Azzlack Stereotypen in Hell’s Kitchen

Heiße Typen, wie wir nunmal sind, streiften wir vor einigen Tagen durch das ehemals sehr heiße Viertel Hell’s Kitchen. Mittlerweile ist es da zwar ähnlich sauber und sicher, wie in allen anderen Manhattaner Stadtteilen, was uns allerdings nicht davon abhielt, uns sauhart zu fühlen, in unseren nagelneuen Designer-Outfits.

Erschrecken konnten wir bei zehn Grad minus in unserer sorgfältig ausgewählten, höchst angesagten und vorab dreimal gebügelten Proll-Uniform jedoch nur uns selbst. Der Kälte wegen war schlicht niemand auf der Straße – außer eben uns heißen Typen. Nunja, egal.

Verstanden hätte unseren Look ohnehin wohl niemand. Inspiration waren nämlich italienische Fußballfans aus den 1990er Jahren. Das hätte man dann wieder lang und breit erklären müssen – was dem ursprünglichen, dem drollig-prolligen Look wohl seine Schlagkraft genommen hätte.

Wäre die Gambino-Familie noch in Hell’s Kitchen aktiv, sie hätte uns sicher verstanden.

David trug: Rollkragen-Pullover von ODLO, Pullover, Trainingsjacke und Jogginghose von ADIDAS ORIGINALS, Schuhe von DOC MARTENS.

Ich trug: Rollkragen-Pullover von UNIQLO, Longsleeve von PALACE x ADIDAS, Bomberjacke von PALLADIUM x ALPHA INDUSTRIES, Hose von G-STAR RAW, Cap von LACOSTE, geile 90er Jahre Fußballfanschuhe von ADIDAS ORIGINALS, Schal von HAFTBEFEHL.

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Category: Looks

Von: Carl Jakob Haupt

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