägt NIKE Hoodies der Combat-Line, die New Era Lake Elsinore 59FIFTY Fitted Cap “That’s not me”), NIKE Ticker-Tasche, Slazenger Sweater, Helly Hansen Jacke, NIKE Air Max 95.

Im Video zu “Shutdown” – kann man wunderbar den Look von Skepta und seiner Gang studieren. SKEPTA selbst trägt im Musikvideo von Kopf bis Fuß COTTWEILER. Ansonsten sieht man noch Items von Stone Island, Supreme, Adidas und immer wieder: NIKE, die wohl wichtigste Marke beim Grime Revival.

Es gibt viele Überschneidungen zum Internet-Phänomen Health Goth, in dem es vorrangig auch um schwarze Performance-Wear geht, doch GRIME ist mehr gangsta, weniger sporty, außerdem eine Bewegung, in der die Herkunft eine wichtige Rolle spielt, auch modisch.

VIDEO

FASHION SHOWS

 

New York Fashion Week: Hood by Air AW 2015

HOOD BY AIR präsentierte die neuen Kollektion “Daddy” in kellerartigen Räumlichkeiten in der Wall Street, dem Zentrum der Finanzen.

HBA Mastermind Shayne Oliver zeigte Klassiker der Mode wie Button-Down Shirts, Pullover und  Polo T-Shirts in der typischen Unisex Hood by Air Silhouette. So kam es zu Hybriden aus Poloshirt und Kleid. Oder Camel Coat und Tank Top.

Die Models trugen Schlösser vor dem Mund und Strumpfhosen über dem Kopf, wie ein Einbrecher. Der Soundtrack der Show Total Freedom wurde schlagartig beendet, es folgte Jazz, unterlegt mit einem Zitat der Show Empire:

“I wanna show you a faggot really can run this company”.

Wie sehr HBA auch in der Kunstwelt angekommen ist, zeigte sich an den Gästen der Show, unter anderem waren Klaus Biesenbach und Grace Coddington gekommen, um Olivers neue Arbeit zu begutachten.

Es scheint als wäre HBA, auch nach dem Diss von dem einstigen Supporter A$AP ROCKY, nach schwer angesagt.

 

 

 

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