arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter

NEWS

 

Berlin Fashion Week A/W 2013: Die heißesten Partys

There it is: unser Berlin Fashion Week Party-Guide. Damit ihr auch wisst, an welchen Orten und in welchen Outfits ihr euch vom Stress der Fashion Week entspannen – und mit den Kolleginnen und Kollegen, den Models, den Designern und natürlich uns, euren liebsten Boygroup-Bloggern, ordentlich einen brennen könnt.

Weil mittlerweile jeder dahergelaufene Wicht eine eigene Party macht (wir zum Beispiel) und die Stadt während der Fashion Week überquillt vor mediokren Kack-Events, beschränken wir uns bei unserem Party-Guide auf eine Party pro Nacht. Jeweils natürlich die Beste. Mehr braucht dann schließlich kein Mensch.

MONTAG, 14. JANUAR 2013
DANDY DIARY SQUAT HOUSE – BERLIN FASHION WEEK OPENING PARTY
Klar, die Opening-Nacht der Berliner Fashion Week gehört uns. Traditionell versuchen wir die gesamte Modebranche zu unterwandern und allen Beteiligten schon in der Nacht vor Beginn der ganzen Schauen, des Glamours und all der von uns sehr geliebten Oberflächlichkeiten jegliche Scham zu nehmen. Bei uns knutschen, tanzen und fummeln alle mit allen. Das lockert die Stimmung für die ganze Woche. Außerdem haben wir immer die schönsten Gäste. Fragt mal rum, wird jeder bestätigen.
Ex-Scala, Friedrichstraße 112b.
22.00 Uhr, Eintritt 5,- Euro.
Dresscode: Punk as fuck!

DIENSTAG, 15. JANUAR 2013
SCOTCH & SODA PARTY
Eine Live-Performance von WHOMADEWHO (Dänemark), den alternden niederländischen DJ Joost van Bellen und ‘ne Open Bar die ganze Nacht. So einfach und schlüssig kann es manchmal sein. SCOTCH & SODA launcht damit die Fall/Winter 2013-Kollektion. Easy.
by invitation only
21.30 Uhr.
Dresscode: Disco, Disco!

MITTWOCH, 16. JANUAR 2013
SWERGIE
Wer die Band, die am Freitagabend bei MICHAEL MICHALSKY auftritt schon vorher einmal sehen will, möge bitte hier hin kommen. Neben ICONA POP spielen noch weitere skandinavische Größen wie MONEYBROTHER, Pelle Almqvist (THE HIVES) und ELLIPHANT. Auch hier gibt’s die ganze Nacht ‘ne Open Bar – und sicher einige der schönsten, weil skandinavischsten Menschen der Fashion Week. Wir sind schon ganz aufgeregt!
Radialsystem V, Holzmarktstr. 33
21.00 Uhr, by invitation only.
Dresscode: skandinavisch clean + blond

DONNERSTAG, 17. JANUAR 2013
BROKEN HEARTS CLUB – A SLAVE TO LOVE (Love Song Special)
Nach wie vor gilt, was immer galt (wenn man nach der Hugo Boss-Show noch Bock auf weitere Drinks hat):  Der Broken Hearts Club ist wahrscheinlich die allerwichtigste aller Berliner Fashion Week-Partyinsitutionen. Eventuell sogar wichtiger als das semi-charismatische weiße Zelt, in dem all die Fashion Shows stattfinden. In jedem Fall findet man beim BHC die steileren Menschen. Ganz sicher. Aboslute Empfehlung.
Ballhaus Berlin, Chausseestraße 102.
22.00 Uhr (früh kommen, wird sehr, sehr voll)

Dresscode: glitz & shine

FREITAG, 18. JANUAR 2013
- NICHTS – (vielleicht)
Wer am Freitag, nach all dem Champagner und all den Bussi-Bussis noch Bock auf ‘ne Party hat, ist echt ein hartes Schwein. Wir wissen noch nicht so recht, was Freitag los ist – aber falls es uns dann noch halbwegs gut geht und wir nicht saumäßig genervt von der ganzen Modescheiße sind, schreibt uns. Dann gehen wir zusammen ein Bier trinken. Im King Size oder so (oder natürlich bei Michalsky). 
david@dandydiary.de // jakob@dandydiary.de
22.00 Uhr

Dresscode:nackt

Fotos: Yonca Cavus (Dandy Diary Fashion Week Opening Party im Januar 2012)

SPECIAL

 

Dandy Talks: Rafael Horzon

Im dritten Teil, der eigentlich nicht weniger als der Auftakt unserer neuen Imbissbuden-Interview-Reihe DANDY TALKS werden sollte, sprachen wir mit dem Bestseller-Autor und Unternehmer Rafael Horzon.

Rafi, wie ihn Freund und Feind nennen, hat es nicht nur mit seinem aggressiven Möbelladen “Moebel Horzon” geschafft, IKEA aus Berlin-Mitte fernzuhalten, sondern gilt, seit es in der GQ Deutschland stand auch als Erfinder des wundersamerweise immer noch recht angesagten Normcore-Looks. Warum er sich das Krokodil vom LACOSTE-Hemd schneidet und dass er tatsächlich einmal die Pastorentochter Angela Merkel traf, verrät er im extrem ausführlichen Dandy Talk. Hier lernen wir sehr viel über den Mensch Rafael Horzon, der als solcher immer noch irgendwo auch hinter der blendenden Fassade des erfolgreichen Unternehmers steht.

Viel Spaß beim Schauen wünschen wir – und bedanken uns an dieser letzten aber nicht leasten Stelle auch noch recht herzlich bei unseren Freunden von Huawei, die uns erst auf die Idee gebracht haben, mit dem Talk, indem sie uns zwei P9 Smartphones geschickt und uns maximal subtil darauf hingewiesen haben, dass es mal Zeit für einen Perspektivwechsel wäre. Also haben wir von Selfie-Kamera auf Frontkamera geswitcht und los gings.

Von: Jakob

LOOKBOOKS

 

Chris Brown x SNIPES – Capsule Collection

Nachdem SNIPES neulich schon mit dem Rapper Machine Gun Kelly kollaborierte, geht es nun mit Chris Brown in die nächste Runde. Passend zum Style des Sängers gibt es eine Capsule Collection mit Kapuzenpullovern in pastelblau und rosa, einem astreinen Jogginganzug, der selbst jeden Ost-Londoner Halbstarken Stolz machen würde und einem Trikot-Jersey. Alles auf den Punkt genau zeitgemäß. So macht man das heutzutage.

Der Sänger, der – glaubt man der Legende (was wir ja immer sehr gern tun) – in einer Tankstelle aufwuchs, mit 15 Jahren entdeckt wurde und dann schnell seinen ersten Nummer 1-Hit hatte, sagt zur Zusammenarbeit mit dem Streetwear-Label: „SNIPES fördert Kreativität und versteht, dass Künstler sich entwicklen. Mir als Künstler ermöglichst das mit einer Lifestyle-Brand ohne Kompromissen zu arbeiten und meine Kreativität zum Ausdruck zu bringen.“

Im zur Kollektion erscheinenden Video zeigt Brown dann auch gleich mal, wie GENAU er seine Kreativität zum Ausdruck bringt: er tanzt extrem smooth durch die Gegend, junglet durch die nächtliche Großstadt und malt ein Graffiti auf eine Leinwand.

Die Chris Brown x SNIPES-Kollektion ist ab dem 6. Juni online auf www.snipes.com und in ausgewählten SNIPES-Stores erhältlich. 

 

VIDEO

TRENDS

 

Soft Hardcore: Der Siegeszug der Metal-Hipness

Spätestens, seitdem es Kiss-Bassist Gene Simmons vor zwei Jahren verkündete, ist Rock offiziell tot. In musikalischer Hinsicht sind Hiphop, elektronische Musik und naturgemäß Pop tonangebend. Und auch auf subkultureller, modischer und gesellschaftlicher Ebene schien Rock mehr und mehr stiefmütterlich behandelt, ja, nahezu bedeutungslos. Bis jetzt.

Denn: Die Metal-Ästhetik und mit ihr die Logos und Artworks von dem Genre zugehörigen Bands sind angesagter denn je. Justin Bieber trägt regelmäßig T-Shirts mit Metallica-Prints, Supreme hat bereits mehrfach mit Black Sabbath eine Kooperation herausgebracht, deren Käufer vermutlich noch nie auch nur einen Song der Band gehört haben. Und eine mehr als offensichtliche Iron-Maiden-Referenz gab es bereits bei Balenciaga zu bestaunen.

Flammen-Motive, über deren modische Relevanz wir bereits hier berichtet haben, sind vor allem dank Vetements wieder und völlig unerwartet mehr als hip, ebenso wie Schriftzüge in Fraktur und ein religiös-mystisch anmutender Vibe. Die Fraktur hat Kanye West mit seinem Merch zu „The Life of Pablo“ kurzerhand zumindest halbwegs von ihrem in der rechten Szene verorteten Image befreit. Und Rick Owens vertritt seit Jahren hoch erfolgreich eine verrucht-rockige Stimmung, die nicht mehr nur im Berghain gut anbekommt.

Die Rückkehr einer in ihren Grundzügen maskulin-aggressiven Ästhetik hängt mit Sicherheit mit dem sich wandelnden Männerbild zusammen, über das Adriano Sack und Frederik Schwilden bereits an dieser Stelle schrieben. Während die für Männer typischen, vor Kraft strotzenden und prolligen Eigenschaften mehr und mehr verloren gehen, findet auf ästhetischer und stilistischer Ebene eine Kompensation eben dessen statt: Tattoos, Bärte, gestählte Körper und auch der Metal-Szene entlehnte Codes und Motive lassen den vermeintlich geschwächten Mann weiterhin stark erscheinen. Zumindest von außen.

Dazu kommt ein Grundproblem, mit dem sich alle Designer konfrontiert sehen: Dem Aussterben der Subkulturen. Während es in den vergangenen Jahrzehnten unter Jugendlichen zum guten Ton gehörte, sich von der Masse abzugrenzen, einer Subkultur zuzugehören und so Rebellion und das Anders-Sein zu üben, wollen Jugendliche mittlerweile – zumindest laut der letzten Sinus-Studie – Mainstream sein.

Daraus lässt sich nunmal reichlich wenig Inspiration ziehen. Und so wird auch weiterhin auf bereits vorhandene und bereits totgeglaubte Strömungen und Stile zurückgegriffen werden müssen. Das ist aber völlig in Ordnung, besonders dann, wenn es doch so gut und lässig aussieht wie die Metal-Ästhetik.

Text: David Jenal

LOOKS

FASHION SHOWS

INSTAGRAM

12145595_709676605829841_1860360571_n

Nichts sehen, nichts hren, nichts sagen von wegen. Dran bleiben! @allthedog pic @maxmotel

#8211 #allthedog #noneofthebull