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Back in the World Wide Web

Bild: David Kurt Karl Roth, Alter: 26

Entschuldigt, dass ich so lange Zeit nichts mehr gepostet habe. Doch ich habe eine Erklärung: Ich habe meinen Schlüssel verloren, konnte somit tagelang nicht in meine Wohnung, somit auch nicht mehr an meinen Laptop. Um ehrlich sein, habe ich ein paar schöne Dinge in den letzten, etwas turbulenten Monaten verloren. Ich habe folgende Kleidungsstücke verloren, die ich allzu gern wiederhaben würde: Punkte-Jacke (Paris, Club unklar), Barbour Jacke (Berlin, Kingsize Bar oder Cookies), Pullover mit Rentieren (Berlin, Kingsize Bar oder Cookies), Unterhemd American Apparel (Berlin, Bar25) und eine Calvin Klein Unterhose (Berlin, Bar25). Wenn irgendjemand etwas von euch finden sollte, meldet euch bei mir. Ich bin euch sehr dankbar für jeden Tipp.

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No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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